Durchaus, er weiß sicherlich wovon er redet, das stimmt. Allerdings sind Untersuchungen in dem Bereich leider sehr, sehr rar, problembehaftet und auch noch nicht allumfassend durchgeführt worden.
So gibt es auch Studien, die nicht seitens eines Sexualwissenschaftler wie ihm kommen, sondern von Instituten forensischer Psychatrien (http://www.lichtblick99.de/theforens2.html) , die noch vor Jahren wiederum eine sehr geringe Rückfallquote auswertete.
Es ist ein verdammt schwieriges Forschungsfeld - nicht nur was das Verständnis der rein psychologischen Komponente anbelangt, sondern auch die komplette Datenerhebung.
Ich denke einfach, dass in diesem Fachbereich viel mehr diagnostische Fachabteilungen zusammenarbeiten müssten, um vorallem in dem Betätigungsfeld von Prof. Beier - der Präventition des Sexualverbrechens - voran zu kommen.
Nur denke ich, dass auch da die sich immer weiter ändernden Rahmenbedingungen im Alltag und Suggerierungen von Werbung etc dieses Forschungsfeld nicht leichter machen...und zwar im Sinne davon, dass gewisse Verhaltenstörungen auch psychologische Ergebnisse eines Lebens im 21. Jahrhundert sind. ----------- The only thing, that interferes with my learning, is my education...! |