Sehr schönes Theaterstück aus der Realität in Idiotistan:
Zitat: "Vorhang auf zum ersten: In Berlin stellen am Montag, den 7. September, „Aktivisten" 13.000 Stühle auf die Wiese vor dem Reichstag mit der Botschaft: „Wir haben Platz!"
Die Zahl 13.000 ist kein Zufall, sondern entspricht ziemlich genau der Belegung des Lagers bei Moria auf Lesbos, wo die Mitspieler den Regie-Wink wohl verstanden haben und den zweiten Akt aufführten: Noch in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch zündeten sie ihr Lager an und schufen die „humanitäre Notlage", die in den dritten Akt mündete, der nun wieder in Berlin aufgeführt wurde.
Hier betreten Profi-Mimen wie Saskia Esken die Bühne und fordern den Sofort-Transport Tausender „Flüchtlinge" nach Deutschland. Dann folgt der Schreck: Horst Seehofer platzt auf die Bühne und pupst hinsichtlich der Express-Aufnahme der Asylsucher „Bedenken" in den Saal. Theaterneulinge im Publikum geraten in Wallung. Will da einer das Stück kaputtmachen? Aber nein. Erfahrene Zuschauer kennen die Stelle schon aus vergangenen Inszenierungen: Das ist so nur ein kleiner Scherz, den sich die Regie einfallen ließ in dem Glauben, die Aufführung damit ein bisschen spannender zu gestalten.
Daher gähnen altgediente Theaterfreunde auch nur darüber oder nutzen den Seehofer-Auftritt, um rasch mal aufs Klo zu verschwinden. Denn sie wissen: Dieser Gag ist für den weiteren Verlauf der Handlung vollkommen bedeutungslos und soll den Auftritt von Mitspielern wie Saskia Esken nur etwas interessanter, „kontroverser" erscheinen lassen. Denn im Hintergrund wuselt da längst Angela Merkel durch die Kulisse und stößt gleich in die Trompete zum großen Finale: Hereinspaziert, hereinspaziert – aber nur noch dieses eine Mal!"
Quelle: https://paz.de/artikel/vorhang-auf-a1533.html |