Lufthansa 2012-2015: wohin geht die Reise...

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neuester Beitrag:  10.03.26 19:41
eröffnet am: 18.04.12 19:02 von: sir_rolando Anzahl Beiträge: 58287
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18.04.12 19:02 #1 Lufthansa 2012-2015: wohin geht die Reise...
Ich dachte mir langsam wirds Zeit für einen neuen Thread wo einerseits Chart-Diskussionen nicht erwünscht sind (es gibt ja bereits ein Eigenen) und andererseits auf die Zukunfts-Chancen der LH näher eingegangen werden soll.

Ich sehe im Moment folgende Risken:

* weltweiter wirtschaftlicher Abschwung
* möglicherweise dramatische Ölpreissteigerung Richtung 150$ (obwohl es im Moment eher umgekehrt aussieht)
* AUA-Umstrukturierung
* diverse Streiks
* EU-co2-Steuer mit gefahr, daß China&Co europäische Luftlinien mit Strafzöllen belegen
* Vielleicht kommt wieder ein Vulkanausbruch mit Flugverboten usw.....


...und andererseits große Chancen, da:

* die Aktie nahe des absoluten Tiefstkurs notiert
* weit unter Buchwert
* Verlustbringer wie BMI oder Jade (Cargo) verkauft/geschlossen wurden
* die Umstruktierung der AUA/Germangwings im vollen Gange ist
* bereits ein neues 1,5Milliarden Sparprogramm veröffentlicht wurde
* Konkurrenten wie AirBerlin oder AirFrance straucheln und massiv Flüge kürzen
* der eindeutige Trend zur besseren Auslastung voranschreitet
* niedrigere Dividende bedeutet gleichzeitig Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich
* mit dem neuen CEO Franz jetzt ein Profi am Steuer ist, der es auch bei der Swiss eindrucksvoll geschafft hat den Turnaround zu erzielen
* sinkender Ölpreis (ist ja nicht nur Risiko sondern auch Chance) - bei erwarteten Kerosinaufwände in 2012 von >7milliarden Euro zählt jedes Prozent


persönliches Fazit: ich erwarte mir spätestens in 2014 eine Gewinnrentabilität von mindestens 3% -> bei 30miliarden Umsatz wären das 900-1000mio. was weiters einen Gewinn/Aktie von ca. 2€ bedeutet -> bei einem fairen 10er KGV würde das einen Kurs von 20€ bedeuten...  
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58261 Postings ausgeblendet.
02.03.26 17:22 #58263 Unsere Lufthansa hat....
sich heute gut gehalten.
 
03.03.26 06:55 #58264 TUI und Lufthansa
werden durch den laufenden Iran Konflikt nochmal ordentlich befeuert. Schaut mal wieviele Menschen auf einmal aus den VAE zurück in die Heimat wollen. Das spült wieder frisches Geld in die AG  
03.03.26 10:24 #58265 Lufthansa
Nach dem Angriff auf den Iran gehörte die Lufthansa-Aktie gestern zu den größten Verlierern im MDAX. Am Dienstag verliert sie aktuell weitere -1,7%  und steht bei rund 8,50 €. Somit ist ein Teil des mühsamen Kursanstieges wieder hinfällig geworden. Was ist hier kurzfristig zu erwarten?
https://www.sharedeals.de/...ind-weitere-kursrueckgaenge-zu-erwarten/  
05.03.26 04:17 #58266 Es bleibt alles wie es ist...
Flugverkehr: Lufthansa verpasst Rückkehr in den Dax
Für den Dax gibt es zum Stichtag am 23. März keine Änderungen. Für Lufthansa bedeutet das ein Verbleib im MDax – dorthin war die Airline in der Pandemie abgestiegen.
 

