Unser Fleisch wird immer ungenießbarer

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eröffnet am: 25.01.12 08:49 von: BRAD P007 Anzahl Beiträge: 53
neuester Beitrag: 25.01.12 22:03 von: verdi Leser gesamt: 1996
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25.01.12 08:49 #1 Unser Fleisch wird immer ungenießbarer

Neulich erst kam die Meldung in den Medien, dass Hühnerfleisch überwiegend so sehr mit stark mit Antibiotika aufgepumpt ist, dass Grenzwerte überschritten sind.

Das führt bei uns Menschen zu einer Resistenz der Antibiotika gegen immer mehr Krankheiten.

Heute nun folgende Melddung im Spiegel:

Eine neuer VIRUS "Schmallenberg-Virus" lässt inzwischen bei Schafen etc. jedes 5. Lamm tot oder missgebildet auf die Welt kommen.

Das Problem soll inzwischen auch bei Ziegen und Rindern auftreten

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,811145,00.html

Angeblich arbeitet man an einem Impfstoff.

Selbst wenn man diesen Impfstoff entwickelt, stellt sich die Frage, wer das Fleisch dann noch essen kann.

Immerhin enthält ein Imstoff meist gerade Antikörper genau dieses Virus, ohne dass man weiß, was der menschliche Organismus seinerseits damit anfängt oder wie er darauf langfristig reagiert.

Was kann man also noch essen?

Gestern war ich in einem BIO-Laden einer neuen großen Kette in Hamburg und wollte BIO-Hühnerbrust kaufen. Die verlangten für ein Stück Hühnerbrust 8,00 Euro.

Da ist bald schon der HUMMER günstiger als ein "eventuell" gesundes Huhn.

Was kaum einer weiß: Bei der ursprünglichen BIO-Philosophie geht es nämlich auch nicht um gesunde Ernährung, sondern um die "Schonung der Umwelt im Produktionsprozess".  Dass wir Menschen in unserer Nahrung davon profitieren, ist nur ein glücklicher Zufall.

 
25.01.12 08:51 #2 gestern war noch EHEC; Schweinegrippe,
Rinderwahn, Maul-und-Klauenseuche ... und jetzt Schmallenberg-Virus ??  
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...den wahren Charakter eines Menschen erkennst Du, indem Du ihm Macht gibst...
25.01.12 08:54 #3 Und als wäre das nicht alles schlimm genug,
ist es bei EHEC ja so gewesen, dass man vermutet, dass die Pharmaindustrie das Thema selbst mehr aufgebauscht oder das sogar entwickelt hat, nur um mehr Medikamente verkaufen zu können.  
25.01.12 08:58 #4 #3 nicht nur da, bei all den Seuchen und Grippe.
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25.01.12 09:05 #5 Egal, Haupstache billig
und jeden Tag Fleisch fressen!   Da muss man halt Kompromisse eingehen...  
25.01.12 09:12 #6 Ich trinke nur noch Bier
25.01.12 09:16 #7 #6 Weizen plus Brezel ( etwas Festes braucht .
mein Magen )  
25.01.12 09:17 #8 Widerspruch zu 1
Wo gibts denn immer mehr Krankheiten wegen angeblich höheren Einsatz von Antibiotika ?
Hast du mal ne Quelle ?
Oder ist das nur so ein allgemeines Lebensgefühl ?

