against all odds

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eröffnet am: 22.03.13 19:18 von: Fillorkill Anzahl Beiträge: 2905
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02.09.13 21:28 #301 Aus Steffens Brief
 

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02.09.13 22:23 #302 Euro PMI
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'

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03.09.13 01:03 #303 Zan, ich kann mich nicht selbst kategorisieren,
aber ich greife ein paar Punkte aus Deinem Fill / Daiphong Posting heraus:

Die Daiphong'sche Fillkritik bezieht sich im Kern auf den Kultus des Erfolges, der gegen die Masse (und auf ihre Kosten) erzielt wird. Ein solcher Erfolg sei sozial verantwortungslos - und für jemanden, der es besser wissen müsste, letztlich Verrat. Der Vorwurf also eines Sozialisten an einen mutmasslichen Konvertiten (das ist hier mit 'Postkommunismus' gemeint), was die Bitterkeit vielleicht erklärt..

'Individuum / Kollektiv' ist für mich der basale Gegensatz sowohl sozial wie im Denken. Ich selbst ergreife dabei Partei für ersteres und zwar so bedingungslos wie möglich. Ideologische Abbrucharbeiten sind dem vorausgegangen und noch nicht abgeschlossen. Der Glaube an das Individuum ist ein betont optimistischer, weil er Determinanten, Schicksal, nicht akzeptiert. Und er ermöglicht auf der sozialen Ebene Empathie, die es nur mit Individuen, Einzelnen, geben kann, nicht mit Massen oder Kollektiven...

'Dekonstruktivismus' entspringt einfach meiner Mentalität. Also Narrative und Mythen zu hinterfragen, insbesondre in ihrer ökonomischen und sozialen Funktionalität...

'Anarchisch' halte ich für eine gute Beschreibung der kapitalistischen Gesellschaft. Die Irrationalität aller Akteure erzeugt im Gesamtbild das zyklische Wechselbad, sowohl makro wie ideologisch. Die damit gleichzeitig erzeugte 'fundamentale Unsicherheit' fordert notwendig einen hohen sozialen Preis, setzt aber stetig kreative Potentiale frei...

Eine von mir favorisierte 'pragmatische' Analyse schliesst aus praktischer Erfahrung wie beobachtbaren Konsequenzen auf Gründe, Motive und Urteile. Eine ideologische hingegen bewegt sich umgekehrt vom a priori Urteil zu den beobachtbaren Tatsachen. Das Problem dabei ist der Verlust an Offenheit für die Erfahrung wie der Fähigkeit zur Revision...

'Kommunismus' ist für mich ein Gefühl und keine Lehre. Diesem Gefühl gehe ich hin und wieder nach, es verbindet mich zudem mit dem kulturellen Überbau. Marx finde ich wichtig, weil er im og Sinne kapitalistische Basics nachvollziehbar erklärt. Wie alle Marxisten war er jedoch blind für den 'subjektiven Faktor', was nicht zufällig in die kollektive Despotie der realen Sozialismen einmündete...
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
03.09.13 01:10 #304 Meine Güte, ist ja toll was ihr
hier schreibt...aberr kann ich damit auch Geld verdienen? ...also ich versteh nur banhof...  
03.09.13 01:14 #305 Rookie, ich mach meine 200, 300 % im Mona.
Auf Kosten der Masse natürlich. Ich hoffe, Du gehörst nicht dazu ...
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
03.09.13 01:16 #306 Rookie, du kannst dass nicht
verstehen, weil du zum Kollektiv gehörst und gedanklich nicht individuell denkst und dementsprechend handelst; deshalb kannst du es naturgemäß nicht verstehen
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auch Kerzen können Kurse machen
03.09.13 01:47 #307 @harald9
na ja, aktzeptirt werde ich in der tat nicht, weil ich eine eklatante rechtsschreibschwäche habe...

ich bin (/war) einfacher Handwerker, eben weil ich mich nicht - habe ich gegoogelt - eloquent audrüken kann..

aber in meinem Job frage mich alle nach rat und wenn ich sage, dies und jenes funktionirt nicht, dann versteht es keiner und erst am ende sagen sie: Moment, er hatte doch recht.

Liegt daran, dass ich ein gutes zahlenverständnis und räumliches Vorstellungsvermögen hab, aber es hat lange gedauert, bis meine kollegen dies verstanden und respektirt haben...

heute fragt mich jeder um rat, selbst mein Chef...

und wenn ich sage: das geht so nicht, wagt keiner mehr, es dennoch zu machen...

hat aber viele jahre gedauert, eben weil man mit rechtschreibschwäche als Witzfigur abgetan wird...

Inzwischen hab ich im Job eine sekreterin, die alle offiziellen anfragen beantwortet, nur privat hapert es naturgemäß.