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06.03.26 10:00 #58267 Rekordjahr: Lufthansa fliegt davon
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Lufthansa AG" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Der größte europäische Airline-Konzern Lufthansa hat neue Zahlen veröffentlicht und das umsatzstärkste Jahr seiner Unternehmensgeschichte gemeldet.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Rekordjahr: Lufthansa fliegt davon  
06.03.26 10:57 #58268 Lufthansa
Die Lufthansa-Aktie legt am Freitagmorgen um mehr als +3% auf 8,40 € zu. Hat der MDAX-Konzern gute Zahlen vorgelegt? Welchen Ausblick aufs laufende Geschäftsjahr gibt es und was bedeutet das für die Lufthansa-Aktie?
https://www.sharedeals.de/lufthansa-aktie-holt-sie-jetzt-wieder-auf/  
08.03.26 10:00 #58269 Steigende Kerosinpreise: Fliegt Lufthansa de.
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Lufthansa AG" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Steigende Ölpreise setzen die globale Luftfahrtbranche unter Druck. Während US-Airlines weitgehend auf Treibstoffabsicherung verzichten, setzen europäische Konzerne wie Lufthansa weiterhin auf Hedging. Das könnte sich im aktuellen Ölpreisschock als strategischer Vorteil erweisen.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Steigende Kerosinpreise: Fliegt Lufthansa den US-Airlines davon?  
09.03.26 15:06 #58270 IRAN Krieg oder demnächst doch wieder St.
hier kann man sich etwas von jedem aussuchen.
Echt schade.  

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09.03.26 15:33 #58271 Auch hier gilt
Börse ist nicht gemacht um Lieschen Müller oder Erwin Klamutke als Kleinanleger reich zu machen sondern um denen die hier ihr sauer verdientes Geld rein stecken auf halbwegs legalem Weg es  abzuknöpfen.
Manch einer hat Glück und fährt auch mal einen Gewinn ein. Das ist aber die Ausnahme.
Allen Investierten weiterhin viel Erfolg.  
09.03.26 16:45 #58272 Lufthansa müsste profitieren
Drehkreuz im Nahen Osten geschlossen. Nachfrage von Passagieren --> Asien ...müssen auf Lufthansa & Co umsteigen.   Kerosinpreis wird ja gehedged im Gegensatz zu US Airlines.  
09.03.26 16:46 #58273 Kleine Sünden straft liebe Gott sofort,
große etwas später.

Mitte Februar als eine 9 auf der Anzeigetafel vorne stand wurden warnende Stimmen bzw. bearische Meinungsäußerungen und Hinweise auf gängige "Risiken" (z.B.: #58238 und #58244) noch gemeldet und sogar wegmoderiert (OK, der Angriff auf den Iran wurde da nicht präzise vorhergesagt, aber es gab eine Liste von Risiken) per heute bewegen wir uns dann schon wieder stramm auf Kaufkurse zu, machdem so ein Risiko zur Realität wurde.

Wer bei 9,10€ die letzte Tranche verkauft hat kann "heute" oder in Kürze (z.B. bei 7,28€ (80% von 9,10)) wieder eine Tranche nachkaufen, wenn es gen 6,64€ (oder noch teifer) geht erneut nachkaufen und dann beim nächsten Aufwärtsschwung über 8,88€ oder 9,-€ wieder verkaufen.

Bei anderen Titeln sagt man "Die Börse wurde geschaffen unm das Geld von den Ungeduldigen zu den Geduldigen umzuverteilen", der Kranich fliegt eher in Bögen wie eine Taube, da hilft neben Geduld auch ein waches Auge auf die Kursausschläge (auch Lieschen Müller und Erwin Klamutke sollten lieber mal hingucken).  
09.03.26 17:04 #58274 Irankrieg große Chance für Lufthansa
Iran-Krieg wird für Lufthansa zur großen Chance

Stand: 09.03.2026, 04:43 Uhr

Von: Panagiotis Koutoumanos

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Buchungen für Asien-Flüge steigen kräftig – Umsatz und Gewinn sollen in diesem Jahr weiter zulegen

Frankfurt – Krieg, Terror, Naturkatastrophen, Epidemien: Kaum eine andere Branche ist derart anfällig für externe Schocks wie die Luftfahrt. Insbesondere wenn dabei auch noch der Ölpreis in die Höhe schießt, wie jetzt im Zuge des US-israelischen Krieges gegen den Iran, der die gesamte Golfregion erfasst hat. Das bekam auch der Lufthansa-Konzern in den vergangenen Tagen zu spüren: Um fast 14 Prozent sank der Aktienkurs des MDax-Unternehmens bis Donnerstagabend – und damit deutlich stärker als Dax und MDax. Kein Wunder: Furcht hält viele Menschen nun mal vom Reisen ab, und die Kerosinrechnung bildet mit mehreren Milliarden Euro den zweitgrößten Kostenblock nach den Personalkosten.

