dass sich der griechische Staat gar nix holt. (An ins Ausland transferierte Werte kommt man nur schwer ran. Aber aus der Schweiz, die ja kooperativ war, hätte man schon was holen können.) Das Problem ist, dass der Staat sich gar nicht so viel holen kann, wie er braucht, um den eher uneffektiven und teilweise immer noch aufgeblähten Apparat - inklusive defizitäre Staatsunternehmen - überhaupt unterhalten zu können.
Klar wäre es wünschenswert, dass die Besteuerung der Reicheren besser funktionieren würde. Dann könnte man wenigstens die ärmeren weniger schröpfen. Es ist schlicht skandalös, dass dieser Staat, obwohl er schon mit einer Staatsquote von nahe 60% arbeitet, nichtmal ein rudimentäres Sozialsystem für die ärmsten der Armen unterhalten kann. Da frisst der Wasserkopf so viel weg, dass dafür nix mehr übrig bleibt.
Es gibt da die 2 grundlegenden Probleme: - von wem holt er sichs? Ist aber durchaus nicht allein griechisch, obwohl dort besonders krass. Dass da Ärzte oder Rechtsanwälte mit angeblich 20.000 Euro nach Hause gehen, aber einen Lebensstil pflegen der auf das 10-fache schließen lässt, sollte doch für jede Steuerfahndung leichte Beute sein.
- eine andere Einnahmestruktur sollte aber dann immer noch auf eine einigermaßen effiziente Ausgabenstruktur rauslaufen. Wieviel soll der Staat denn noch an sich reißen, wenn er schon 60% der Wirtschaftsleistung ausmacht und damit immer Defizite produziert? Wenn man sich von den besser gestellten mehr holt, sollte doch wenigstens für die Verelendeten was drin sein und die unteren Einkommen entlastet werden. Geht aber eben alles nur, wenn der Wasserkopf abgeschmolzen wird. ----------- Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel gewaltfreier Kommunikation! |