mm02 Alle sagen kaufen!! Kommt mir spanisch

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neuester Beitrag:  05.02.02 14:41
eröffnet am: 05.02.02 12:28 von: mothy Anzahl Beiträge: 2
neuester Beitrag: 05.02.02 14:41 von: MaxCohen Leser gesamt: 1055
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05.02.02 12:28 #1 mm02 Alle sagen kaufen!! Kommt mir spanis.
vor!!!!!
28.01.02
Rating-Update: Die Analysten vom Investmenthaus Goldman Sachs stufen die Aktie von mmO2 von "Market Performer" auf "Market Outperformer" hoch. Grund dafür sei die jüngste Kursschwäche. Die Aktie könnte sich innerhalb der nächsten sechs Monate entwickeln, wenn die Bewertungen des Sektors von einer besseren Visibilität und verbesserter Profitabilität profitieren würden. (WKN 794793)

07.01.02
Die Analysten der WestLB Panmure stufen die Aktie von mmO2 unverändert mit "buy" ein. (WKN 794793) Das Kursziel werde indes von 105 auf 125 Pence angehoben. Man glaube, dass die Aktie in diesem Jahr einer der Top-Performer im Telekommunikationssektor sein werde. Die volle Unabhängigkeit sowie die Startbasis einer geringen Verschuldung gewähre dem Unternehmen Vorteile gegenüber seinen Konkurrenten. Vor diesem Hintergrund bleiben die Experten der WestLB Panmure bei ihrer Empfehlung die Aktie von mmO2 zu kaufen.

02.01.02
Die Analysten des Börsen-Journals "Wertpapier" bewerten die mmO2-Aktie mit "kaufen". (WKN 794793) Hinter dem Namen des britischen Börsenneulings mmO2 verberge sich die Mobilfunksparte der British Telecom. Wegen der hohen Schuldenlast habe sich BT veranlasst gesehen, die Abspaltung vorzunehmen. Die Gesellschaft sei in Deutschland (Viag Intercom), Holland (Telfort), Irland (Digifone) und Großbritannien (Cellnet) engagiert. In keinem der Länder sei man Marktführer. Zunächst drückten noch Schuldenlasten und man schreibe Verluste. Diese verringerten sich aber, so dass die Chance auf den turn around die Kursfantasie beflügele. Die Empfehlung der Experten des Börsen-Journals "Wertpapier" für mmO2 lautet "kaufen".

DIE TELEBÖRSE  

MMO2 spekulativ einsteigen Datum: 07.12.2001


Nach Ansicht der Analysten von "Die Telebörse" ist die Aktie MMO2 nur für spekulative Anleger geeignet. (WKN 794793) Der Börsengang sei zur richtigen Zeit gekommen. Seit den Anschlägen vom 11. September seien Telekomaktien wieder gefragt. Nachdem CEO Erskine 193.000 Aktien zum Preis von 85.25 Pence gekauft habe und Analysten auf Sicht von zwölf Monaten eine Kursverdoppelung prognostiziert hätten, seien die Bären in Deckung gegangen. In der ersten Handelswoche sei MMO2 bei sehr hohen Umsätzen von 74 auf 93 Pence gestiegen, was einem Plus von knapp 25 Prozent entspreche. Es sei kein Zufall, dass gerade britische Telekomunternehmen wie MMO2 der Branche den Weg weisen würden. Frühe Marktöffnung, harter Konkurrenzkampf, Spitzenmanager mit Visionen und die Londoner City mit ihren hoch bezah1ten Investmentbankern, Analysten und Juristen würden das ideale Umfeld für die Wachstumsindustrie bilden. MMO2 als die britische Nummer drei gelte als Menetekel für die übrigen Ex-Monopolisten. Wenn die Schulden zu sehr drücken, würden die institutionellen Investoren Druck machen: Spuren die Manager nicht rechtzeitig, würden sie fliegen - über kurz oder lang werde das Unternehmen zerschlagen. Nun entfache ausgerechnet der Börsengang von MMOz das fast schon erstickte Fusionsfeuer. Der Grund: MMO2 sei praktisch schuldenfrei in die Unabhängigkeit entlassen worden - Ex-Mutter British Telecom habe bis auf 500 Millionen Pfund sämtliche Verbindlichkeiten übernommen. Wenn CEO Erskine seine Drohung wahr mache und die defizitäre Tochter Viag Interkom abstoße, wäre der Konzern als Übernahmeziel interessant - An- leger dürften auf eine attraktive Prämie hoffen. Die Analysten von "Die Telebörse" empfehlen nur spekulativen Investoren, die auf eine Prämie hoffen, jetzt in MMO2 einzusteigen.  


