NL0011832811 - For Farmers B.V.
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neuester Beitrag: 16.04.26 23:31
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| eröffnet am: | 05.03.22 15:09 von: | MrTrillion3 | Anzahl Beiträge: | 11 |
| neuester Beitrag: | 16.04.26 23:31 von: | MrTrillion3 | Leser gesamt: | 5640 |
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"ForFarmers NV ist ein Unternehmen mit Sitz in Lochem, Niederlande, das primär im Bereich Lebensmittel- und Tabakproduktion tätig ist. Das Unternehmen wurde im Jahr 1896 gegründet und beschäftigte zum Ende des letzten Geschäftsjahres 2444 Mitarbeiter. Den Vorsitz in der Geschäftsführung hat Yoram Maurits Knoop. Die größten Anteilseigner sind Coöperatie FromFarmers UA, Stichting Beheer- en Administratiekantoor ForFarmers und ForFarmers NV. Der Umsatz des Unternehmens betrug zum Ende des letzten Geschäftsjahres 2.67 Mrd. EUR mit einem Gewinn von 12.03 Mio. EUR. Der Umsatz hat sich gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um 13.5% vergrößert. Die derzeitige Marktkapitalisierung beträgt 332.17 Mio. EUR. Die Angaben zum Geschäftsjahresende beziehen sich auf den 31.12.2021. Die Sektorklassifizierung des Unternehmens basiert auf dem FactSet eigenen RBICS Sektorsystem."
Quelle: DKB
- Unternehmenswebseite
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Mal abgesehen davon, daß ich industrielle Tierhaltung ablehne (nehme weder Nutztierfleisch noch -milch zu mir), halte ich deren Zukunft auch für deutlich düsterer als die von Nahrungsmitteln. Angesichts der sich weiter zuspitzenden Welternährungsproblematik scheint mir ein Investment in letztere auf lange Sicht aussichtsreicher.
Denn irgendwann kommt die Welt womöglich an einen Punkt, wo zuviele Menschen nicht länger einsehen, warum man Tiere mästen und damit den CO2-Ausstoß munter erhöhen soll, während man stattdessen mit ähnlichem Einsatz erheblich mehr Nahrung für die Welt hätte produzieren können, ohne andere Wesen dafür einer Qualhaltung ausgesetzt zu haben und die Umwelt so dermaßen damit zu belasten.
Keine Empfehlung für oder gegen den Kauf dieser Aktie, nur meine ganz persönliche Schlußfolgerung.
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ForFarmers ist für mich keine spektakuläre Wachstumsstory, sondern eine nüchterne, solide Agrarzulieferer-Aktie. Das Unternehmen liefert Misch- und Spezialfutter sowie Beratung für die Nutztierhaltung, verkauft pro Jahr mehr als 10 Millionen Tonnen Futter, produziert in den Niederlanden, Deutschland, Polen und Großbritannien und beschäftigt rund 3.000 Menschen. Genau daraus entsteht die Investmentthese: kein Börsenstar, aber ein europäischer Branchenplayer, der über Größe, Einkauf, Logistik, Beratung und Kundennähe strukturelle Vorteile haben kann. (ForFarmers Group)
Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1896 zurück; sie liegen in niederländischen landwirtschaftlichen Genossenschaften. Aus diesen kooperativen Ursprüngen entstand über viele Jahrzehnte ein größerer europäischer Futtermittelanbieter. Börsennotiert ist ForFarmers seit dem 24. Mai 2016 an der Euronext Amsterdam unter dem Kürzel FFARM. Gleichzeitig ist das Unternehmen bis heute stark genossenschaftlich geprägt: Coöperatie FromFarmers hielt Ende 2025 direkt und indirekt 46,69 Prozent der Anteile. Das stabilisiert die Eigentümerstruktur, drückt aber tendenziell auch auf den Free Float und damit oft auf die Bewertungsfantasie. (FromFarmers)
Operativ hat ForFarmers in den letzten drei Jahren klar geliefert. 2023 war ordentlich, aber noch kein starkes Jahr: underlying EBITDA 70,0 Millionen Euro, underlying EBIT 32,7 Millionen Euro und underlying net profit 22,7 Millionen Euro. 2024 legte das Unternehmen deutlich zu auf 100,8 Millionen Euro EBITDA, 59,1 Millionen Euro EBIT und eine Bruttomarge von 518,3 Millionen Euro. 2025 kam dann das bisher stärkste Bild: 10,6 Millionen Tonnen Futter, 611,2 Millionen Euro Bruttogewinn, 145,9 Millionen Euro underlying EBITDA, 93,2 Millionen Euro underlying EBIT und 61,9 Millionen Euro underlying net profit. Das ist keine kosmetische Verbesserung, sondern ein echter Ergebnissprung. (ForFarmers Group)
