Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeitet an der gleichen Thematik (Artikel vom 30.11.2020), Lithium als Abfallprodukt bei der Energieerzeugung in Geothermieanlagen. https://www.heise.de/hintergrund/...us-Geothermieanlagen-4920157.html
Zitat: "Das KIT-Verfahren ist im Vergleich zu anderen Abbauformen sehr schnell: Während die Gewinnung aus Salzseen Monate in Anspruch nimmt, gehen die KIT-Wissenschaftler davon aus, dass sich das Lithium im Thermalwasserzyklus der Geothermieanlage kontinuierlich innerhalb von Stunden extrahieren lässt." "Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens ist die gezielte Ausfilterung der Lithiumionen. Alle weiteren Inhaltsstoffe strömen mit dem genutzten Thermalwasser wieder zurück in die Tiefe. So verursachen sie keine Probleme in der Anlage – etwa indem sie in Form von Ausfällungen Rohre verstopfen und Wartungsarbeiten verursachen."
Als weiteres Projekt wird die Pfalzwerke geofuture GmbH im Artikel genannt, die mit Vulcan Energie im Geothermiekraftwerk Insheim die Lithium-Gewinnung nutzen will.
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