Mitleid mit den gr. Milliardären!

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eröffnet am: 18.07.15 22:41 von: Rubensrembrandt Anzahl Beiträge: 33
neuester Beitrag: 22.07.15 15:32 von: Timchen Leser gesamt: 4737
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18.07.15 22:41 #1 Mitleid mit den gr. Milliardären!
Bekanntlich sind es griechische Milliardäre und andere Reiche, die durch Steuer-
hinterziehung einen Steuerausfall von mind. 20 Mrd. jährlich verursachen und
damit größer als das jährliche griechische Haushaltsdefizit.
Aber das griechische Modell funktioniert trotzdem. Weshalb die Aufregung deshalb?
Schließlich ist es bei der sommerlichen Hitze Griechenlands eine Zumutung von
griechischen Milliardären eine korrekte Steuererklärung zu erwarten! Sollen doch
die abhängig Beschäftigten der übrigen Eurozonenländer die fehlende griechische
Steuer bezahlen. Dafür bekommen die Gläubigerstaaten zwar Kredite. Aber jeder
weiß, dass die griechischen Kredite aufgrund der Höhe niemals zurückgezahlt wer-
den. Super Modell ist das: Griechische Milliardäre zahlen keine Steuern, sondern
lassen die Steuern durch Arbeitnehmer der übrigen Euroländer bezahlen gegen
Kredit. Wenn Kreditrückzahlung verlangt wird, gibts Geschrei: Spaltung Europas!
Und es wird der arme Rentner weltweit medienwirksam gesendet, der am Bank-
schalter zusammenbricht. Deshalb Mitleid mit den gr. Milliardären! Weiterhin
Kredite an GR! Damit weiterhin Steuern hinterzogen werden können.  
18.07.15 22:58 #2 Eurozonen-Arbeitnehmer unterstützen
griechische Milliardäre und Millionäre über Kredite an Griechenland dabei,
den Londoner Immobilienmarkt aufzumischen.

http://www.swr.de/report/...id=15235748/nid=233454/1pec6o4/index.html

Wenn man sich entscheidet, Einkünfte und Gewinne außerhalb Großbritanniens auch in Griechenland nicht anzugeben, bleiben sie ganz steuerfrei. Und genau das passiert offenbar, bestätigt auch der Londoner Immobilienmakler Noel de Keyzer von der Firma Savills, der Luxusvillen an reichen Griechen vermittelt: "Großbritannien hat keinerlei Kontrolle über die Gelder, die außerhalb Großbritanniens sind. Das ist sehr interessant für Millionäre und Milliardäre, die hier Häuser kaufen. Die können so legal Steuern umgehen, es ist so ein Weg, um Investments nach Großbritannien zu locken."  
18.07.15 23:04 #3 Tolles Eurozonen-Modell:
Immer mehr Super-Reiche bringen ihr unversteuertes Geld nach Großbritannien,
weil Eurozonen-Arbeitnehmer die griechischen Steuern bezahlen.

http://www.swr.de/report/...id=15235748/nid=233454/1pec6o4/index.html

Der britische Vermögensverwalter Martin Graham, von der Oracle Capital Group sagte REPORT MAINZ: "Von den Superreichen Griechen kommt immer mehr neues Geld aus Griechenland dazu in den letzten 18 Monaten. Wegen der Krise in Griechenland. London ist besonders attraktiv für die Griechen wegen der Steuergestaltung."  
18.07.15 23:15 #4 Es ist nicht anzunehmen, dass sich
daran etwas ändert. Denn die Familien der meisten griechischen Politiker gehören
selbst zu den Super-Reichen. Das gilt übrigens auch für Tsipras und Varoufakis.  
19.07.15 13:50 #5 Soli für Griechen-Milliardäre
Super-Idee! Dann können noch mehr Luxus-Immobilien in London aufgekauft
werden.  
19.07.15 14:02 #6 Wie soll das eigentlich funktionieren mit den
Banken?

Weiterhin abheben und ins Ausland bringen? Denn jeder weiß ja, dass GR
demnächst wieder pleite ist. Eigentlich müssten inzwischen so ziemlich alle
Guthaben abgehoben bzw. ins Ausland gebracht worden sein? Aber man könnte
ja auch noch Kredit aufnehmen und Geld ins Ausland bringen.

Aber man will ja Kapitalverkehrskontrollen aufrecht erhalten. Jahre lang?
Aber wie soll dann die Wirtschaft florieren?

 
19.07.15 14:27 #7 Konzept
Welches Konzept ist denn erkennbar?
Ich kann keines erkennen.
 
19.07.15 14:31 #8 Wie ICH mir die 11880 merke ?
11 Millionen Griechen bekommen 88 MRD und zahlen 0 davon zurück !
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Meine Bilder kommen von photobucket.com. Lt. AGB stimmen die User der Weiterverbreitung EXPLIZIT zu.
19.07.15 14:33 #9 88 Milliarden
Das riecht nach mehr.  
21.07.15 14:24 #10 Jedes Hilfspaket an GR
führt dazu, dass noch mehr Milliarden von den Reichen ins Ausland geschafft
werden und die Kreditaufnahme erhöht wird aufgrund zunehmender Solvenz
und die Wettbewerbsfähigkeit immer weiter zurückgeht. Das nächste Hilfs-
paket wird immer noch größer als das vorherige. Der offizielle Glaube an die
Wiedergenesung Griechenlands wird immer bizarrere Züge annehmen.
 
