Global-Markets-Newsletter !

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neuester Beitrag:  21.02.06 20:43
eröffnet am: 21.02.06 20:43 von: Waleshark Anzahl Beiträge: 1
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21.02.06 20:43 #1 Global-Markets-Newsletter !

 6. Jahrgang - Ausgabe #277 (21.02.2006) - DEUTSCHE BIBLIOTHEK ISSN 1437-8302    

1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht

Liebe Leserinnen und Leser,

in den USA blieben am Montag die Aktien- und Finanzmärkte wegen des Feiertags "President's Day" geschlossen. Die Börsianer haben durch das verlängerte Wochenende also etwas mehr Zeit, um sich zu überlegen, in welche Richtung es nun gehen soll. In der vergangenen Woche sorgte die Fülle an Konjunkturdaten für ein nicht ganz eindeutiges Bild. Immer mal wieder gab es neue Sorgen über die weitere Entwicklung bei den Leitzinsen.

Erzeugerpreise belasten etwas

So auch am Freitag - mit den Erzeugerpreisen für Januar. Sie stiegen stärker als erwartet und unterfütterten die Meinung der Marktteilnehmer, die von weiteren stärkeren Zinsanhebungen ausgehen. Vor allem die Kernrate, die um die volatilen Preise von Energie und Nahrungsmitteln bereinigt ist, erreichte mit 0,4% den größten Anstieg seit einem Jahr. Insgesamt kletterten die Erzeugerpreise um 0,3%, angetrieben von den Bereichen Auto, LKW, Elektrizität und Pharma. Allerdings gab es auch Stimmen, die die jüngsten Daten weniger besorgniserregend interpretierten. Sie verwiesen auf die gesamte Teuerung im vergangenen Jahr. Hier gab es ein Plus von 5,7%. In der Kernrate sah es mit einem Anstieg von 1,5% aber wesentlich freundlicher aus.

Dow Jones über 11.000 Punkten

Trotz der nicht ganz eindeutigen Fakten zu Konjunktur und Inflation schaffte der Dow Jones den Sprung über die Marke von 11.000 Punkten. Zudem scheint sich der Index über diesem Niveau festzusetzen, so dass aus charttechnischer Sicht ein sehr konstruktives Bild vorliegt. Hier könnte es nun weiter aufwärts gehen und die Seitwärtsbewegung des Leitindex der vergangenen Monate wäre damit vorbei. Davon dürften auch die anderen US-Indizes mit nach oben gezogen werden.

Sitzungsprotokoll

In der laufenden Woche gibt es dazu wieder eine Reihe von Daten. Heute dürfte vor allem das Protokoll der letzten Notenbanksitzung im Blickpunkt stehen. Da der neue Chef der Fed, Ben Bernanke, bei der Sitzung des Offenmarktausschusses noch nicht teilnahm, werden die Investoren schauen, welche Meinung die übrigen Mitglieder zur weiteren Entwicklung von Konjunktur und Inflation haben und welche Risiken sie sehen. Bernanke hatte in seinen ersten öffentlichen Auftritten in neuer Funktion seine Sicht der Dinge in der vergangenen Woche dargelegt. Er hielt dabei den Kurs, den sein Vorgänger Alan Greenspan eingeschlagen hatte, und es gab keine überraschenden Richtungskorrekturen.

Weitere Daten

Ferner stehen am heutigen Dienstag die Frühindikatoren für Januar auf der Agenda. Hier wird gegenüber Dezember mit einem stärkeren Anstieg gerechnet. Am Mittwoch stehen dann sicher die Verbraucherpreise im Mittelpunkt des Interesses. Hier wird nach einem Rückgang im Dezember mit einem deutlicheren Plus gerechnet. In der Kernrate erwartet der Markt im Durchschnitt ein Plus von 0,2% nach 0,1% im Dezember. Beachtung dürfte am Berichtstag ferner die Entwicklung bei den Öllagerbeständen finden. Zwar sind die Fundamentals derzeit wieder etwas in den Hintergrund gerutscht, vielleicht können sie den Aufwärtsdruck aber etwas mildern. So sorgten die Angriffe auf Plattformen in Nigeria wieder für anziehende Notierungen zum Ende der vergangenen Woche, nachdem es zunächst mit den Ölpreisen weiter abwärts ging.

