Milch = Mord

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eröffnet am: 19.05.15 15:40 von: potzzzblitz Anzahl Beiträge: 55
neuester Beitrag: 20.05.15 09:53 von: mannilue Leser gesamt: 9690
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19.05.15 15:40 #1 Milch = Mord
Tierhaltung: Die Milchindustrie entsorgt männliche Kälber - SPIEGEL ONLINE
Die Existenznot von Milchbauern führt zu einem zynischen Umgang mit Bullenkälbern.  Tanja Busse , Autorin des Buches "Die Wegwerfkuh", über eine grausame Entsorgungsmethode der Agroindustrie.
 
19.05.15 15:58 #2 So geht nun mal intensive tierische Produktion!
So wie, eine Fabrik profitabel arbeiten muss, so muss das auch ein Bauer, der Tiere mästet, oder die Milchwirtschaft betreibt.
Und sicher, man züchtet Tiere die am meisten Milch geben und für die Mästerei dann Tiere die am viel Fleisch haben.
Das dann bei den Milchkühen männliche Kälber nicht zu gebrauchen sind, wie sicher bei den Mastrindern die weiblichen nicht, liegt in der Natur der Sache!

Überall auf dieser  Welt werden Tiere getötet, wenn sie für den Menschen nicht den Nutzen erbringen, den sie sollten.
Es ist auch weder ehrenrührig noch gegen das Tierschutzgesetz, wenn Tiere getötet werden auch, wenn sie noch jung sind.

Was diese Darstellung mit Mord zu tun haben soll, weiss wohl der Schreiber selber nicht.

Es kann ja sein, dass wir in 40 oder 60 Jahren denken, Fleisch und Milch zu konsumieren, sei unethisch, und dann wäre natürlich es auch nicht möglich, wenig nutzbringende Tiere zu töten.
Aber nun machen wir uns noch die Tierwelt zum Untertan und sie dient unserer Ernährung.  
19.05.15 16:03 #3 Jetzt sind also die Tiere schon selbst schuld,
dass sie nicht so funktionieren wie "sie sollten".

Du redest einen ziemlichen Unsinn, weil Du nur nach dem Motto "das war schon immer so, also ist es nicht verkehrt" argumentierst.

Profit ist nicht alles. Sklaverei geschieht auch aus Profitgier, und trotzdem ist sie nicht zu entschuldigen.

Wer aus niederen Beweggründen (finanzielle Bereicherung) Tiere umbringt, begeht Mord. Das wird leider noch immer nicht vom Strafgesetzbuch anerkannt, aber die Zeit wird kommen.  
19.05.15 16:23 #4 Was heißt profit beim normalen milchbauern potz.
Der kann es sich nicht mehr leisten ein bullenkalb auf zu ziehen, mir wäre es egal ob der liter milch 1,50 € kosten würde, ich würde auch dann jede woche meinen 12er
Karton holen.

Guck dir mal die verkaufspreise für kälber an und vergleiche sie mal mit vorher.

Es liegt auch am verbraucher der alles so billig wie möglich haben will, gerade im lebensmittelbereich.

Bin sowieso erstaunt da das thema schon längst in den medien und presse im vorigen monat durch war und du es jetzt erst anschneidest.

 
19.05.15 16:31 #5 jetzt noch schnell das lieblingsargument von
rechtsaußen einstreuen: wenn dir soviel an den viechern liegt, kannste die ja bei dir zu hause aufnehmen ;)  
19.05.15 16:34 #6 Das System frisst sich aber selbst auf...
Man kann ja wohl kaum von "Effektivität" sprechen, wenn erstens die Milchkuh schon nach 2-3 Jahren sich erschöpft hat und damit kaum ihre Aufzucht- und Unterhaltungskosten einbringt und wenn die Bullenkälber zur Wegwerfware werden.
Milch gibt es eh im Überfluss (was wiederum die Preise immer weiter in den Keller jagt.)
Es gibt längst Modelle mit weniger Turbo, langlebigeren Kühen und Bullenkälbern, die sich auch fürs Fleisch eignen.

Manchmal ist weniger eben mehr...
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Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel gewaltfreier Kommunikation!
19.05.15 16:41 #7 Nicht das Tier ist schuld, schon die
extensive Nutzung der tierischen Werte!

Wenn man nun diese Tiere so züchtet und diese zwar viel Milich geben, aber das nur 2 bis 3 Jahre und die Bullenkälber nicht zu nutzen sind, dann ist diese Art wohl doch nicht so gut. Und damit wohl weniger geeignet.

