Global Fashion Group AG - Thread!

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neuester Beitrag:  20.04.26 23:00
eröffnet am: 20.06.19 23:11 von: BorsaMetin Anzahl Beiträge: 7452
neuester Beitrag: 20.04.26 23:00 von: trustone Leser gesamt: 3520742
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07.01.26 11:37 #6951 @börsentrader
kann ja jeder selbst entscheiden.

Viele hier im Board kennen sich ja auch persönlich über die Jahre. Da weiss man wer seriös ist und wer nicht. Zur SDK. Die ist meines Wissens noch nie zur HV von GFG erschienen. Insofern wohl keine Hilfe.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
07.01.26 12:25 #6952 @Scansoft oder Goethe21
könnt ihr "nennnswerte Aktienbestände" genauer definieren? Würde auch die Flut an Mails begrenzen und Arbeit sparen.  
07.01.26 12:35 #6953 @drilledopp
ich würde mal sagen alles über 150-200k Aktien.  
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
07.01.26 12:40 #6954 Das schließt natürlich
die Opel Corsa Hedgefonds leider aus. Allerdings shorten die ja die Aktie gnadenlos.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
07.01.26 12:43 #6955 dann
muss ich noch ein paar kaufen...  
07.01.26 13:42 #6956 geht mir auch so
Ich fühl mich so arm. :)
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the harder we fight the higher the wall
07.01.26 13:48 #6957 @Kat
ich dachte 6stellige Stückzahl reicht um im Club aufgenommen zu werden.  
07.01.26 13:54 #6958 kommt auf den Kurs an :)
Sollte der Kurs demnächst bei 1 € stehen, fühle ich mich auch mit knapp und 100k Aktien reich.
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the harder we fight the higher the wall
07.01.26 14:01 #6959 Offtopic aber fällt mir spontan dazu ein :-)
Ein erfolgreicher deutscher Börsianer betritt in einem teuren Maßanzug eine renommierte Privatbank in Zürich. Er sieht sich nervös um, beugt sich dann verschwörerisch über den Tresen und flüstert dem Bankangestellten ganz leise zu:

"Ich würde gerne eine Million Euro bei Ihnen anlegen."

Der Bankangestellte lächelt ihn mitleidig an, tätschelt ihm beruhigend die Hand und antwortet mit fester, lauter Stimme:

"Sie können ruhig laut sprechen, mein Herr. Armut ist bei uns in der Schweiz keine Schande."  
07.01.26 14:11 #6960 Ich hätte hier am liebsten
gar keine Aktien. GFG war tatsächlich mal meine größte Position Ende 2020. Neben Cegedim und Westwing, der größte Fail beim Depotmanagement. Aber ich würde auf diesem Niveau defintiv nachkaufen, wenn ich wüßte dass der CEO auf Seiten der Aktionäre steht. Da bin ich mir nicht sicher, daher ja die Initiative. Vielleicht erreicht man ja, dass sich gewisse Denk- und Kommunikationsweisen ändern. Bei IVU ist vieles besser geworden, nachdem Goethte damals auch it Stimmen aus dem Ariva Board Druck gemacht hat.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
07.01.26 14:41 #6961 @Scansoft
Mir wäre auch lieber, mir wäre GFG erst jetzt ins Depot gekommen und nicht schon 2020/2021!
Der Klamottenhändler GFG war schon seit Börsengang kein Schonwaschgang, sondern hatte diverse Heiß- und Kaltschleudergänge für  seine Aktionäre zu bieten.  Seit Ewigkeit scheint GFG jetzt im Trocknungsmodus hängengeblieben zu sein. Wird ja langsam Zeit,  dass jemand die Maschine wieder zum Laufen bringt. Wasseranschluß und Waschmittel sind vorhanden.
Hoffentlich bewahrheitet sich bei GFG der alte Kostolany-Spruch mit dem Schmerzensgeld an der Börse. Dann würde sich meine Investition doch noch richtig rentieren.  
07.01.26 14:46 #6962 @netfox
für zweistellige Kurse müssten die jetzt anfangen auf Kredit Bitcoin zu kaufen, Drohnen herzustellen oder irgendwas mit AI zu machen. Mit Fashion E-Commerce llockt man keinen mehr hinter den Ofen hervor. Trotzdem sind hier 1,5 EUR sehr gut möglich und auch darstellbar.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
07.01.26 15:56 #6963 @Scansoft
Wieviel Geld hat GFG eigentlich seit Gründung insgesamt schon verbrannt?
Wenn sie nur dieses Geld an Marktkapitalisierung wieder auf die Beine bringen würden,  wären sie doch schon fast bei zweistelligen Kursen - oder?
Ich spekuliere darauf natürlich nicht, sondern auch "nur" mit aktuell für die meisten noch völlig unvorstellbaren 1,5€.
Aber ausgehend von der aktuellen Aktienanzahl läge bei einem Kurs von 10€ die Marktkapitalisierung bei ca 2,3 Milliarden Euro. Natürlich müsste dann der Laden richtig laufen - oder wieder eine Fantasie wie 2021 aufkommen.  Letztendlich sind sogar zweistellige Kurse also nicht völlig undenkbar.  
07.01.26 16:59 #6964 Man hat über
3 Mrd Euro verbrannt. Allerdings darf man nicht vergessen, dass GFG seine mit Abstand wertvollste Tochter Lamoda zwangsweise abgegeben musste. Diese war ja historisch die Cashcow des Unternehmens. Insofern wird es alleine deswegen keine zweistelligen Kurse mehr geben. Falls ja, lade ich dich auf ein Glas Champagner im KDW im Nachgang der nächsten HYPO HV ein:-)  
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
07.01.26 17:08 #6965 zweistellige Kurse wären nur dann machbar, .
man die VV nutzen könnte.