Charttechnische Lage beim Öl

Interessant ist auch der Blick auf die Charttechnik. So hat der Kurs des Terminkontraktes an der NYMEX in der vergangenen Woche seine mittelfristige Aufwärtstrendlinie nach unten durchbrochen und somit ein Verkaufssignal ausgelöst. Der jüngste Anstieg könnte nun als Pullbackversuch gewertet werden, wenn diese Linie, derzeit bei etwa 62 US-Dollar verlaufend, nicht wieder überwunden wird. Weitere Abgaben könnten folgen. Unterschreitet der Kurs dann auch das Tief vom 18. November 2005, kann die Bildung einer Doppeltopformation konstatiert werden. Dies dürfte weitere Abgaben nach sich ziehen. Ein Sprung über die Trendlinie von derzeit 62 US-Dollar lässt hingegen die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Tests der Hochs von mehr als 68 US-Dollar steigen.

Weitere Bilanzen

Nach den wöchentlichen Lagerbeständen am Mittwoch stehen dann am Freitag mit den Auftragseingängen langjähriger Wirtschaftsgüter weitere Konjunkturdaten an. Hier gehen die Experten von einem Rückgang aus. Neben den volkswirtschaftlichen Daten dürfte es weitere Impulse von den Bilanzen geben. In dieser Woche geben 28 Unternehmen aus dem S&P 500 Bericht ab. Hinzu kommen am Dienstag die Dow Jones-Werte Home Depot und Wal-Mart. Dies dürfte den gesamten Einzelhandelssektor in den Fokus rücken. Dabei könnten vor allem die Ausblicke der Konzerne Rückschlüsse für die weitere Entwicklung bei den Verbrauchern zulassen.

Herzlichst,
Ihre Aktienservice.de-Redaktion

2. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes

Index  21.02.06  % Vorwoche  52weekHigh  % 52week  
DJ IND  11115,32  +0,79%  11131,95  +3,64%  
S&P 500  1287,24  +0,92%  1294,90  +7,12%  
NASDAQ  2282,36  +0,89%  2332,92  +9,62%  
NIKKEI 225  15894,94  -1,79%  16777,37  +39,58%  
DAX  5842,18  +1,37%  5850,47  +33,70%  
TecDAX  732,60  +3,06%  732,86  +35,64%  
EUROSTOXX 50  3795,73  +1,64%  3800,78  +23,75%  

Stand: Dienstag, 11:30 Uhr



3. Ciba - nach Verkauf ein Kauf!

Bereits in den vergangenen Monaten spekuliert, ist es nun amtlich: Der Schweizer Spezialchemiekonzern Ciba verkauft seine Sparte Textile Effects. Damit ist der Konzern ein großes Sorgenkind los, das im vergangenen Geschäftsjahr 2005 Hauptgrund für das Abrutschen in die roten Zahlen war.

Alleine Wertberichtigungen in der kriselnden Textilsparte von 583 Mio. CHF drückten auf die Konzernergebnisse. Hinzu kamen Umstrukturierungskosten von 120 Mio. CHF. Die Probleme sind nicht neu, und Ciba sucht schon eine geraume Zeit nach der Lösung des Problems. Nach monatelanger Käufersuche ist die Gesellschaft jetzt fündig geworden und macht nun Nägel mit Köpfen. Die Sparte Textile Effects wird für 332 Mio. CHF an den US-Konzern Huntsman verkauft. Es wurde bereits ein bindender Kaufvertrag unterzeichnet, und das Geschäft wird voraussichtlich im 3. Quartal dieses Jahres abgeschlossen. Mit dem Kaufpreis übernehmen die Amerikaner Schulden in Höhe von 75 Mio. CHF.

Sparte belastet noch einmal

Bevor das Kapitel mit diesem Bereich abgeschlossen ist, macht er sich aber noch einmal in der Bilanz 2006 bemerkbar. Wenn auch teilweise nur in buchhalterischer Form. So wird Ciba durch den Verkauf unter Buchwert eine Abschreibung von etwa 250 Mio. CHF nach Steuern verbuchen. Daneben erwartet der Konzern Kosten für die Abtrennung des Geschäfts von 100 bis 120 Mio. CHF nach Steuern. Darin enthalten sind bis zu 40 Mio. CHF, die Huntsman für Anpassungen des Geschäftes nach Verkaufsvollzug erhält.

