ich warte mit einem Nachkauf noch einmal, ob es im Rahmen der Neustrukturierung ihrer operations research- und Projektsteuerungsabteilung nicht noch zu weiteren Nachmeldungen kommt. Protos wird in wenigen Wochen die ersten größeren Müllberge verbrennen und zu dem Autobahnprojekt in Nordkreta höre ich mir das Gerede das Lokals an, was die dazu sagen. Solange die Titel an der ATX gehandelt wurde, haben Anleger die Unschärfen oder Übertreibungen als Nationalfolklore gekontert, bei den Briten funktioniert das nicht. Ein Grieche verspricht Dir dreimal, was er viermal nicht halten kann, das kennt jeder Hellene, genauso auch Zeit und Budgetüberschreitungen.
Wenn aber die IR im November sagt, sie haben alles unter Kontrolle, also nachdem sie bereits an der LSE gehandelt werden, und im Februar kommt raus, dass die erst über den Druck der LSE nochmal alles nachgerechnet haben und Protos läuft doch nicht so, dann bleibt die Frage, was ist mit den anderen Projekten?
Der Flughafen in Heraklion ist solange man nicht mit Aegean fliegt, echt sch...., das war er schon in den 1980er und heute, nachdem dort ohne Ende EU-Gelder versenkt wurden, ist er das immer noch und die Abwicklung immer noch grottig. Und Chania? So viel anderes ist das alles nicht. Anstelle nun mal aus den beiden Flughäfen einen oder anderthalb richtig gute zu bauen, kommt die "griechische" Lösung: Sie bauen einen dritten. Und wo? Nicht an irgendeiner der drei übrigen Küsten, nein- genau in Reihe mit den bereits bestehenden im Norden. Metlen wird sich in den zugehörigen Autobahnbau einkaufen, aber wie sich das alles anlässt, ist nicht mit nordeuropäischen Maßstäben zu bewerten. Das ist zwar eines der größten Infrastrukturprojekte unter Mitsotakis aber trotzdem immer noch auf Kreta und da ticken die Uhren anders.
Der Kurs ist in Bezug auf die anstehenden Projekte echt richtig gut, aber es fehlen nur noch ein zwei wieder nicht oder nur schlecht kommunizierte Dämpfer und das Vertrauen kommt an der LSE nicht so schnell zurück. Der Sicherheit halber würde ich nochmal die U-Linien aus dem Chart vom 09.2024 im Auge behalten.
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