von
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Was geschieht mit der Kirchensteuer Verteilung des verfügbaren Kirchensteueraufkommens auf Kostenbereiche Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2007 weist Einnahmen in Höhe von 142,6 Mio. € aus. Der Anteil der Kirchensteuereinnahmen beläuft sich auf rund 61,3 Mio. € brutto (43%). Ca. 7,7 Mio. € sind als sog. „Clearing-Zahlungen“ im Haushalt als Ausgaben eingeplant. „Clearing“ ist ein Abrechnungsverfahren der deutschen (Erz-)Bistümer mit dem Ziel, die Kirchensteuer gerecht zu verteilen. Denn in vielen Fällen wird die Kirchensteuer nicht dort erhoben, wo der jeweilige Kirchensteuerzahler wohnt und sich am kirchlichen Leben beteiligt. So wird z.B. die Kirchensteuer für Mitarbeiter von Bundesbehörden in Berlin abgeführt, auch wenn die Mitarbeiter über ganz Deutschland verteilt leben und arbeiten. Deren Kirchensteuer soll aber in den Heimatbistümern zur Verfügung stehen. Das Erzbistum Berlin ist Netto-Zahler im Clearing-Verfahren. Somit verbleiben netto für die Pastoral im Erzbistum Berlin etwa 53,6 Mio. €.
Diese Summe verteilt sich im Jahr 2007 wie folgt:
Pfarrgemeinden 19.705.200 36,7% Kindertagesstätten in Trägerschaft der Pfarrgemeinden 2.106.700 3,9% Diözesan-Caritasverband (ohne Kindertagesstätten) 5.769.800 10,8% Religionsunterricht 5.806.700 10,8% Verwaltung inkl. Kapitaldienst, Pensionsleistungen 14.549.300 27,1% Seelsorge muttersprachliche Gemeinden, kategoriale Seelsorge (z.B.: Krankenhaus, Gefängnis) 5.720.900 10,7% 53.658.600
(alle Angaben in € lt. Haushaltsplan 2007)
da kann man erkennen, wo die gelder versickern.... ----------- die menschen werden kleiner, wenn man sie unter die lupe nimmt |