Senkung der Schulden

Positiv ins Gewicht fällt dagegen der geplante Abbau der Schulden. Die durch den Verkauf erzielten Mittel sollen zur Senkung der Nettoverschuldung, einschließlich Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, genutzt werden. Im laufenden Jahr dürften es 200 Mio. CHF weniger sein. In einer späteren Phase rechnet die Gesellschaft mit weiteren 80 bis 100 Mio. CHF.

Umsatzprognose bleibt

Die abgestoßene Sparte setzte 2005 rund 1,3 Mrd. CHF um und erwirtschaftete ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Restrukturierungen, Wertminderung und sonstigen Belastungen von 63 Mio. CHF. Der Spartenumsatz trug damit einen Anteil von 17% zum Konzernumsatz bei. Trotz des Verkaufs hält Ciba an der Umsatzprognose 2006 fest. Die Erlöse in lokalen Währungen sollen im laufenden Jahr weiter steigen. In welchem Maße, wurde jedoch nicht genannt. Zurück hielt sich der Vorstand auch bei den Aussagen zur Ertragslage. Anhaltspunkte zur Profitabilität und zum Cashflow für das Geschäftsjahr 2006 will der Konzern erst bei Vorlage der Ergebnisse für das 1. Quartal im April abgeben. Die Abschreibungen und Kosten durch den Verkauf dürften 2006 wohl aber noch einmal die Ergebnisse belasten. Anschließend ist jedoch mit einer deutlich verbesserten Ertragssituation zu rechnen.

Rohstoffkosten im Griff

Zuversichtlich zeigte sich der Vorstand auch zur Entwicklung der Rohstoffpreise im laufenden Jahr. Er rechnet zwar damit, dass die Produktionskosten 2006 wegen der stark schwankenden Erdölpreise hoch bleiben, geht jedoch nur von einem Anstieg von maximal 2% aus. Bereits im Schlussquartal 2005 hätten sich die für Ciba wichtigen Rohstoffe nicht sehr stark verteuert, hieß es. Im Gesamtjahr hatte der Chemiekonzern jedoch einen Anstieg bei den Rohstoffkosten von 10% zu verzeichnen. Die Verkaufspreise konnten dagegen nur um 2,5% erhöht werden. Es wurden somit nicht sämtliche der gestiegenen Aufwendungen an die Kunden weitergegeben. Hier will die Gesellschaft nun ansetzen und kündigte weitere Preiserhöhungen an.

2005 mit Verlusten

Im vergangenen Geschäftsjahr war Ciba durch das schwächelnde Textilgeschäft mit 256 Mio. CHF in die Miesen gerutscht. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft noch einen Überschuss von 306 Mio. CHF ausgewiesen. Vor Umstrukturierungen und Sonderposten verdiente Ciba allerdings mit 364 Mio. CHF nur leicht weniger als im Vorjahr mit 374 Mio. CHF. Daher will das Unternehmen auch für 2005 erneut eine Dividende von 3,00 CHF je Aktie ausschütten. Und auch operativ sieht es stabil aus: Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte der Konzern mit 1 Mrd. CHF das Niveau von 2004. Zulegen konnte dagegen der Umsatz, der von 7,03 auf 7,42 Mrd. CHF kletterte.

Stimmungswandel möglich

Angesichts der Unsicherheiten darüber, was mit dem Textil-Bereich passieren soll, zeigten sich die Investoren in den vergangenen Monaten zurückhaltend. Da dieser Faktor nun schwindet, könnten sich die Anleger eines Besseren besinnen, und angesichts der sonst soliden fundamentalen Situation dürfte das Interesse wieder steigen. So laufen die Geschäfte in den anderen Konzernsegmenten gut. Zudem will der Konzern sein Restrukturierungsprojekt Shape fortsetzen. Hieraus erwartet das Unternehmen 2006 Einsparungen von 120 Mio. CHF. Bis Ende 2007 sollen die aus Shape resultierenden Kostensenkungen 180 Mio. CHF erreichen. Weitere größere Verkäufe stehen dabei kurzfristig nicht auf der Agenda.

