Der A... des Tages

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eröffnet am: 25.07.11 14:07 von: Dr.UdoBroemme Anzahl Beiträge: 32
neuester Beitrag: 28.07.11 10:22 von: 007Bond Leser gesamt: 4445
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25.07.11 14:07 #1 Der A... des Tages
Noch trauert ganz Norwegen und die Toten sind noch nicht beerdigt, aber Herr Uhl entblödet sich nicht mit diesem Verbrechen sein innenpolitisches Süppchen zu kochen.


Deutsche Sicherheitspolitiker erneuerten nach den Anschlägen wieder einmal den Ruf nach Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland.  So etwa der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl. "Wir brauchen die Vorratsdatenspeicherung", sagte der CSU-Politiker der "Passauer Neuen Presse" .

http://www.computerbetrug.de/nachrichten/...sdatenspeicherung-110725/
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ly hat dich lieb!
25.07.11 14:08 #2 Recht hat er, der Herr Uhl.
25.07.11 14:12 #3 Ich habe diese politische Diskussion schon
schmerzlich vermisst. Schließlich muss alles getan werden - und da sind sich die Partien in Deutschland ja einig - das Frieden, Sicherheit und Wohlstand in Europa bewahrt werden.  
25.07.11 14:12 #4 die Gegner der Vorratsdatenspeicherung
instrumentalisieren doch  in dem Artikel genauso, in dem sie a) präventiv vor einer Instrumentalisierung durch die Befürworter warnen und b) unter Hinweis auf die Regelungen in Norwegen den Schluss ziehen, dass durch die Vorratsdatenspeicherung die Tat nicht verhindert werden konnte.

Aus einem Einzelfall den Schluss zu ziehen, dass die Idee der Vorratsdatenspeicherung an sich wirkungslos ist, ist schon ziemlich verwegen.
Vielleicht sollte man das ganze mit weniger Ideologie betrachten und auch mal auf die Sicherheitsexperten hören in derartigen Fragen.  
25.07.11 14:12 #5 Uhl paßt prima - der rechte Depp
http://089-gegen-rechts.de/firm/...rschenschaft-arminia-rhenania.html
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Proletarier Aller Länder vereinigt Euch !

ONE BIG UNION
25.07.11 14:15 #6 und
wenn dieses schreckliche Verbrechen bei uns passiert wäre?

alle Gegner würden protestieren

Fazit: Herr Uhl machen sie Druck
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Grüsse King-charles
25.07.11 14:16 #7 Es geht hier nicht um Pro oder Contra
Vorratsdatenspeicherung, sondern um die absolute Geschmacklosigkeit fast hundert ermordete Jugendliche dazu zu missbrauchen dieses Thema neu ins Gerspräch zu bringen und damit Innenpolitik zu betreiben, noch bevor die Opfer überhaupt begraben sind.
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ly hat dich lieb!
25.07.11 14:20 #8 Und der Herr von der GdP will ein Register
"Auffälliger Personen" einrichten.
Vielleicht findet er ja noch Hilfestellungen im Quellenmaterial des Dritten Reiches.

Manchmal glaubt man es einfach nicht, was man hört und liest.
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ly hat dich lieb!
25.07.11 14:23 #9 Schnauze Brömme!
Wenn du so weiter machst, musst du dich nicht wundern, wenn du demnächst als "auffällige Person" identifiziert wirst!
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
25.07.11 14:28 #10 Am 09.11.2001 oder bei der Love-Parade-Trag.
hat man in politischen und sonstigen Diskussionen vom Respekt gegenübern Opfern auch wenig gespürt. Da ging es ziemlich umgehend ans Eingemachte. Auch für Parteifans ist eigentlich alles verwertbar.  
25.07.11 14:32 #11 11.09.2001
25.07.11 14:34 #12 Die Vorratsdatenspeicherung bringt in solchen
Fällen gar nichts an zusätzlicher Sicherheit. Behring hatte öffentlich kaum etwas wirklich Auffälliges getan. Selbst der Kauf von 6 Tonnen Düngemittel war nicht so ungewöhnlich, dass er die Polizei zu besonderen Maßnahmen veranlasst hatte, obwohl sie davon gewusst haben soll.

Es ist schon richtig: Da will jemand ein politisches Süppchen kochen. Aber das ist nicht ungewöhnlich. Der Oslo-Thread
http://www.ariva.de/forum/Explosion-im-Zentrum-Oslos-445533
ist voll von Postings von Leuten, die ihr politisches Süppchen kochen, in dem sie unliebsame politische Personen und Auffassungen in Behrings Nähe rücken.