Doch das ändert grundsätzlich nichts an der Vorgehensweise.  
19.05.15 16:45 #8 Grundsätzlich sind Tiere eine Sache!
Aber keinem Tier darf mehr leid zugefügt werden, als absolut notwendig.

Gedeckt ist aber ganz klar, dass man Tiere auch nur dazu hält, um sie als Fleischproduzenten zu nutzen. Das heisst, wenn ein tier nicht den grössten Nutzen erbringt, wird es getötet, Wenn es guten Nutzen hat, wird es später getötet.
Fakt ist, jedes Tier, was unserer Ernährung dient wird immer getötet!

So ist es. Wer da mit Mord argumentiert, hat entweder nicht verstanden oder ist in einerWelt die wir nicht haben, das Tieren Rechten zu sprechen, die bisher nur Menschen   zu gerechnet werden!  
19.05.15 16:55 #9 Bitte ma halblang: Tierschutz steht im Grundgese.
Kinderschutz oder sonstiger Artenschutz (Schwule, Vegetarier, Laktose-Intolerante) nun mal nicht.

Insofern: da wird die Industrie nicht damit durchkommen ... unser Grundgesetz wird IMMER beachtet.  
19.05.15 17:13 #10 Tiere sind keine Sache
Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas ...
 
19.05.15 17:18 #11 Im Sinne des BGB sind Tiere zwar keine
Sachen, im Sinne der Strafgesetze aber schon.  
19.05.15 17:41 #12 Weil man annimmt, dass man Tiere besitzen ka.
Das ist bereits ein Trugschluss analog der Sklaverei.

Genauso wie Eltern keine Kinder besitzen, können auch Menschen keine Tiere besitzen, sondern sie höchstens versorgen. Die Justiz weist hier ein ethisches Defizit auf.

§ 17 im Tierschutzgesetz definiert zudem eindeutig:
Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2. einem Wirbeltier
   a)
       aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
   b)
       länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden
   zufügt.

http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__17.html

Für den Profit (#1) Tiere zu töten, ist kein vernünftiger Grund. Demnach sollte das bereits eine strafbare Handlung sein. Auch Punkt 2 wird beständig in der Massentierhaltung berührt.

Es ist eindeutig, aber der Fleischkonsument macht aus diesen Verbrechen eine Art Gewohnheitsrecht.  
19.05.15 17:59 #13 Und darf der Teufel Besitz von Menschen ergre.
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Es gibt immer mindestens zwei Wahrheiten: Deine und meine.
19.05.15 18:02 #14 Wirtschaftliches Handeln ist sehr wohl vernünfti.
Selbstverständlich steht es dem Gesetzgeber frei, das TierSchG zu ändern.  
19.05.15 18:06 #15 Merkel muß weg
19.05.15 18:13 #16 #14 Als Mordmotiv geht man dafür
lebenslang in den Bau.  
19.05.15 18:15 #17 #16 Was beim Menschen streng gilt, sollte
bei Tieren nicht vollständig umgekehrt werden, sondern sich anlehnen.

Man macht keine Geschäfte mit dem Leben von Säugetieren. Ich sehe das als eines der größten ethischen Probleme unseres Jahrhunderts.  
19.05.15 18:16 #18 Nicht nur Säugetieren...
Das bezog sich auf die Fleisch- und Milchproduktion.

Mit Fischen ist das nicht anders.

 
19.05.15 18:17 #19 Oder Vögeln
19.05.15 18:41 #20 Hihihi...
...vögeln...        pruuust*















*Copyright by finale  
19.05.15 18:49 #21 Sind Biobauern
...eigentlich "grüne" Mörder oder kannst du damit leben, Potzzz?

Ernsthafte Frage.  
19.05.15 19:21 #22 Falls Du die Fleischbeschaffer unter den
Biobauern meinst, dann lehne ich die natürlich genauso ab.

Es ist im Endeffekt dasselbe Geschäftsmodell. Die Kunden versuchen, sich ein besseres Gewissen zu erkaufen. Das Verhalten übertünchen sie dann mit ihrem "Qualitätsbewusstsein". Es schmecke besser etc.  

 
19.05.15 19:23 #23 Hatte heute einen hervorragenden Galloway-Brat.
auf dem Tisch.

Besseres gibt es nicht.  
19.05.15 19:25 #24 #23 Ich kenne diese armseligen Posts zur Genü.
19.05.15 19:42 #25 Wer sich dazu vertsteigt, meine Postings
beurteilen zu wollen, muss schon besser sein als ich.

Also: Streng Dich an.  
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