Gute Kaufgelegenheit

Insgesamt hat sich das fundamentale Bild somit aufgehellt, und langfristig angelegte Käufe könnten in Frage kommen. Zudem weist die Aktie aus charttechnischer Sicht Potenzial auf. Der Kurs hat den seit 1998 andauernden Abwärtstrend in den vergangenen Wochen nach oben durchbrochen und somit ein Kaufsignal ausgelöst. Es folgte ein erfolgreicher Pullback auf diese Trendlinie, was für eine Bestätigung spricht. Langfristige Käufe können daher nun in Erwägung gezogen werden. Anschließend ist eine Absicherung im Bereich der Unterstützung von 75 CHF sinnvoll.

Derivate-Trading

Spekulativ eingestellte Investoren, die sich der Risiken bewusst sind, können versuchen, mögliche Kursgewinne mit Derivaten zu hebeln. Für den Basiswert Ciba ist die Auswahl jedoch sehr gering. Interessant könnte allerdings der Call der Dresdner Bank (WKN: DR9F95) sein, der zudem günstig gepreist ist. Ausgestattet ist der klassische Optionsschein mit einem Basispreis von 85,00 CHF und einem Omega von rund zehn. Angesichts der kurzen Laufzeit bis zum 14. Dezember 2006 eignet er sich jedoch eher für die kurzfristige Spekulation.

Generell sollten sich Anleger über die erhöhten Risiken beim Handel mit Optionsscheinen bzw. Knockout-Produkten bewusst sein und eine adäquate Limittechnik verfolgen. Anleger sollten verstehen, dass der Handel mit Derivaten unter anderem durch die höhere Reagibilität wesentlich risikoreicher ist als der physische Aktienhandel und vornehmlich der gezielten Nutzung von zeitlich fest definierten Marktchancen dient. Auf Grund der Hebelwirkung ist im Vergleich zum physischen Erwerb der Aktie ferner lediglich ein wesentlich geringerer Kapitaleinsatz erforderlich.

Kennzahlen : Ciba Spezialitätenchemie AG  
 WKN:  905373  
ISIN:  CH0005819724  
Markt:  Zürich  
Kurs: 21.02.06  82,80 CHF  
52-Wochen-Hoch:  86,30 CHF  
52-Wochen-Tief:  71,60 CHF  
Empfohlener Stopp-Loss:  74,80 CHF  
Unser Anlageurteil:  langfristiger Kauf  






4. PHILIPS - kündigt Wartungsvertrag mit Dell

Der niederländische Elektronikkonzern Philips (WKN: 940602) hat einen unternehmensweiten Desktop-Wartungsvertrag mit dem US-Computerbauer Dell (WKN: 121092) gekündigt. Beide Unternehmen haben beschlossen, dass die derzeitige Form des Programms kein erfolgreiches Ergebnis garantiert, erläuterte ein Philips-Sprecher. Zum Zeitpunkt der Ankündigung schätzten informierte Kreise den Wert des Vertrages auf 700 Mio. US-Dollar. Der Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren wurde im Dezember 2004 unterzeichnet und sollte die Wartung von 75.000 Arbeitsplätzen an Philips-Standorten in 60 Ländern sicherstellen. Die Niederländer wollen das Outsourcing des Desktopmanagements nun künftig den regionalen Töchtern überlassen.



5. SANOFI-AVENTIS - Schlappe bei potenziellem
   Blockbuster

Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis (WKN: 920657) hat in den USA einen Rückschlag für das Mittel "Rimonabant" erlitten. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für die Indikation, als Präparat zur Rauchentwöhnung, abgelehnt. Der Einsatz des Produkts zur Gewichtsreduktion wird von der FDA indes weiter geprüft und sie hat einen entsprechenden "Approvable Letter" vergeben. "Rimonabant" soll unter dem Markennamen "Acomplia" eingeführt werden. Das Mittel galt bisher als einer der Blockbuster-Kandidaten der Franzosen. Experten hatten hier einen Umsatz von bis zu 3,5 Mrd. US-Dollar jährlich prognostiziert.