Da sollte sich der eine oder andere, der sich über Uhl und seine Kochkünste  empört, an die eigene Nase fassen.  
25.07.11 14:36 #13 Natürlich bringt die was
Es muss doch den Sicherheitsbehörden bis zu einem halben Jahr lang auf richterliche Anordnung möglich sein, elektronische Kommunikation von Verdächtigen zu erforschen.  
25.07.11 14:39 #14 Und wer mit 25 noch bei Mutti wohnt,
dem muss auch mal auf den Zahn gefühlt werden. Gut, dass gerade Volkszählung ist.  
25.07.11 14:41 #15 #13:Na und? Was hätte das in diesem Fall geb.
Da war ja bis zum Attentat nichts Verdächtiges.
Wenigstens nicht, soweit mir aus den bisherigen Berichten bekannt ist.
Mal abgesehen von den 6 Tonnen Düngemittel. Aber ob das tatsächlich ungewöhnlich ist, weiß ich nicht. Die Polizei fand es wohl nicht ungewöhnlich. Vorratsdatenspeicherung wenigstens hätte da auch nichts bewirkt.  
25.07.11 14:46 #16 Mit wem telefoniert denn
so ein Einzeltäter, um seine Tat zu planen?
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25.07.11 14:55 #17 Mit dem Pizza-Bringe-Dienst. Schließlich hat
er ja keine Zeit zum Kochen, wenn er auf seiner Farm am Bombenbauen ist.  
25.07.11 14:56 #18 egal wieviele Anschläge oder opfer es auch gib.
nichts rechtfertigt eine Vorratsdatenspeicherung!  
wehret den anfängen!

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25.07.11 14:56 #19 #10
was hat die Love-Parade-Tragödie damit zu tun?

was hätten da die Daten genützt?
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Grüsse King-charles
25.07.11 15:05 #20 hehe
wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Angst zu haben...  
25.07.11 15:06 #21 genau sagten auch die Nazis...
schwachsinns argument!
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25.07.11 15:08 #22 da geh ich doch lieber in einen freien liberalen
land drauf, als in nen Überwachungsstaat leben zu müssen...
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25.07.11 15:09 #23 Es geht um die Psychologie, Leute
Die Wahrscheinlichkeit, an der nächsten Ecke Opfer eines Verkehrsunfalls zu
werden, ist mind. 1 000 000 000 mal größer als Opfer eines derartigen
Einzeltäters zu werden. Auch die Wahrscheinlichkeit im Krankenhaus
Opfer eines Killerkeims zu werden ist 1 Mio mal größer. Wobei Opfer
eines Krankenhauseskeims zu werden nicht so erschreckend erscheint, weil
ich die Million nicht mit Nullen geschrieben habe und weil bei der
zweiten Angabe schon eine Abstumpfung stattgefunden hat. Das kann
man auch hinsichtlich der Atomkatastrophe in Japan erkennen. Obwohl
sich wahrscheinlich überhaupt nichts verbessert hat, glauben dies wahr-
scheinlich die Menschen, weil sie abgestumpft sind und nichts mehr davon
hören wollen und weil sie nichts mehr hören, glauben sie, alles ist gelöst.
Ähnlich hier, alle melden sich zu Wort, sind aufgeregt, bis sich eine Er-
müdung einstellt und der nächster Aufreger ansteht.
Da ist es natürlich klar, dass die Gunst der Stunde von hinterbänklerischen
Poliltikern genutzt wird, um sich darzustellen und das politische Süppchen
zu kochen. Möglicherweise auch im Auftrage von Innenminister Friedrich (CSU)
um die Volksmeinung auszutesten. Eigentlich ist es immer das gleiche
politische Spielchen, das in diesem Zusammenhang gespielt wird.  
25.07.11 15:15 #24 Was mich eigentlich wundert,
dass dieses A... anscheinend bei Ariva durchgeht. Darf man dieses A... auch im
Zusammenhang von Merkel, Gabriel, Özdemir und Westerwelle gebrauchen oder
ist dies auf Hinterbänkler beschränkt? Vielleicht sollte sich Ariva einmal dazu
äußern.  
25.07.11 17:05 #25 Vorratsdatenspeicherung
ermöglicht zB den Sicherheitsdiensten, bei Aufkommen eines Verdachts bezüglich schwerer Verbrechen -und um die gehts nur- Kommunikationswege auf richterliche Anordnung eine begrenzte Zeit rückwirkend auszuforschen/zu analysieren.

In einem Fall ähnlich dem in Norwegen hätte es vielleicht wenig geholfen, muss sich noch erweisen, aber in der Regel sind Schwerverbrecher organisiert und es bleibt was hängen. Und eine polizeiliche/staatsanwaltliche verdachts-Ermittlung hat immer einen Vorlauf auf Seiten der Verdächtigen, also ist die zeitweilige Datenspeicherung sinnvoll.

Und lasst mal euren liberalen Pathos, wirkt nur lächerlich.  
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