Ich konsumiere viele Printmedien u.a. aus der Schweiz, Großbritannien und der Tenor unterscheidet sich sehr von den deutschen Medien. Vermehrt ändert sich der Ton nun aber auch langsam in deutschen Printmedien oder ist der Spiegel nun auch unter Verdacht rääächtes Gedankengut zu verbreiten...(-: Überall diese Rassisten...(-: Ich finde es gut das sich nun auch langsam deutsche Medien (z.B. Spiegel, Focous oder Welt)auf die neuen und zukünftigen politischen Veränderungen einstellen. Man will halt ganz pragmatisch Abbos verkaufen und das Geschäft nicht anderen überlassen...Die offizielle Politik in der sogenannten Flüchtlingskrise hat ebenfalls nach und nach um 180 Grad gedreht und immer mehr Medien ziehen brav hinterher. Was für Helden...aber schön ist es trotzdem. Die Bahnhofsklatscher müssen sich wohl mittelfristig andere Hobbys suchen.(-: Spiegel 27.6.2016 "Ginge es um eine echte Bestandsaufnahme der Brexit-Gründe, müsste über die Flüchtlingspolitik geredet werden. Die Brexit-Wähler sind entweder alte Deppen oder haben sich vertan - so erklären deutsche Medien den Ausgang des Referendums. Man wird nie beweisen können, welchen Anteil Merkels Politik der offenen Grenzen für den Ausgang des Referendums spielte. Aber dass die Bilder von Flüchtlingstrecks Richtung Bayern vielen Briten eine Heidenangst eingejagt haben, darf als gesichert gelten. Es liegt auf der Hand, dass von den 17,4 Millionen Ausstiegsbefürwortern nicht alle im englischen Hinterland leben können, wo man außer dem Internet auch Feministen, Grüne und Ausländer verachtet. Sogar in der Region London, dem Inbegriff des lässigen, weltoffenen Lebens, haben 40 Prozent für den Ausstieg gestimmt. Aber dass auch jemand mit Hochschulabschluss und einem Job mit Perspektive gegen die EU gestimmt haben könnte, scheint einfach nicht vorstellbar. Wenn Leute freiwillig einen Klub verlassen, den die anderen Klubmitglieder als Himmel auf Erden preisen, lässt sich eine solche Kränkung am ehesten verkraften, indem man die Zurückweisung mit der Beschränktheit der Neinsager erklärt.Dass eine der ältesten Demokratien der Welt das Vertrauen in die europäischen Institutionen verloren haben könnte, weil ihr die Demokratie am Herzen liegt, ist ein Gedanke, der gleich wieder verbannt wird. Stattdessen hört man, wie rücksichtslos David Cameron war, ein Referendum anzusetzen. Man könne über eine so komplizierte Sache wie die EU-Mitgliedschaft keine Volksbefragung veranstalten, lautet das in zahlreichen Variationen vorgetragene Argument. Es ist erstaunlich, wie viele Kommentatoren das nachgeplappert haben, ohne sich bewusst zu sein, was sie damit über ihr Demokratieverständnis sagen. Übersetzt heißt der Satz: Wahlen sind immer nur gut, solange das herauskommt, was der gebildete Teil für richtig erachtet. Oder wie es der "Stern"-Kolumnist Micky Beisenherz auf den Punkt brachte: "Demokratie ist eine feine Sache. Das Dumme daran ist nur, dass die Doofen mitmachen dürfen."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...t-kolumne-a-1099970.html
|