6. MERCK & CO - Sieger im 1. Prozess

Aus dem ersten Verfahren auf Bundesebene in den USA wegen des Schmerzmittels "Vioxx" ist der Pharmakonzern Merck & Co (WKN: 851719) als Sieger hervorgegangen. Das Unternehmen muss nicht für den Tod eines Mannes nach der Einnahme des Mittels haften, entschied die Jury eines Gerichts in New Orleans. Sie lehnte damit die Klage der Witwe ab, wonach die kurzfristige Einnahme von Vioxx eine Rolle beim Tod ihres Ehemannes im Jahr 2001 gespielt haben soll. Der Rechtsberater des Pharmariesen zeigte sich sehr zufrieden mit dem Urteil. Sowohl auf Bundes- als auch auf Bundesstaatenebene wurden somit inzwischen die Vorwürfe, der Konzern habe nicht ausreichend auf die möglichen Risiken des Produkts hingewiesen, als unbegründet zurückgewiesen. Das Unternehmen habe verantwortlich gehandelt und die US-Gesundheitsbehörde FDA sowie Mediziner über Daten zu dem Mittel korrekt informiert, hieß es.



7. FUJI PHOTO FILM - baut Pharmageschäft aus

Der japanische Fotokonzern Fuji Photo Film (WKN: 854607) hat sich im Zuge der angekündigten strategischen Neuausrichtung mit 22% an dem Pharmaunternehmen Perseus beteiligt. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung wurden für 998 Mrd. Yen Anteile erworben, und Fuji ist nun größter Anteilseigner an der Gesellschaft. Gemeinsam wollen die Unternehmen diagnostische Substanzen und Systeme entwickeln, mit denen molekulare Veränderungen im Zusammenhang mit Krebs und anderen Krankheiten verfolgt werden können. Der Ausbau des Pharmabereichs gehört zur Strategie, das Portfolio wegen rückläufiger Geschäfte im klassischen Fotobereich zu erweitern.





8. ING GROEP - Direktbankgeschäft wird weiter forciert

Der niederländische Finanzkonzern ING Groep (WKN: 881111) will den Stellenwert seines Direktbankgeschäfts weiter ausbauen. Die vor neun Jahren gegründete ING Direct solle mittelfristig eine ähnliche Bedeutung wie das Privat- und Großkundengeschäft erreichen, erläuterte der für den Aufbau der ING Direct verantwortliche Vorstand Hans Verkoren in einem Interview. Der Anteil der Sparte am Konzernergebnis soll in den nächsten vier bis fünf Jahren von aktuell 7% auf 12% bis 15% steigen. Der Mutterkonzern der deutschen ING-Diba strebt an, jedes Jahr weltweit rund drei Millionen neue Kunden im Direktgeschäft zu gewinnen. Damit dürfte sich die Zahl der Konteninhaber auf rund 30 Millionen verdoppeln.



9. SES GLOBAL - erwartet 2006 langsameres Wachstum

Der Satellitenkonzern und Astra-Betreiber SES Global (WKN: 914993) rechnet für das laufende Jahr mit einem langsameren Wachstumstempo. Grund sind Verzögerungen bei den Starts der Satelliten AMC-23 und AMC-14. Der Umsatz soll nun im hohen einstelligen Bereich zulegen und die Marge beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf unter 70% sinken. Im vergangenen Jahr konnte der Konzern noch kräftiger zulegen. Der Überschuss verbesserte sich um 12,1% auf 382 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg um 15,5% auf 0,67 Euro. Der operative Gewinn kletterte um 21,1% auf 476 Mio. Euro. Beim EBITDA legte das Unternehmen um 11,9% auf 881 Mio. Euro zu. Allerdings sank auch hier die Marge, und zwar von 73% auf 70%. Der Umsatz - bereinigt um außerordentliche Erlöse - erhöhte sich um 13,4% auf 1,26 Mrd. Euro. Angesichts der guten Ergebnisse will der Konzern seine Dividende aufstocken und nun mit 0,40 Euro je Aktie etwa 33% mehr ausschütten als für 2004. Gleichzeitig gab die Gesellschaft bekannt, ihr Aktienrückkaufprogramm über 517 Mio. Euro, mit dem anschließenden Einzug der Papiere abgeschlossen zu haben.



