möglich:
Bernanke muss wieder ran
Zur Wochenmitte dürfte dann die Aufmerksamkeit der internationalen Finanzwelt auf die US-Notenbank Fed gerichtet sein. Gegen 19.15 Uhr (MEZ) wird sich deren Chef zur aktuellen Lage und – was die meisten wahrscheinlich um einiges mehr interessieren dürfte – über die geplanten Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzmärkte äußern. Nachdem der Leitzins bei nahezu Null angekommen ist, müssen es die Mannen um Ben Bernanke mit anderen Mitteln zu richten versuchen. Zur Erinnerung: Am 18. September 2007 begann die Talfahrt der Leitzinsen und führten diese von 5,25 Prozent auf aktuell 0 bis 0,25 Prozent zurück. Sie sind damit am Boden angekommen, von den internationalen Aktienmärkten lässt sich dies naturgemäß nicht mit Sicherheit sagen. Man darf sich aber sicher sein, dass die wichtigsten Börsenindizes dieser Welt nicht den Leitzinsen folgen und auf Null fallen werden. Doch das dürfte nur ein kleiner Trost sein. Wahrscheinlich werden wir am Mittwoch erfahren, dass die Geldschleusen weiterhin geöffnet bleiben, um die maroden Banken mit weiteren Milliarden zu überschwemmen – in der Hoffnung, dass der ganz große Knall der Finanzsysteme dadurch verhindert wird.
Meldungen seit dem We weisen auf weitere Schritte zur sog. Bad Bank hin und eine weitere Zinssenkung wurde Montag Dienstag erläutert. Es kann des trotz Rekordtiefzinssatz noch weiter runter gehen. Die Bank und Finanztitel haben in der Vergangenheit darauf mehrfach positiv reagiert. ----------- An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten. |