Die Wetterkapriolen aus dieser Woche kosteten Menschenleben, doch aus Erfahrung weiß ich, wir Menschen lernen nichts aus diesem Unglück. Wir vergewaltigen die Natur und leben auf Kredit dieser uns geschenkten Natur.
Einen Kredit, den wir niemals zurückzahlen können. Beim Bau der ägyptischen Pyramiden waren wir noch unter uns, lauschige dreißig Millionen Menschen lebten zu dieser Zeit auf unseren Planeten.
Heute sind es über sieben Milliarden Menschen, und alle 2.6 Sekunden kommt ein weiterer Mensch dazu, der Fleisch und Getreide braucht, Benzin verbrennen will, Wasser trinken muss – die Sterberate liegt mit 1.2 Menschen pro Sekunde weitaus darunter -
Öl, das in 250 Millionen Jahren entstanden ist, vernichten/ verbrauchen wir in 250 Jahren. Mit 5.3 Millionen Plastiktüten jährlich tragen wir alle eine große Mitschuld, der Verpackungsindustrie sei an dieser Stelle gedankt.
Dabei reichen unsere Ölvorkommen – nachweislich – nur noch wenige Jahre, und eine Milliarde Menschen sind bereits jetzt schon von sauberen Trinkwasserversorgung abgeschnitten.
Wir haben zusammen eine große Aufgabe vor uns, wir müssen an nachfolgende Generationen denken. Wir müssen an unsere Kinder denken, denn ohne Kinder lebt der Einsame sein Leben und vermisst sie bitterlich.
Wenn alle so verschwenderisch leben würden wie in den USA – und Europa sowie China – sie sind auf den besten Weg dorthin - , dann bräuchten wir jetzt schon zweieinhalb weitere Planeten um die Versorgung sicherzustellen.
Die Weltmeere sind zum größten Teil erschreckend leergefischt, die Urwälder gerodet, die Felder weitestgehend überdüngt, ausgedörrt oder von Überschwemmungen zerstört.
Wie soll es erst in fünfzehn Jahren aussehen, wenn wir die neuen Milliarden – Marke sprengen. Oder in sechzig, wenn sich die Menschheit noch verdoppelt hat.
Über all dies sollte man mal nachdenken, nachdenken sollte man auch, wenn man einen Hamburger isst, für die Herstellung eines einzigen Hamburgers braucht es 16 Liter Wasser. ----------- Wo Angst herrscht verkriecht sich die Vernunft. |