Noch wichtiger ist: Die Bilanz hat sich sichtbar entspannt. Das Eigenkapital stieg per Ende 2025 auf 438,4 Millionen Euro, aus einer Nettoverschuldung von 56,8 Millionen Euro Ende 2024 wurde eine Nettoliquidität von 6,0 Millionen Euro Ende 2025. Der operative Cashflow sprang 2025 auf 148,3 Millionen Euro. Die Dividende für 2025 wurde am 16. April 2026 bestätigt und beträgt 0,30 Euro je Aktie; Ex-Dividende ist am 20. April 2026, die Auszahlung am 4. Mai 2026. Gleichzeitig wurden die Pläne für die Polen-Joint-Ventures genehmigt, CEO Pieter Wolleswinkel bis 2030 wiederbestellt und ein begrenztes Aktienrückkaufprogramm für Vergütungspläne beschlossen. Das alles spricht für finanzielle Handlungsfähigkeit und eine momentan geordnete Governance-Lage. (Cloudfront)
Bewertungstechnisch sieht die Aktie auf dem Niveau um 6,32 Euro, das auf den offiziellen Kursseiten um den Stichtag 14./15. April 2026 angezeigt wurde, nicht teuer aus. Ausgehend von einem underlying EPS von 0,70 Euro für 2025 ergibt sich ein KGV von rund 9,0. Die bestätigte Dividende von 0,30 Euro entspricht auf diesem Kursniveau einer Rendite von rund 4,75 Prozent. Aus Kurs und Aktienzahl ergibt sich eine Marktkapitalisierung von rund 564 Millionen Euro; bei 6,0 Millionen Euro Nettoliquidität liegt das EV/EBITDA grob bei 3,8, das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei rund 1,29. Für ein Unternehmen mit dieser Marktstellung, dem 2025er Cashflow und einer wieder sauberen Bilanz ist das eher günstig als teuer. (ForFarmers Group)
Trotzdem ist ForFarmers keine risikolose Aktie. 2025 war auch deshalb so stark, weil die Marktbedingungen günstig waren: niedrige Rohstoffpreise und über weite Teile des Jahres gute Verkaufspreise für Milch, Eier und Fleisch halfen dem Geschäft. Das kann sich drehen. Schon 2024 hatte das Unternehmen auf günstige externe Faktoren wie den begrenzten Einfluss von Tierkrankheiten verwiesen. Dazu kommt, dass das Management selbst in der Strategie 2030 betont, dass Nachhaltigkeit und starke Marktvolatilität zentrale Rahmenbedingungen bleiben. Übersetzt heißt das: Futtermittel bleibt ein margenschwaches, zyklisches und politisch sowie regulatorisch sensibles Geschäft. Wer hier investiert, darf kein lineares Gewinnwachstum erwarten. (ForFarmers Group)
Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre ist die eigentliche Frage deshalb nicht, ob ForFarmers „der große Gewinner“ wird, sondern ob das Unternehmen seine europäische Konsolidierungs- und Effizienzstory sauber weiterschreibt. Die Strategie 2030 ist dabei klar und sinnvoll: näher an den Landwirt, stärkere Produkt- und Beratungsdifferenzierung, wettbewerbsfähige Kosten, nachhaltigere Lösungen und mehr Kettenintegration. Konkret will ForFarmers in Polen die landesweite Produktionsabdeckung ausbauen, in Deutschland die Integration mit team agrar vorantreiben und die Wiederkäuerposition im Norden Großbritanniens stärken. Dazu kommen über 28.500 Kunden, stärkere Datennutzung im Stall und auf dem Hof, das Ziel, den Anteil zirkulärer Rohstoffe bis 2030 um ein Drittel zu erhöhen, sowie validierte CO2-Reduktionsziele. Strategisch am interessantesten finde ich derzeit Polen: Das geplante Joint Venture ForFarmers Polska mit KPS hat ein Enterprise Value von 520 Millionen Euro und verbindet Futter, Geflügelhaltung, Schlachtung und Verarbeitung deutlich stärker entlang der Wertschöpfungskette. Gelingt das, kann ForFarmers dort qualitativ in eine bessere Liga kommen. (ForFarmers Group)
Meine Einschätzung zur Aktie ist deshalb positiv, aber nicht euphorisch. ForFarmers ist aus meiner Sicht heute eher eine unterbewertete Cashflow- und Dividendenaktie als eine klassische Wachstumsaktie. Für die nächsten 12 bis 18 Monate halte ich einen fairen Wert von etwa 7,20 Euro je Aktie für plausibel. In einem schwächeren Szenario, in dem sich das Rekordjahr 2025 als zyklischer Höhepunkt erweist und die Gewinne wieder spürbar zurückfallen, sehe ich eher 5,20 bis 5,80 Euro. In einem starken Szenario mit sauberer Polen-Integration, weiteren Marktanteilsgewinnen und anhaltender Bilanzdisziplin halte ich 8,50 bis 9,00 Euro für erreichbar. Für einen Horizont von 5 bis 15 Jahren wäre ein punktgenaues Kursziel unseriös. Seriös ist nur diese Aussage: Wenn ForFarmers seine Strategie umsetzt, die Margen nicht wieder abrutschen und Polen sowie Deutschland strategisch aufgehen, traue ich der Aktie über lange Zeit einen ordentlichen Total Return aus Dividenden, moderatem Gewinnwachstum und gelegentlichen Bewertungsanpassungen zu. Ich sehe ForFarmers deshalb als guten defensiven Nebenwert für geduldige Anleger, aber nicht als Aktie mit Vervielfacherprofil. (ForFarmers Group)
Autor: ChatGPT
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