Fakt ist, dass der Antibiotikaeinsatz stark zurückgegangen ist in den letzten Jahren durch bessere Haltungsbedingungen .
In den modernen Gross-Ställen gehts den Tieren viel besser als früher in den muffigen Löchern, wo die Kühe im Mist bis zum Euter standen und angebunden waren.
Und EHEC stammt aus der BIO-Ecke, wo in diesem Sprossenbetrieb gegen alle Hygieneverordnungen verstossen wurde.
Und solche Krankheiten wie Schmallenberg gabs schon immer, nur hat das früher keine Sau interessiert.
Fakt ist, dass die Lebensmittel in D einen sehr hohen Standard haben.
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ruegen-rohrhus.de
Urlaub auf der Insel Rügen - im Osten ganz oben !
25.01.12 09:23 #9 Der Influenza-Virus wie er
jedes Jahr in seiner veränderten Form durch Europa zieht, ist ein imens großes Geschäft für die Pharma Industrie. Jeder lässt sich Impfen, nimmt Tabletten usw.
Dabei müsste man bei einem normalen ''grippalen Infekt'' keine Medikamente nehmen.
Schreibt einen der Arzt ja sogar ab und an nicht mal mehr krank.
Bei der richtigen Grippe ist es verständlich, das man medikamentös behandelt werden muss, allerdings liegt man dabei meistens nicht mehr zu Hause vor dem Fernseher, sondern schon eher im Krankenhaus und bekommt anstatt fester Nahrung Infusionen.
EHEC mit der H1N1 / H5N1 oder anderen Erregern zu vergleichen ist allerdings weit hergeholt und ein sehr gewagter Vergleich.

Und zu dem Thema das Hummer evt. bald günstiger ist als Huhn:

http://www.fischmagazin.de/...ada+Hummerfischer+drohen+mit+Streik.htm  
25.01.12 09:24 #10 #8
Hast du mal ne Quelle?
Oder ist das nur so ein allgemeines Lebensgefühl, dass der Antibiotikaeinsatz stark zurückgegangen ist und die Lebensmittel in D einen sehr hohen Standard haben?

Allein bei der Preisgestaltung der Lebensmittelmärkte in D, sollte man als Verbraucher nachdenklich werden...als Quelle dienen da diverse Prospektbeilagen in dem Postkasten.

Als Freizeitbäuerin weiß ich was Fleisch kosten muss, wenn man "sauber" produziert und noch was verdienen will.  
25.01.12 09:29 #11 alles von den Pharmakonzernen
erfunden und inniziiert. Die haben auch den HI-Virus frei gelassen. Sagen zumindest manche.
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!
25.01.12 09:35 #12 HIV soll doch von den Amis in einem Testlabor
entwickelt worden sein, um die Bevölkerungsexplosion in der 3. Welt "in Schach" zu halten... Eine von vielen Verschwörungstheorien..  
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25.01.12 09:40 #13 Wie heisst eigentlich der Virus der uns jeden T.
dazu zwingt hier bei ARIVA zu posten?  
25.01.12 09:45 #14 @3
hehe, genau.  Ich sehe es vor mir, lauter weißgekittelte Wissenschaftler, die gezielt Ehec Keime auf ägyptische Sprossen streichen. Genial. MUHAHAHAHA  
25.01.12 09:46 #15 wobei
ich glaub EHEC ist eine Erfindung der Fleischindustrie gewesen, um den Veganern ihren kranken Lebensstil zu verleiden. Welcher Fleischesser isst denn schon Sprossen vom Biohof....  
25.01.12 09:47 #16 was mich zusätzlich noch enorm stört..

ist, dass wenn ich das supermarkt Fleisch brate am Ende nur noch die hälfte davon übrig ist, und die Pfanne voll Wasser ist... Bei gutem Fleisch ist das nicht so, allerdings bekommt man das nur noch sehr schwer.

 
25.01.12 09:52 #17 Zu rüganer #8
Es gibt nicht Krankheiten "wegen" des Antibiotikaeinsatzes bei Tieren, sondern es ist so, dass Antibiotika bei immer mehr Krankheiten nicht mehr wirken, weil Menschen Fleisch von antibiotika-resistenten Tieren essen.
Da kannst Du fragen wen du willst. Dazu gibt es 1 Mio Berichte von Ärzten  
25.01.12 10:29 #18 Brad-sind die Berichte dann von den Ärzten, die
bei jedem Husten gleich ein Breitband-Antibiotikum verschreiben ? Oder bei anderen Erkältungen, obwohl fast alle Erkältungen Viruserkrankungen sind ?
Und wie willst du eine Stadt wie Hamburg mit heutigem Anspruchsniveau ernähren ?
Das geht nicht mit ein paar Hühnern auf 10 000 m².
Seltsamerweise ist die Lebenserwartung in D in den letzten Jahren immer weiter gestiegen, trotz des bösen Fleisches...
Ich bin Bauernsohn, wir hatten bis in die 80er Jahre Kühe und Schweine. Ich kenne die Schlachthöfe und Verarbeitungsbetriebe von früher - ein Graus...., da ist es heute viel besser.
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25.01.12 10:36 #19 Moderne Selektion: Die Tiere bekommen Antibiot.
den Menschen werden sie so weit wie möglich verwehrt.

