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München, Pressemitteilung vom 11.10.2011 11:30:51
Marktprämienmodell zur Vermarktung von Windstrom: Höhere Einspeiseerlöse durch gute technische Betriebsführung möglich
openBroadcast) Osnabrück. Betreiber von Windenergieanlagen (WEA) können ab Januar 2012 höhere Einspeiseerlöse als bisher erzielen, wenn sie den Strom nach dem neu eingeführten Marktprämienmodell gemäß § 33b Ziff. 1 EEG-Novelle 2012 vermarkten. Hohe Verfügbarkeiten der Anlagen sowie ein guter Kontakt zwischen technischer Betriebsführung und Stromhändler sind dafür sehr wichtig.
Die seebaWIND Service GmbH, Service-Provider für WEA, betreut Windparks, die bereits im laufenden Jahr beim norwegischen Energieversorger Statkraft in der Direktvermarktung sind. Statkraft ist nach eigenen Angaben der europaweit führende Anbieter von Strom aus erneuerbaren Energien. Die von der seebaWIND Service gewarteten Windparks mit einer Leistung von insgesamt 60 MW waren unter den ersten, von denen Statkraft Strom über Direktvermarktung bezog. Die Erfahrungen erwiesen sich als positiv.
Ab Januar kommenden Jahres kann regenerativer Strom auch nach Marktprämienmodell direkt vermarktet werden. Dabei können Anlagenbetreiber wie auch Stromhändler höhere Erlöse erzielen als bisher. Die Marktprämie, die von den Netzbetreibern gezahlt wird, soll einen zusätzlichen Anreiz schaffen, um den Strom direkt zu vermarkten. Sebastian Schmidt, Originator bei Statkraft, erklärt: „Besonders wichtig für uns als Stromhändler ist bei der direkten Vermarktung nach Marktprämienmodell eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Anlagen, wie sie die seebaWIND Service erreicht.“ Hohe Verfügbarkeiten bedeuten auch eine gute Prognosequalität. Diese ermöglicht überdurchschnittliche Erlöse für den Strom an der Börse. „Davon profitieren wir ebenso wie die Anlagenbetreiber“, so Schmidt. |