nachdenkt, wieso joussen sich vor ein paar tagen so massiv vor die kreuzfahrten gestellt hat ( https://www.welt.de/wirtschaft/article191245515/...ahrt-Kritiker.html ) wird schnell klar, wo die langfristig strukturell größte gefahr liegt. niemand weiß, was sich aus den "friday for future"-events entwickelt. ich sehe sie sehr distanziert ("events"), weil die junge generation ökologisch keine waisenknaben, sondern bereits massiv mittäter sind. keine andere jugend zuvor hat in diesem alter bereits derart ressourcen verbraucht: ein kurzer blick in die ehemaligen kinderstuben und auf die erlebnisfixierung der heute 12-30 jährigen genügt.
dennoch ist die ökoproblematik inkl. all ihrer scheinheiligkeit das eigentliche damoklesschwert, das über jedem touristikunternehmen, das die gesamte wertschöpfungskette bedienen möchte, schwebt. nicht heute, aber in 10 (plus) jahren.
dabei wäre der ausweg sehr einfach, indem man ein reiseunternehmen sozusagen für die freiburger zivilgesellschaft (wohlhabend und im selbstverständnis ökologisch) aufbaut. margenprobleme hätte man dann irgendwann garantiert auch keine mehr. |