10. TOYOTA MOTOR - Tochter prüft Fabrikbau
     in Kanada

Der japanische Lkw-Bauer Hino (WKN: 853852), eine Tochter des Autokonzerns Toyota Motor (WKN: 853510), prüft den Bau eines Montagewerkes in Kanada. Dies sei Teil der Geschäftsstrategie in Nordamerika erläuterte die Gesellschaft, merkte aber zugleich an, dass eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen sei. Presseberichten zufolge soll das Werk im kanadischen Ontario entstehen. Sollten die Pläne realisiert werden, dürfte Hino den Spekulationen nach in dem Werk etwa 1.500 Lkws jährlich für den kanadischen Markt montieren. Dabei sollen Motoren und Pressteile aus Kalifornien nach Ontario zur Endmontage geliefert werden. Der LKW-Bauer kommt den Angaben zufolge in Kanada auf einen Marktanteil von 15%. Derzeit laufen die Lkws noch im Toyota-Werk in Kalifornien vom Band, von wo aus sie auf den gesamten nordamerikanischen Markt geliefert werden.





11. RATINGS / Internationale Aktien

Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten schnell auffinden können. Die Ratings der letzten Tage:

TITEL  RATING  INSTITUT  DATUM  
3M  kaufen  Aktienservice Res.  15.02.06  
ABB  buy  Merrill Lynch  17.02.06  
ABB  kaufen  National-Bank AG  16.02.06  
ABB  verkaufen  Helaba Trust  16.02.06  
Abercrombie&Fitch  buy  WR Hambrecht & Co  15.02.06  
Abercrombie&Fitch  outperform  Piper Jaffray  15.02.06  
Alkermes  outperform  Piper Jaffray  17.02.06  
Amerigroup  market perform  Piper Jaffray  16.02.06  
Andritz  akkumulieren  Pacific Cont. Sec.  20.02.06  
Anheuser-Busch  neutral-weight  Prudential Financ.  17.02.06  
Applied Materials  buy  Citigroup  16.02.06  
Applied Materials  market perform  Piper Jaffray  16.02.06  
Arcelor  overweight  J.P. Morgan Sec.  17.02.06  
Arcelor  kaufen  Nord LB  20.02.06  
Austrian Airlines  hold  Raiffeisen Centrob  16.02.06  
BAA  kaufen  Helaba Trust  15.02.06  
Banco Santander  kaufen  Bankgesell. Berlin  17.02.06  
Biogen  market perform  Piper Jaffray  16.02.06  
Biogen  overweight  Prudential Financ.  16.02.06  
BNP Paribas  akkumulieren  Pacific Cont. Sec.  15.02.06  
BNP Paribas  kaufen  Helaba Trust  15.02.06  
Brocade Communic.  neutral  Robert W. Baird  17.02.06  
Coca-Cola  neutral-weight  Prudential Financ.  17.02.06  
Credit Suisse Grp  halten  Helaba Trust  15.02.06  
Credit Suisse Grp  neutral  J.P. Morgan Sec.  16.02.06  
Danone  equal-weight  Morgan Stanley  16.02.06  
Danone  overweight  J.P. Morgan Sec.  16.02.06  
Danone  halten  Hamburger Spark.  16.02.06  
Danone  halten  Pacific Cont. Sec.  16.02.06  
Deere & Co.  Aktie d. Woche  BÖRSE am Sonntag  20.02.06  
Dell Computer  buy  SEB  17.02.06  
Dell Computer  overweight  Prudential Financ.  17.02.06  
Dell Computer  strong buy  JMP Securities  17.02.06  
Electrolux  underweight  J.P. Morgan Sec.  15.02.06  
Endesa  kaufen  Helaba Trust  15.02.06  
ENI  halten  Helaba Trust  16.02.06  
F5 Networks  outperform  Piper Jaffray  17.02.06  
Faurecia  underperform  HypoVereinsbank  17.02.06  
General Motors  sell  Citigroup  17.02.06  
Gen-Probe  outperform  Piper Jaffray  16.02.06  
Genzyme  outperform  Piper Jaffray  16.02.06  
Genzyme  outperform  Robert W. Baird  16.02.06  
Genzyme  akkumulieren  Pacific Cont. Sec.  16.02.06  
GlaxoSmithKline  buy  Merrill Lynch  17.02.06  