Aber nach der heutigen Nachricht, kommen mir die empfehlungen noch spanischer vor!!! Oder??

ftd.de, Di, 5.2.2002, 10:54, aktualisiert: Di, 5.2.2002, 11:39  
mmO2 streicht Viag Interkom zusammen

Der britische Mobilfunkbetreiber mmO2 streicht bei seiner deutschen Tochter Viag Interkom im kommenden Geschäftsjahr zusätzlich 500 Stellen. Dabei entwickelte sich das Unternehmen zuletzt positiv.

Viag Interkom hat im vierten Quartal 2001 eigenen Angaben zufolge die Zahl seiner Kunden erhöht und ebenfalls gestiegene Durchschnittsumsätze pro Kunde verzeichnet. Das Unternehmen teilte am Dienstag in München mit, die Kundenzahl sei um 262.000 auf 3,65 Millionen gestiegen. Allein im Weihnachtsgeschäft habe Viag Interkom 184.000 Kunden gewonnen. Der Neukundenzuwachs mache mehr als 30 Prozent des gesamten Kundenzuwachses in Deutschland aus.

Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde stieg nach Unternehmensangaben auf 29 Euro von 26 Euro im Quartal zuvor. Dabei sei der Umsatz der Vertragskunden mit 44 Euro konstant geblieben, während die Kunden mit im Voraus bezahlten Telefonkarten (Prepaid) mit zwölf Euro monatlich mehr telefoniert hätten. Derzeit sind rund 51 Prozent der Viag Interkom-Kunden über einen Vertrag an das Unternehmen gebunden, 49 Prozent telefonieren mit Prepaid-Karten. Die Zahl der Neuverträge mit Geschäftskunden sei im abgelaufenen Quartal um fast 90 Prozent gestiegen.



Der Vorsitzende der Geschäftsführung Rudolf Gröger bekräftigte das Ziel, den nächst größeren Konkurrenten auf dem Mobilfunkmarkt, E-Plus, zu überholen. Gröger sagte "dem Ziel die Nummer drei zu werden, sind wir mit den Ergebnissen des zurückliegenden Quartals deutlich näher gerückt".



Natürliche Fluktuation und betriebsbedingte Kündigungen


Bei dem Abbau der 500 Arbeitsplätze werde man die natürliche Fluktuation nutzen, den Einstellungsstopp weitgehend beibehalten und gegebenenfalls auch betriebsbedingte Kündigungen aussprechen, hieß es. Im abgelaufenen Jahr hatte Viag Interkom die Mitarbeiterzahl bereits auf 3900 von zuvor 4300 reduziert. Wie die ehemals zu British Telecom gehörende Firma am Dienstag in London mitteilte, soll auch die Zahl der Beschäftigten in Großbritannien um 1400 auf 6100 gekürzt werden.


Mit den Maßnahmen will mmO2 jährlich 70 Mio. Pfund (112 Mio. Euro) einsparen. Vorerst werden die Streichungen mit Kosten in Höhe von 110 Mio. Pfund zu Buche schlagen. Die Schritte seien eine Reaktion auf die Flaute im Mobilfunkmarkt. "Der Mobilfunksektor verändert sich", sagte Vorstandschef Peter Erskine. Deshalb seien Anpassungen erforderlich. Von den 320 britischen Mobilfunkläden des Unternehmens sollen 133 geschlossen werden.



Gewinnschwelle für 2003 angepeilt


Mit mehr als drei Millionen Kunden ist Viag Interkom der viertgrößte Mobilfunkanbieter Deutschlands. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2001/2002 (31. März) hatte Viag Interkom nach eigenen Angaben einen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 114 Mio. Pfund (183,3 Mio. Euro) geschrieben. Die Gewinnschwelle auf dieser Basis wollte Viag Interkom nach früheren Angaben im Jahr 2003 erreichen.


Viag Interkom wird sich demnächst wie die übrigen Mobilfunk-Gesellschaften des BT-Konzerns in mmO2 umbenennen. Die Umfirmierung wird nach Unternehmensangaben Mitte März stattfinden.


