Kreditexperten sehen Sanochemia sehr freundlich - hoher Cash Bestand
Wien - Während die Analystenratings für Sanochemia nicht besonders erbauend sind, kommen von der Hausbank gute Neuigkeiten. Eine interne Bonitätsprüfung der Bank Austria-Creditanstalt hat ein sehr erfreuliches Ergebnis und Rating gebracht. Aus der BA-CA hört man dazu offiziell natürlich nichts, internen Quellen zufolge wurde aber dem Pharmaunternehmen aufgrund der hohen Eigenkapitalquote und dem hohen Cash-Anteil ein sehr günstiges Rating und somit auch günstige Zinsen eingeräumt.
Die Banker der Kreditabteilung bewerten die Aktie also sehr positiv. Vor allem auch wegen des hohen ausserordentlichen Ergebnisses, dass durch diverse Investments bei einer Schweizer Bank entsteht. So wurden mit rund 13,4 Millionen Euro Investment im ersten Halbjahr 2002/03 ein Ertrag von rund 2,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein sehr gutes Ergebnis für einen Fonds, wenn man das aktuelle Marktumfeld berücksichtigt. Und auch das Gesamtergebnis mit rund einer Million Euro Minus. Während sich die Kreditbanker über Sanochemia und deren Schweizer Investments freuen, zeigen sich Analysten eher zurückhaltend und kritisieren das hohe Risiko dieser Fonds.
Um welche Art von Investments es sich dabei handelt, ist unbekannt. Eine entsprechende Nachfrage beim Unternehmen verlief erfolglos. Allerdings dürfte nun klar sein, warum Sanochemia keinen Aktienrückkauf macht. Die liquiden Mittel scheinen in der Schweiz besser angelegt zu sein, als in den eigenen Aktien. /mm ***************** s.o. |