von Alexis Johann Deutliche Margenverbesserungen und die anhaltend hohe Nachfrage lassen auf ein gutes Jahr 2008 hoffen. Links zum Thema > Alle AdHoc-Mitteilungen der börsenotierten Unternehmen
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Der Feuerfest-Konzern RHI steigerte in den ersten drei Quartalen seinen Umsatz um zehn Prozent von 998.6 auf 1.099 Millionen €. Erfreulich, dass sich die EBIT-Marge dabei deutlich verbessert - von 9,8 auf 11,2 Prozent. Das EBITDA stieg um 22,5 Prozent auf 159,9 Mio. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich um 25,9 Prozent auf 122,8 Mio. Euro verbessert. Der Konzerngewinn hat in den ersten neun Monaten allerdings um 38,1 Prozent auf 81,8 Mio. Euro nachgegeben.
Der Zuwachs geht breit über die einzelnen Sparten. Die Division Stahl steigert den Umsatz um 10,6 Prozent auf 668,8 Millionen € und verbesserte die EBIT-Marge von 7,8 auf 9,4 Prozent. Die Division Industrial kam auf einen Umsatz von 389,3 Millionen €, ein Plus um 11,1 Prozent. DIeser Umsatzzuwachs resultiere zum Großteil aus dem Kauf der RHI Monofrax. Die EBIT-Marge sei mit 12,4 Prozent annähernd gleich geblieben.
Die RHI-Division Rohstoffe, Produktion, Sonstiges erzielte in den ersten drei Quartalen einen Umsatz von 722 Mio. Euro (Vorjahr: 664,2 Mio. Euro) - bereinigt um die Lieferungen an die Divisionen Stahl und Industrial verminderte sich der Außenumsatz von 43,6 auf 41,0 Millionen €. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 1,0 auf 1,6 Prozent.
Sowohl für das Gesamtjahr 2007 als auch für 2008 sehe die Auftragslage positiv aus, so das Unternehmen. Wesentliche Wachstumstreiber würden die Bereiche Glas und Stahl bleiben. Als Risiken bleiben die Preisentwicklung bei den Rohstoffen, die Energiekosten sowie der schwache US Dollar. |