Aber zum kollekiv gehörig würde ich mich mit Sicherheit nicht zählen.



 
03.09.13 01:57 #308 Und im Übrigen:
Seit wann gehören zum Kollektiv gehörige Personen zu den Gewinnern an der böhrse?  
03.09.13 05:09 #309 Fillorkill:
Bei 200-300 % im Monat müsstest Du nach wenigen Jahren Milliardär sein. Oder hat das Kollektiv mal wieder was falsch verstanden?  
03.09.13 07:10 #310 Pöhrsianer sind Pöse, Pui Peufel
03.09.13 10:40 #311 @Rambo

200-300 % hört sich wirklich beeindruckend an, wollte ich auch gerade schreiben!

Wenn mir jemand eine Strategie verkauft, die monatlich 200 % bringt, biete ich ihm dafür 1.000.000 €!

Zahlungsziel allerdings erst in 12 Monaten, dann habe ich nämlich aus 1.000 € 4 Mio. Euro gemacht!

 

Ich will Fillorkill ja nicht zu nahe treten, aber:

"Wie nennt man den Börsianer, der immer zu Tiefstkursen kauft und zu Höchstkursen verkauft?"

"Lügner"

 

Ich bezweifel hier nicht Tradingserfolge, aber ich bezweifel solche Werte wir regelmäßig 200-300 % monatlich.

 

www.kostolany-analyse.de

 
03.09.13 11:50 #312 Leute, '200,300% per Monat' war ein kleiner S.
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
03.09.13 12:49 #313 Consumer Spending yoy
Postrecessiv schnellt das Wachstum nach oben, um in der Folge wieder zu bröckeln. Ein Bärenmarkt braucht, wie zu sehen, CS auf hohem Niveau:
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03.09.13 17:44 #314 "Hoch" ist relativ, fill
03.09.13 19:19 #315 @learner: Dax right on track
(Bzgl. des learnens per BM)  

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03.09.13 19:59 #316 Zap, bin auf jeden Fall noch drin, weil
die Erfahrung zeigt, dass man einen langen Atem braucht. Im schlimmsten Fall wird es ein kalkulierter Verlust. Vom Timing her war meine zweite Posi Ende Juli wirklich zu früh. Eine Woche warten hätte den Trade sehr gut getan.

Aber ansonsten bin ich noch nicht unzufrieden.

Jetzt fehlt nur eine fette, rote Woche!
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Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
03.09.13 20:19 #317 Meine politische Analyse legt nahe
(siehe Öko-Thread am WE) dass die Chancen dafür nicht schlecht stehen.  
03.09.13 22:06 #318 heute war kursmäßig
ein enttäuschender tag...aber ich denke irgendwie schon richtungsweisend, zumindst bis die USA ihre bömbchen auf die Syrer abgelassen haben...traut sich im Moment so keiner richtig, in den markt zu investieren...na ist ja auch kein wunder...spannend wird's danach...kommen sie nochmal hoch oder haben sie zu sehr angst vor einem ende der geldflutung...würde aber nicht mehr geld auf ein weiteres steigen der kurse setzen...viel zu riskant auf diesem nivau..auf längere sicht kann es ja eigentlich nur noch runter gehen...  
03.09.13 23:40 #319 ja Rookie,
oberhalb von 8.000 Punkten wird die Börsenluft deutlich dünner und dass Börsenklima rauher .....
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auch Kerzen können Kurse machen
05.09.13 11:04 #320 nur aus Märkte die vorlaufen,
entwickelt sich ein Bärenmarkt...
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05.09.13 11:09 #321 Fed Gov bremst
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05.09.13 11:21 #322 Consumer Sentiment vs S&P
Die Pre-Bearmarket Levels tendierten 2000 bei 145, 2007 bei 115. Stand jetzt 81,5..
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05.09.13 11:31 #323 privater Verbrauch tendiert above der 07'er Le.
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05.09.13 15:59 #324 Korrelation QE vs S&P ist bescheiden...
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05.09.13 19:27 #325 Fll, das Consumer Sentiment
ist doch nachvollziehbar, wenn man sich in Marktdaten die Entwicklung der Stundenlöhne und der geleisteten Wochenstunden ansieht. Wenn Du immer mehr Arbeiten müsstest, um deinen Lebensstandard zu halten, würdest Du auch nicht gerade vor guter Laune in die Luft springen.

Dass der konditionierte Verbraucher denn doch nicht auf den ganzen Konsumplunder verzichten kann muss man als Gegebenheit akzeptieren. Ich kaufe, also bin ich (wer)!

Außerdem haben die Sparanstrengungen der Amis auch schon wieder nachgelassen, so dass die Charts wohl nicht ausschließlich einen Fake spiegeln.
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Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"

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