Swapbasierte ETFs sind auch Sondervermögen. Synthetische ETFs bestehen zum größten Teil aus einem sicheren Aktienportfolio dem sogenanten Kollateral (z.B. Basket aus Bluechip Aktien). Das Swap-Risiko ist gesetzlich begrenzt.
"Bei swapbasierten ETF besteht gegenüber den Geschäftspartnern, mit denen das Sondervermögen die Swaps abschließt, ein Adressenrisiko in Form des Kontrahentenrisikos. Unter den Bedingungen der EU-Regulierung (OGAW-Richtlinie) darf der Wert von Derivatgeschäften höchstens 10 % des Nettoinventarwerts eines Sondervermögens betragen, so dass das Kontrahentenrisiko auf diesen Anteil begrenzt ist. Durch eine Besicherung der Swapverträge kann das Kontrahentenrisiko weiter verringert werden. Tatsächlich beträgt bei der Mehrzahl der Anbieter das durchschnittliche Swap-Risiko nicht mehr als 2 %."Quelle
Der einzige Haken ist, daß man als Anleger nicht 100%ig weiß, was im Kollateral drin ist. Siehe Artikel "Glücksspiel ETF".
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