Google  buy  Citigroup  15.02.06  
Guess?  outperform  Piper Jaffray  17.02.06  
Hewlett-Packard  outperform  Goldman Sachs  17.02.06  
Hewlett-Packard  underweight  Morgan Stanley  17.02.06  
Hewlett-Packard  akkumulieren  Pacific Cont. Sec.  17.02.06  
Hewlett-Packard  kaufen  National-Bank AG  17.02.06  
Iberdrola  halten  Bankgesell. Berlin  17.02.06  
Incyte  market perform  Piper Jaffray  17.02.06  
ING Groep  buy  SEB  16.02.06  
ING Groep  underweight  Lehman Brothers  17.02.06  
ING Groep  kaufen  Hamburger Spark.  17.02.06  
JC Penney  outperform  Piper Jaffray  17.02.06  
Juniper Networks  outperform  Piper Jaffray  17.02.06  
Juniper Networks  outperform  Robert W. Baird  17.02.06  
L'Oréal  underweight  J.P. Morgan Sec.  16.02.06  
L'Oréal  halten  Pacific Cont. Sec.  17.02.06  
Macrovision  market perform  Piper Jaffray  16.02.06  
Michelin  equal-weight  Lehman Brothers  15.02.06  
Michelin  equal-weight  Morgan Stanley  15.02.06  
Michelin  in-line  Goldman Sachs  15.02.06  
MOL  hold  Raiffeisen Centrob  16.02.06  
Numico  outperform  Goldman Sachs  15.02.06  
Office Depot  underweight  Prudential Financ.  16.02.06  
Oracle  strong buy  JMP Securities  15.02.06  
Outback Steakh.  market perform  Piper Jaffray  16.02.06  
Outback Steakh.  overweight  Prudential Financ.  15.02.06  
Pankl Racing  akkumulieren  Erste Bank  17.02.06  
Pankl Racing Sys.  halten  Pacific Cont. Sec.  15.02.06  
PartyGaming  overweight  Morgan Stanley  16.02.06  
Philips  hold  SEB  16.02.06  
priceline.com  hold  Citigroup  20.02.06  
priceline.com  outperform  Piper Jaffray  17.02.06  
QUALCOMM  equal-weight  Morgan Stanley  15.02.06  
RealNetworks  outperform  Piper Jaffray  15.02.06  
RealNetworks  akkumulieren  Pacific Cont. Sec.  15.02.06  
Reckitt Benckiser  übergewichten  Zürcher Kantonalb  15.02.06  
Reed Elsevier  halten  Helaba Trust  16.02.06  
RHI  akkumulieren  Pacific Cont. Sec.  16.02.06  
Sanofi-Aventis  overweight  Morgan Stanley  20.02.06  
Silicon Image  hold  WR Hambrecht & Co  17.02.06  
Société Générale  kaufen  Helaba Trust  16.02.06  
Spark Networks  halten  Pacific Cont. Sec.  20.02.06  
Staples  outperform  Piper Jaffray  16.02.06  
Swiss Re  overweight  J.P. Morgan Sec.  15.02.06  
Swiss Re  overweight  Lehman Brothers  15.02.06  
Syngenta  outperform  Goldman Sachs  15.02.06  
Target  outperform  Piper Jaffray  17.02.06  
Telekom Austria  hold  Erste Bank  20.02.06  
Total  buy  SEB  15.02.06  
Total  outperform  Goldman Sachs  16.02.06  
Total  akkumulieren  Pacific Cont. Sec.  16.02.06  
Total  kaufen  Helaba Trust  15.02.06  
Total  neutral  J.P. Morgan Sec.  16.02.06  
Toyota Motor  overweight  Morgan Stanley  16.02.06  
Turkcell  overweight  Morgan Stanley  15.02.06  
UAL  overweight  Prudential Financ.  17.02.06  
UBS  buy  SEB  16.02.06  
UBS  akkumulieren  Pacific Cont. Sec.  15.02.06  
Vivendi Universal  kaufen  Helaba Trust  17.02.06  
Vizrt  buy  HypoVereinsbank  15.02.06  
voestalpine  akkumulieren  Pacific Cont. Sec.  20.02.06  
Warner Music  reduzieren  Pacific Cont. Sec.  15.02.06  
Wienerberger  buy  Erste Bank  20.02.06  
Wienerberger  halten  Pacific Cont. Sec.  16.02.06  
Wienerberger  kaufen  Erste Bank  17.02.06  
Zurich Fin. Serv.  halten  Helaba Trust  17.02.06  


 

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