Da ich damit nicht rechnen kann, plane ich eher damit, was der Markt wohl bereit wäre zu zahlen, sobald der cashburn gestoppt ist. Ich gehe davon aus, dass man dann ein KUV von 0,25.0,30 zahlen dürfte, plus der verbliebene Netcash. Das wären dann Kurse von 1,20 € bis 1,45 €. Das wäre also machbar, wenn man in zwei Jahren sehen kann, dass der cashburn gestoppt ist.
Bis dahin wäre ich erstmal mit Kursen von 44-48 Cents zufrieden, also dem Netcash, den man Ende 2026 erwarten kann.  
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the harder we fight the higher the wall
07.01.26 17:35 #6966 Orderbuch
Das Orderbuch ist total ausgetrocknet - jede News hat einen massiven Effekt - das ganze mit Cash gestützt sehe ich hier weniger Risiko als eine einmalige Gelegenheit. Mir ein Rätsel warum das so lange dauert. Restrukturierung dauert ebenfalls schon 2 Jahre an  
07.01.26 18:12 #6967 @Katjuscha bezüglich VV
Edison Analysiert:

"The Luxembourg tax losses were accumulated by the Luxembourg parent company before the IPO. The Luxembourg tax authorities have no obligation to assess the usability of the tax losses until they are used and any plans to use the tax losses would require third-party tax advice given the anti-avoidance legislation in place. As the parent company has no operational business and limited income in Luxembourg, GFG is unlikely to be able to utilise these losses.

The tax losses in the operating entities can be carried forward against future taxable income subject to local taxes and regulations, although in Brazil that they can only be offset against 30% of taxable income per year. Management has advised that the tax loss carry forwards could be challenged by the countries in which GFG operates and therefore may have a lower apparent value."    
08.01.26 17:30 #6968 Positionierung
Offensichtlich positionieren sich einige Anleger.  
09.01.26 11:59 #6969 ....wo? An der Seitenlinie?
Oder sprichst du von einer anderen Aktie?
 
09.01.26 12:38 #6970 Hab mal die KI gefragt
Wie wirkt sich das Mercosurabkommen auf GFG aus?

Das EU-Mercosur-Abkommen hat signifikante Auswirkungen auf die
Global Fashion Group (GFG), da Südamerika – und insbesondere Brasilien durch die Marke Dafiti – einer der Kernmärkte des Unternehmens ist.
Am 9. Januar 2026 haben die EU-Mitgliedstaaten dem Handelsabkommen offiziell zugestimmt, was den Weg für eine der weltweit größten Freihandelszonen frei macht.
Die wichtigsten Auswirkungen für die Global Fashion Group sind:
1. Massive Zollersparnisse
Südamerikanische Märkte galten bisher als stark abgeschottet. Für Textilien und Schuhe fielen in Brasilien bislang Importzölle von bis zu 35 % an.
   Wettbewerbsvorteil: Durch den schrittweisen Abbau dieser Zölle (auf ca. 90 % der Produkte) sinken die Kosten für den Import europäischer Marken, die GFG über ihre Plattformen wie Dafiti vertreibt.
   Kostensenkung: Branchenexperten schätzen, dass europäische Mode- und Schuhunternehmen durch den zollfreien Zugang jährlich bis zu 4 Milliarden Euro einsparen könnten.

2. Marktexpansion und Sortiment
   Attraktivität für EU-Marken: Das Abkommen macht es für europäische Modemarken deutlich attraktiver, über die GFG-Plattformen in den Mercosur-Raum (Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay) zu expandieren.
   Einfachere Logistik: Neben Zöllen werden auch nicht-tarifäre Handelshemmnisse (wie unterschiedliche technische Standards und Zertifizierungen) abgebaut, was die grenzüberschreitende Logistik vereinfacht.

