Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) forscht in Zusammenarbeit mit der Viromed Medical AG an der Anwendung von kaltem atmosphärischem Plasma (KAP) zur Behandlung von Lungeninfektionen, insbesondere der beatmungsassoziierten Pneumonie (VAP). Hier sind die zentralen Ergebnisse und Entwicklungen (Stand Februar 2026): 100% Wirksamkeit in vitro (Laborstudie): Untersuchungen unter der Leitung von Prof. Dr. Hortense Slevogt (MHH und Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, HZI) zeigten, dass Kaltplasma in der Lage ist, kultivierte Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Bakterien innerhalb von Sekunden vollständig abzutöten. Schonung des Lungengewebes: In den In-vitro-Tests mit humanen Lungenzellen (Alveolen) wurde nachgewiesen, dass das Kaltplasma die Bakterien eliminiert, ohne das Lungengewebe zu beschädigen. Potenzial gegen VAP: Die Methode zielt darauf ab, die hohe Sterblichkeitsrate bei beatmeten Patienten (VAP) zu senken, da Kaltplasma auch gegen antibiotikaresistente Keime wirkt, ohne selbst Resistenzen zu bilden. Weiterführende Studien: Im September 2025 wurde bekannt gegeben, dass die Forschung in die nächste Phase (In-vivo- und Ex-vivo-Studien an lebenden Lungen) eingetreten ist. Veröffentlichung der Ergebnisse: Die MHH plant, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dieser Kaltplasma-Therapie am 12. Februar 2026 im Rahmen einer Pressekonferenz detailliert vorzustellen.
Diese Ergebnisse deuten auf eine revolutionäre, medikamentenfreie Behandlungsmöglichkeit für schwere Lungenentzündungen auf Intensivstationen hin. ----------- An Börse ist nur sicher: das nichts sicher ist! Der Einsatz ist nur eine Zahl!und nicht mehr |