und Übernahm ja dann auch 4 Häuser wenn ich richtige lese.
"""Mit dem Abtritt des Firmengründers und seiner Mannschaft ist der Wirtschaftskrimi um Refugium aber noch lange nicht zu Ende. Der nächste Abschnitt läuft unter dem Namen "Sanierung". In Wirklichkeit geht es dabei vor allem darum, wer von den großen Konkurrenten auf dem privaten deutschen Pflegemarkt die lukrative Investitionsruine erben kann. Wer den 6 000-Betten-Brocken schluckt, dürfte tatsächlich zu den Marktführern in dieser zukunftssicheren Branche gehören. Und so geht es im Übernahmekampf seit Juni 1999 mit Hauen und Stechen zu.
Als Erstes verhandelte der neubestallte Vorstandsvorsitzende von Refugium, Klaus Küthe, mit der Saarbrücker Firmengruppe Pro-Seniore über eine Übernahme. Betriebsrat und Gewerkschaften waren einverstanden. Aber gegen den Deal legten zwei mutmaßliche Strohmänner der Konkurrenzfirma Marseille-Kliniken Einspruch ein. Die beiden Kleinaktionäre dementieren vehement diese Vorwürfe. Pro-Seniore stieg aber schließlich entnervt aus dem Geschäft aus. Daraufhin bekundeten die in Hamburg beheimateten Marseille-Kliniken ganz öffentlich ihr Interesse an einer "Zusammenarbeit" mit Refugium. """ |