Gleichwohl könnte Europas größter Luftfahrtkonzern im Wettbewerb mit den anderen Airlines als ein Gewinner aus dem Iran-Krieg hervorgehen, wie der Lufthansa-Vorstand am Freitag anlässlich der Bilanzvorlage des Konzerns darlegte. Getrieben vom deutlichen Ölpreis-Anstieg, ist der Preis für Kerosin um rund 70 Prozent auf mehr als 1400 Dollar pro Tonne geklettert – und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2022. „Aber wir haben 77 Prozent unseres Treibstoffbedarfs für dieses Jahr bei 846 Dollar abgesichert“, berichtete Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr in Frankfurt. Damit hat sich die Lufthansa-Gruppe besser abgesichert als das Gros der Wettbewerber.
Flugreisende meiden nun Umstieg am Golf

Einen weiteren Wettbewerbsvorteil durch den Iran-Krieg erhält der Lufthansa-Konzern gegenüber den rasant gewachsenen Golf-Airlines Emirates, Qatar Airways und Etihad. Mit ihren gewaltigen Flughäfen in Dubai, Doha und Abu Dhabi haben sie der Lufthansa in den vergangenen Jahren viele Umsteigepassagiere auf den lukrativen Strecken nach Asien abgeluchst: 2025 durchquerte rund ein Drittel aller Flüge zwischen Europa und Asien die Flughäfen am Persischen Golf. Doch abgesehen davon, dass deren Flughäfen in den vergangenen Tagen lahmgelegt waren und die Golf-Airlines den Flugbetrieb nur eingeschränkt wieder aufnehmen, haben allem Anschein nach viele Europäer nun Angst, weiterhin über die Golf-Airports zu fliegen. „Unsere Buchungen nach Asien und Afrika laufen seit dem Wochenende über“, sagte Spohr. So habe sich der entsprechende Umsatz etwa für April um satte 75 Prozent erhöht. Deshalb wolle der Konzern mehr Flüge als bislang geplant in diesen Regionen anbieten – zum Beispiel nach China, Singapur und auch Südafrika.

Ob die Kunden angesichts der geopolitischen Unsicherheit am Golf auch langfristig von den Golf-Airlines auf die Lufthansa umsteigen werden? Diese Frage wollte Spohr nicht eindeutig bejahen. „Wir wissen letztlich nicht, wie lange dieser Effekt am Golf anhält, ob das nun eine Zäsur ist“, sagte der Vorstandschef. „Aber nach unseren Erfahrungen mit anderen Krisen denken wir, dass es Verschiebungen geben wird. Die Golf-Airlines werden leiden.“ Dabei setzt Spohr auch auf die „umfassendste Flottenerneuerung in unserer Geschichte“, wie er sagte. Allein in diesem Jahr soll der Konzern 45 neue Flugzeuge mit komfortablerer Kabinenausstattung erhalten, die den Golf-Airlines stärker Paroli bieten und die Durchschnittserlöse verbessern können, die 2025 weiter gesunken sind.
Margenschwäche bei Rekorderlösen

Fürs laufende Geschäftsjahr zeigte sich die Lufthansa-Führung jedenfalls optimistisch: Nach dem Umsatz- und Gewinnanstieg 2025 sollen Umsatz und Gewinn 2026 weiter wachsen. „Wir erwarten erneut eine deutliche Ergebnissteigerung sowie eine weitere Margenverbesserung“, sagte Finanzvorstand Till Streichert. So sollen die Aktionäre für 2025 eine Dividende von 33 Cent pro Aktie erhalten, 3 Cent mehr als im Vorjahr.

Wie der Lufthansa-Konzern am Freitag bekannt gab, steigerte er 2025 den Umsatz um fünf Prozent auf den Rekordwert von 39,59 Milliarden Euro. Und nach dem Gewinneinbruch im Jahr zuvor erhöhte sich der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) immerhin um 19 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro – vor allem, weil aufgrund des stabileren Luftfahrtbetriebs 362 Millionen Euro weniger für Entschädigungen verärgerter Passagiere gezahlt werden mussten; weil die Sprit-Rechnung niedriger ausfiel, weil die zu Jahresbeginn eingegangene 41-prozentige Beteiligung an der italienischen ITA Gewinn beisteuerte und auch weil keine Streikkosten mehr anfielen.

