Zivile Luftaufklärungsmission an Europas tödlicher Seegrenze
Gemeinsam mit der Schweizer humanitären Piloteninitiative (HPI) betreibt Sea-Watch seit dem Frühjahr 2017 ein ziviles Aufklärungsflugzeug vom Typ Cirrus SR22 über dem zentralen Mittelmeer. Die Propellermaschine ist dazu in der Lage, ein riesiges Seegebiet abzudecken und Seenotfälle somit früher zu entdecken und der Rettungsleitstelle in Rom zu melden. Zudem hilft das Flugzeug der zivilen Flotte bei der Koordination von Massenrettungen. Die Luftaufklärungsmission schließt so eine Lücke in der zivilen Seenotrettung
Hohe Kosten für den Einsatz von #Moonbird
Unsere Luftaufklärungsmission hat an Europas tödlicher Seegrenze 2017 einen großen Unterschied gemacht – oftmals den zwischen Leben und Tod. 2018 gehen wir deswegen wieder in den Einsatz. Doch obwohl die komplette Flugzeugcrew ehrenamtlich fliegt, sind die Einsätze der #Moonbird extrem kostspielig. Etwa 34 000€ pro Monat hat der Einsatz im vergangenen Jahr gekostet, den Flugzeugkauf noch nicht mit eingerechnet. Wir danken deshalb allen ganz herzlich für die Unterstützung, die unseren gemeinsamen Einsatz mit der Humanitarian Pilots Initiative aus der Schweiz möglich gemacht haben. Unser besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), ohne deren großzügige Unterstützung die Sea-Watch Luftaufklärungsoperation #Moonbird 2017 wohl nie realisiert worden wäre. Außerdem der Vartan Group, welche die Wartung des Flugzeugs 2018 finanziert. Dennoch gibt es noch eine große Lücke um die Finanzierung der Einsätze weiterhin sicher zu stellen. Pro Flug entstehen Kosten von etwa 2500€.
https://sea-watch.org/das-projekt/moonbird/
Nen Haufen Geld mit denen man zb in Afrika/Lybien zig vielen Menschen helfen könnte bevor sie ihr Geld an die Schlepper zahlen ! |