3. Nachhaltigkeitsanforderungen
Das Abkommen von 2026 ist an strikte Nachhaltigkeitsklauseln und das Pariser Klimaschutzabkommen gebunden.
   Für die Global Fashion Group bedeutet dies, dass Lieferketten noch stärker auf Umweltstandards und soziale Verantwortung geprüft werden müssen, um von den Handelsvorteilen zu profitieren.

4. Wettbewerbsdruck in Südamerika
Während GFG vom Import profitiert, setzt das Abkommen lokale südamerikanische Produzenten unter Druck, da europäische Produkte günstiger werden. Für GFG könnte dies eine Verschiebung des Portfolios hin zu mehr internationalen Marken bedeuten.
Zusammenfassend: Das Abkommen stärkt die Position der Global Fashion Group in ihrem wichtigen lateinamerikanischen Markt durch drastisch sinkende Importkosten und einen einfacheren Zugang zu europäischer Mode.  
09.01.26 13:08 #6971 scheinbar haben Profis
ihren Urlaub beendet. Die Orderbücher auch anderer Werte sind heute wieder deutlich voller. Die 30 Cent wird auch mal wieder getestet. Vielleicht wird 2026 ja ein gutes Jahr für GFG Aktionäre.
Viel zu verlieren gibt es ja nicht mehr. Für mich zumindest passt das Chance / Risiko Verhältnis weiter.  
09.01.26 15:01 #6972 @maurer
Deinen Punkt 1 halte ich nicht für plausibel. Denn für einen in Bangladesh hergestellten Turnschuh von Nike ändert sich an den Zöllen doch gar nichts, oder?
Und die in den Mercosur-Staaten hergestellten Textilien bleiben dort doch ohnehin für GFG.

Einen positiven Effekt hätte es, wenn GFG in Brasilien für den europäischen Markt einkaufen würde. Da vertreibt GFG aber nicht.

Für EU-Konsumenten könnte es also demnächst billiger werden. Davon hat GFG aber nichts.  
09.01.26 16:30 #6973 Die Komplexität der Ursprungsregeln (Rules o.
Ein kritischer, oft übersehener Aspekt in der Analyse von Freihandelsabkommen sind die Ursprungsregeln. Zollfreiheit gilt nicht für alle Waren, die aus der EU versendet werden, sondern nur für solche, die ihren Ursprung in der EU haben. Für Textilien gilt meist die Regel der "doppelten Transformation" (z.B. Garn -> Stoff -> Kleidungsstück muss in der EU erfolgen).

Die "Türkei-Problematik" und Diagonale Kumulierung: Viele europäische Modemarken lassen in der Türkei fertigen. Die Türkei ist zwar in einer Zollunion mit der EU für Industriewaren, aber kein Teil des EU-Mercosur-Abkommens.

Problem: Ein T-Shirt, das in der Türkei genäht, nach Deutschland importiert und von dort durch Dafiti nach Brasilien exportiert wird, gilt nach Standard-WTO-Regeln als "türkischen Ursprungs". Es würde nicht automatisch von der Zollbefreiung im Mercosur profitieren, es sei denn, das Abkommen sieht explizite Regeln zur diagonalen Kumulierung vor.  

Die Dokumente deuten darauf hin, dass die EU-Präferenzregeln oft eine bilaterale Kumulierung zulassen, aber die Einbeziehung von Drittländern (wie der Türkei im Rahmen des Pan-Euro-Med-Abkommens) komplexe Zusatzprotokolle erfordert.  

Strategische Konsequenz: Dies könnte dazu führen, dass europäische Marken ihre Beschaffung (Sourcing) für den lateinamerikanischen Markt anpassen. Produktionsstandorte innerhalb der EU (Portugal, Rumänien, Bulgarien) gewinnen an Attraktivität gegenüber der Türkei oder Nordafrika, um den "Origin"-Status zu sichern. Dafiti verfügt über die Compliance-Systeme, um diese komplexen Herkunftsnachweise (EUR.1 Zertifikate)  zu managen, was einen weiteren Burggraben gegenüber kleineren Importeuren darstellt

Wird sich, wenn überhaupt, also nur langfristig oder sehr zeitverzögert auswirken. Und beschlossen ist noch nix.. 33537406  
12.01.26 10:36 #6974 Agentic Commerce
Hey,

Hat sich schon jemand mit dem o.g. Thema auseinandergesetzt? Auch bezogen auf GFG?  
12.01.26 13:37 #6975 Wieviele Anteil
an der Company haben wir denn nun für die HV?  
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