dass geld aufgetrieben werden muss. kein grund zur aufregung. alles normal. fehlen nur noch 135 millionen.
"www.4investors.de: Wie viel Geld benötigen sie für Forschung, Entwicklung etc.?
Perret: Unser Kapitalbedarf ist deutlich geringer als bei vergleichbaren Vorhaben, denn wir verfügen über einen entscheidenden Vorteil: Das Konzept der MIA 2.0 basiert auf der MIA 1.0, die bereits im Zeitraum von 2011 bis 2013 produziert wurde. In der MIA stecken daher bereits rund 150 Millionen Euro Entwicklungsaufwand, die wir nun „sparen“. Insbesondere beim teuren Rohbau- und Crashkonzept sowie bei der E/E-Plattform inklusive des Antriebs müssen wir nicht von Null anfangen. Daher benötigen wir nur rund 160 Millionen Euro, um das Fahrzeug zu entwickeln, auf die Straße zu bringen und den Break-Even zu erreichen. Das ist vergleichsweise sehr wenig Geld für ein völlig neues Fahrzeugkonzept. Das senkt das Risiko für unsere Anleger. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir entwickeln die MIA 2.0 in der Hälfte der Zeit für die Hälfte der marktüblichen Kosten.
www.4investors.de: Um die weiteren Schritte zu finanzieren, benötigen sie somit frisches Geld. Dies soll auch mittels Kapitalmaßnahmen ins Unternehmen kommen?
Perret: Wir planen im Laufe des Jahres das nötige Kapital sowohl in Form von Fremdkapital wie auch Eigenkapital einzuwerben. In unseren Gesprächen mit langfristig orientierten Investoren verzeichnen wir großes Interesse an unseren Plänen. Schließlich sind wir das einzige börsennotierte Unternehmen in Europa, das sich ausschließlich auf E-Autos konzentriert. Diese Investoren wollen wir ins Boot holen, um unsere Aktie zu stärken." Hintergründe und Aktuelles zu Aktien, Börsen und Indizes aus dem Ausland. Zu den abgedeckten Märkten bieten wir Analysen, Hintergründe, Berichterstattung und konkrete Anlagetipps und Produktempfehlungen. Unser Schwerpunkt liegt auf Emerging Markets wie China, Indien, Brasilien oder Russland. |