Ausgemerzt werden immer nur die Schwachen, so oder so.  
25.01.12 10:41 #20 Das Problem ist doch folgendes
Wie will man mit frei lebenden Hühnern und ohne Mästung den Bedarf decken??

Die Nachfrage regelt den Markt, um jeden Preis. Und wenn man den Tieren Antibiotika spritzen muss, mästen und quälen muss, nur um den Markt zu befriedigen. Gäbe es die Nachfrage nicht, gebe es auch keine solche Tierhaltung, ganz einfach.

Ich esse 2-3 mal ein halbes Hähnchen von einem Hähnchenstand hier im Ort, wo ich weiß der kriegt seine Vögel vom Großbauern in der Nähe, die gesund gehalten wurden. Fleisch im Discounter kaufe ich äußerst selten und ungern.
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25.01.12 10:46 #21 BigSpender: Auch dein Hähnchenstand müsste
inzwischen für ein Huhn, das nicht aus der Massenzucht kommt 7 oder 8 Euro zahlen, wenn das Huhn wirklich gesund aufgezogen wurde.

Zahlst Du an Deinem Hähnchenstand also 10 Euro für ein halbes gegrilltes und verarbeitetes Hähnchen?

Alles andere würde nämlich automatisch beweisen, dass das Huhn doch aus der Massenzucht stammt  
25.01.12 10:47 #22 Das Antibiotikum wird zu zumeist über das Wa.
für die Tiere ein Mangelprudukt...  verabreicht.

In erster Linie Baytril= Enrofloxazin

Grundlage: Andere Gyrasehemmer (wie etwa Ofloxazin, Norfloxazin....) versagen seitdem.  
25.01.12 10:49 #23 Korrigiere: Mangelprodukt
25.01.12 10:53 #24 die Überschrift müsste demnach lauten:
unser (was ist unser?) Fleisch wird immer weniger.

Die Antibiotiker werden durch das Kochen und Braten zerstört, da
bleibt nichts mehr von übrig, der Arzt kann also ruhig weiter bei
jeder Kleinigkeit Antibiotika verschreiben.  
25.01.12 11:04 #25 Wenn ihr gesundes Fleisch essen wollt gibt es .
eins:

1. kauft ein Haus + Umliegendes Grundstück auf dem Land, so zwei bis ha umliegende Wiesen sollten mehr als genügen
2. ab in die Baywa, Maschendrahtzaun, Weidepflöcke, Koppelzaun und Stromgerät, Holzbretter etc. dann Futter, Stroh und Heu in ausreichender Menge liefern lassen
3. ab zum Bio-Bauern 20 Hühner und ein Hahn, zehn Karnickel zwei Schafe und ne Ziege und zwei Schweine
4. wer viel Zeit hat kann auch über ne Kuh nach denken ist aber nicht wirklich zu empfehlen

frühs und abends die Tierchen Füttern, bei schönem Wetter alle raus und dann beim Metzger vor Ort mal ein Wochenendschlachtkurs buchen der einen das wichtigste Zeigt oder ein Stammtischvertrag mit dem Metzger das der einen die Tierchen her richtet...und fertig ist das Fleisch von den glücklichen Tieren...

Alternativ für alle denen das zu viel ist: sucht euch nen Schwiegervater der alles oben beschrieben hat ;-)  
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