21.07.15 14:56 #11 #8 und bei der "88" zuckt es doch auch sofort
wieder im rechten Arm und läßt uns die Reparationsfrage wieder hochkommen (würg)  
21.07.15 15:01 #12 *lol* Ist mir jetzt noch garnicht aufgefallen...;)
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Meine Bilder kommen von photobucket.com. Lt. AGB stimmen die User der Weiterverbreitung EXPLIZIT zu.
21.07.15 15:07 #13 große Zahlen ...
Am besten wäre es, wenn man gar keine Zahlen mehr veröffentlichen würde, denn mit solch großen Zahlen kann die Otto-Normal-Pfeife sowieso Nichts anfangen. Im Gegenteil, den Populisten instrumentalisieren diese Zahlen getreu dem Motto "Milliarden ... boaah iss das viiiiel! Was man dafür alles tun könnte!"
Die Otto-Normal-Pfeife versteht auch nicht was hinter diesen großen Zahlen steckt und was es dem Steuerzahler tatsächlich kostet.

 
21.07.15 15:21 #14 #13 Interessant, Himbeer-Toni! Dann lass uns
ein Halleluja ausbringen, dass Du offenbar den mit Otto-Normal-Pfeifen gefüllten Orkus verlaasen hast und weißt, wo der Bartel den Most holt bzw. Du weißt, was es "dem Steuerzahler tatsächlich kostet". Ich spüre Dankbarkeit.  
21.07.15 15:28 #15 Huch, diesen Thread kannte ich ja noch gar
nicht! Gut, dass er heute wieder hoch geholt wurde...!
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Es gibt immer mindestens zwei Wahrheiten: Deine und meine.
21.07.15 16:59 #16 Danke anton für die kostenlose und kompetente
Aufklärung.
Was wären wir nur ohne dich?
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Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
21.07.15 17:26 #17 lecker Himbeeren...
mag ich sehr  
21.07.15 17:34 #18 Laut der Forbes-Liste
gibt es nur 4-5 Milliardärsfamilien in Griechenland...
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Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel gewaltfreier Kommunikation!
21.07.15 17:36 #19 Ihr gemeinsames Gesamtvermögen
beläuft sich auf ca. 10-15 Milliarden. Die Griechenland-Hilfszahlungen belaufen sich auf
das ca. 20-fache...
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21.07.15 17:52 #20 Man schätzt das Vermögen
der 500 reichsten Familien (mehr als 1 Million) in Gr auf ca. 60 Mrd. Euro.
Das ist natürlich nicht in Geldform vorhanden, sondern betrifft auch Anlagevermögen, das ja nicht ohne weiteres aus GR herauszuholen ist bzw. eh Auslandsvermögen ist.

Das Geld, das die GR-Banken verlässt, ist in der großen Masse das Geld des mittleren bis wohlhabenden Mittelstandes. Es verschwand entweder auf Auslandskonten oder als Bargeld unter der Matratze.
Man hätte wesentlich früher Kapitalkontrollen für Auslandsüberweisungen einführen müssen. Jetzt gibt es sie ja.
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21.07.15 17:54 #21 Du
musst die Forbes Liste anschauen, bei der auch das Schwarzgeld geschätzt wird.
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1984 was not meant as an instruction manual
21.07.15 18:06 #22 Das Schwarzgeld
dürfte aber wohl kaum auf griechischen Banken rumliegen. In der Schweiz sollen ja rund 80 Mrd. sein. Die sind aber von den Hilfen nicht betroffen.
Man hätte zumindest mal die Steuern auf die Erträge aus diesem Geld eintreiben können. Die Schweiz war ja bereit, zu kooperieren.
Es bleibt das Rätsel der Griechenregierung, warum sie da immer noch nicht dran sind.
Davon hätten sie garantiert die aktuellen Tilgungsraten für IWF und EZB abdrücken können.
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21.07.15 18:32 #23 Das mit den 80 Mrd.
scheint übertrieben zu sein. Die Schweiz sagt, sie wisse nur von 800 Mio.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...n-bern-das-telefon-1.2411401

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21.07.15 18:42 #24 #23 Naja, man kann sich in der Schweiz ja ma.
bei den Nullen irren...
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Es ist nicht ausgeschlossen, dass mein Text auch eine Spur von Ironie enthält.
21.07.15 19:23 #25 bald müssen wir für die armen Schweine Soli z.
wir zahlen und "Soli" steht für Solidarität..
..möcht aber dann dafür auf ner privaten Luxusyacht mal kostenlosen Reeder Urlaub machen
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Freie Meinungsäußerung bedeutet für viele Journalisten immer noch.. den Tod!
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