Aber beim Gewinn ist der Konzern – zu dem neben Lufthansa Airlines die Swiss, Eurowings, Austrian Airlines und Brussels Airlines sowie Lufthansa Cargo und Technik gehören – von einem Rekord weit entfernt. Diesen hatte der Konzern 2017 mit einem Gewinn von 2,97 Milliarden Euro eingeflogen. 2025 ist indes vom hohen Umsatz erneut wenig Ertrag geblieben: Die Ebit-Marge hat sich von mickrigen 4,4 Prozent auf 4,9 Prozent verbessert. Die für Anleger wichtige Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) erreichte 10,3 Prozent. Zum Vergleich: Der IAG-Konzern, zu dem neben British Airways unter anderem Iberia und Aer Lingus gehören, steigerte 2025 seine bereinigte Ebit-Marge auf 15,3 Prozent und seine ROCE auf 18,5 Prozent.
 
09.03.26 20:45 #58275 Ölpreise wieder im freien Fall
Der Ölpreis ist heute vom Top bereits wieder dramatisch gefallen. Noch drei Tage wie heute und Öl gibt es umsonst ;) Also wenn Luftfahrtgesellschaften die letzten Tage abgestraft wurden wg. dem schnell steigenden Ölpreis ( und den damit auch einhergehenden höheren Kosten für Flugkerosin), dann könnte das vielleicht diese Entspannung bei den Energiepreisen jetzt wieder für etwas Rebound bei der Lufthansa-Aktie sorgen. Der Nicht-Aufstieg in den DAX sollte auch langsam verdaut sein. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.  

Angehängte Grafik:
screenshot_2026-03-09_at_20-41-....png (verkleinert auf 33%) vergrößern
screenshot_2026-03-09_at_20-41-....png
09.03.26 22:52 #58276 Wenn der Kranich wegen der Ölpreise
abgestraft wurde, dann haben die abstrafenden Akteure (sog. "Marktirre") ignoriert, daß der Kranich seit geraumer Zeit den Großteil der Treibstoffpreise gehedged hat. Das können die Abstrafer der letzten Tage dann natürlich auch morgen wieder ignorieren und die fallenden Preise feiern. (Dann reicht es doch noch nicht wieder zu Kaufkursen für mich)

Wenn man nicht weiß was kommen wird, dann sollte man auf rauf, runter und seitwärts vorbereitet sein.  
10.03.26 14:12 #58277 Lufthansa
Die Lufthansa-Aktie explodiert am Dienstagmorgen um mehr als +7% auf 8,18 €. Ist das der Startschuss für das Comeback des infolge des Iran-Krieges gebeutelten Titels?
https://www.finanznachrichten.de/...-startschuss-zum-comeback-486.htm  
10.03.26 15:47 #58278 Läuft doch :)
10.03.26 18:31 #58279 Sofort entlassen. Verdienen genug!
Bei Lufthansa steht der nächste Pilotenstreik bevor. Die Vereinigung Cockpit ruft die Beschäftigten auf, am Donnerstag und Freitag die Arbeit niederzulegen.  
10.03.26 18:33 #58280 Piloten sollten durch Ki ersetzt werden
Drücken doch nur ein paar Knöpfe und überwachen alles. Da ist jeder Busfahrer jeder LKW Fahrer aber mehr gefordert. Raus mit die Viecher !!!  
10.03.26 19:41 #58281 Streik?!
Also ich kann nicht mehr.

Auf gefühlt ein Drittel der Erdkugel herrschen Kriege und Konflike, der Öl-Preis droht sich zu verdoppeln binnen Wochen und wir haben Klimawandel. Als Pilot sollte man sich derzeit freuen, überhaupt fliegen zu dürfen und nicht fürs Leben ende in Kurzarbeit zu stecken. Da nun zu streiken ist für mich der Treppenwitz schlecht hin. Ist denen das selbst nicht unangenehm?  

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