Der britische Mobilfunkbetreiber zählt 17,25 Millionen Kunden. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres seien 453.000 neue Kunden zu mmO2 gestoßen. Die Zahl der Neukunden blieb hinter den Erwartungen einiger Analysten zurück. Der für die Branche wichtige Indikator des Durchschnittsumsatzes je Kunde sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf 230 Mio. Pfund gesunken. mm02 wurde im vergangenen November von der BT Group ausgegliedert.

 
05.02.02 14:41 #2 Für mmO2 wird der Sauerstoff knapp

Für mmO2 wird der Sauerstoff knapp



Für ein Unternehmen, das im europäischen Mobilfunk oben mit spielen will, ist ein 20-prozentiger Stellenabbau eine merkwürdige Strategie. Jobstreichungen in dieser Größenordnung plant mmO2, ehemalige British Telecom-Tochter. Bei der deutschen Tochtergesellschaft Viag Interkom bedeutet das 500 Jobs weniger. Zwar kann das Unternehmen in Deutschland weiter Neukunden gewinnen. Die kritische Größe, um ausreichend Marktmacht aufzubauen, haben aber wohl weder Viag Interkom noch die Muttergesellschaft. Der mmO2-Kurs dümpelt weiter.

Sparen scheint das Gebot der Stunde für die ehemalige Tochter der British Telecom. Und dafür liefert vor allem die deutsche Filiale gute Gründe. Viag Interkom hat seit seinem Start nur Verluste produziert. Selbst nach dem am Dienstag gemeldeten Kundenwachstum auf 3,65 Millionen dürfte sich das kaum ändern. Rund 400 Millionen Euro Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen erwartet selbst Viag-Interkom-Chef Rudolf Gröger für das Geschäftsjahr 2001/2002, das am 31. März zu Ende geht. Gegen die Branchenführer T-Mobile und Vodafone, die in Deutschland zusammen 80 Prozent des Mobuilfunkmarktes beherrschen, steht Viag Interkom auf verlorenem Posten. Selbst im Stammland Großbritannien ist mmO2 zuletzt auf Platz drei zurück gefallen. In Deutschland holt Viag Interkom zwar gegenüber dem Branchendritten, EPlus, auf. Doch mit Quam hat sich auch ein weiterer Mitbewerber aufgestellt.

Prepaid-Kunden machen Umsatz

Die Steigerung des Umsatzes pro Kunde auf 29 Euro pro Monat ist an sich ein weiteres gutes Zeichen für Viag Interkom. Auch die mächtige Konkurrenz Vodafone kann nur mit vergleichbaren Pro Kopf-Umsätzen aufwarten. Allerdings geht dieses Wachstum ausschließlich auf die Kunden mit Prepaid-Karten. Und diese eher flüchtige Laufkundschaft macht fast die Hälfte der Viag Interkom-Nutzer aus. Bei Beobachtern gilt Viag Interkom deshalb nach wie vor als potenzielles Verkaufsobjekt der Mutter mmO2. Im September 2000 hatte die damalige BT Wireless das Unternehmen für horrende vier Milliarden Pfund übernommen. Eine Verlängerung der Verlustgeschichte der Deutschen könnte daher schnell die Schmerzgrenze der Briten übersteigen. Als Käufer hoch gehandelt wird die spanische Telefonica, die mit der 3G- Group und Quam einen Fehlstart in Deutschland hingelegt hatte und eine Kundenbasis im größten europäischen Markt gut gebrauchen könnte. Aber auch mmO2 selbst ist Übernahmeobjekt. Mit insgesamt nur knapp 17 Millionen Kunden steht das Unternehmen gegenüber Vodafone, T-Mobile oder Orange nur in der dritten Reihe.

Viag Interkom müht sich mit gewissem Erfolg um eine schlankere Struktur und Marktanteile in Deutschland. Doch eine kritische Größe scheint weder für die deutsche Tochter noch für die Mutter mmO2 erreichbar. Gut vorstellbar, dass mmO2 über kurz oder lang von einem Konkurrenten geschluckt wird. Der Kurs der mmO2-Aktie dürfte davon aber erst profitieren, wenn eine Übernahme spruchreif wird. Bis dahin könnte das Papier seinen Abwärtstrend fortsetzen.

© 2002 sharper.de


Ich persönlich halte mmO2 für die am wenigsten aussichtsreiche Aktie im Telekomsektor mit Schwerpunkt Mobilfunk. Da ist man mit einer Vodafone, Orange oder, wenn sie dann kommt, T-Mobile sicher besser beraten.

Grüße Max
 
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