GDL-Streik!

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eröffnet am: 18.05.15 13:18 von: windot Anzahl Beiträge: 87
neuester Beitrag: 20.05.15 08:33 von: Radelfan Leser gesamt: 12378
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19.05.15 12:22 #51 Freiheit war es doch noch nie, nach dem
"Konservative" strebten ...  
19.05.15 12:26 #52 Naja die Sozen sind dafür aber auch nicht beka.
19.05.15 12:27 #53 Die "Sozen" haben ihr Fähnchen schon immer m.
dem Wind gedreht - Wölfe im Schafspelz.  
19.05.15 12:33 #54 das Streben nach Freiheit einer Minderheit
darf das Streben nach Freiheit der überwiegenden Mehrheit nicht einschränken.
Daher ist eine Änderung des Streikrechts, das gemeinwohlschädliche Streiks von Funktionseliten einschränkt, natürlich verfassungskonform.  
19.05.15 12:41 #55 Gemeinwohlschädlich ist wohl nur die Arbeitgebe.
Seite und diesem Fall der Bund mit seiner Lohndrückerei, mit Hilfe ihr nahe stehender Gewerkschaften.

Gut das es den Menschen mal auffällt wie wichtig die Arbeit der Eisenbahner ist.  
19.05.15 12:44 #56 und Weselsky streikt
um den Status zu bekommen, den früher die Altgewerkschaft hatte und nutzt dazu die Macht der Funktionselite. Er will den dickeren Chefsessel und nimmt dabei Schäden für das Unternehmen, die Schwestergewerkschaft und die Allgemeinheit in Kauf und bedient sich dabei der Macht der Funktionselite.

Er benimmt sich wie ein Monopolist.  
19.05.15 12:47 #57 Tja, wenn die "Altgewerkschaft" mehr für die
Eisenbahner tun würde, wäre die GDL wohl obsolet.  
19.05.15 12:48 #58 @55
Lokführer haben seit 2006 Gehaltsteigerungen von über 60% erhalten.
Die Lohndrückerei von der Du sprichst, existiert nur in Deiner Phantasie.  
19.05.15 12:49 #59 Bitte nicht vergessen solche Aussagen auch zu
belegen.  
19.05.15 13:18 #61 Dankeschön!
19.05.15 13:21 #62 ... nur wäre ich Eisenbahner, ich würde die
Gewerkschaft wählen, die sich mehr durchsetzen möchte und das ist die GDL!  
19.05.15 13:30 #63 auf keinen Fall
mit zu vielen Fakten verwirren.......
Man will halt lieber in Hardcore-Gewerkschafts-Polemik schwelgen.....Sachliche Argumentation ist da eher störend.
Wie gesagt.....eine weitere Erhöhung um 4,7 + eine Einmalzahlung von 1000.- bis Ende Juni % wurde abgelehnt.
Solche Sprünge/Angebote gibt es weder z.Bsp.im Gesundheitswesen noch im Handel ....und dort ist die Arbeit sicher nicht weniger wichtig.  
19.05.15 13:35 #64 Sich als Gewerkschaft zu etablieren ist mindest.
genauso wichtig wie gute Abschlüsse herauszuholen.

Deutschland braucht mehr solcher Gewerkschaften - besser als die Abnicker vom DGB!  
19.05.15 13:43 #65 Ach so....
es geht also eigentlich um die "Etablierung".......und nicht um die Interessen der Mitglieder ( gute Abschlüsse !,was mit den o.a. Zahlen sicher erreicht worden wäre).....
Stimmt,sag´ich doch......eigenes Ego und Machtgeilheit über Mitgliederinteressen.
Über einen Mangel an Medienwirsamkeit,allgemeines Auffallen und somit Etablierung im Bewusstsein kann sich die GDL ja nun sicher nicht mehr beschweren.Wenn dies das eigentliche Ziel sein sollte ist dies doch wohl schon längst erreicht.  
19.05.15 13:55 #66 Verdienst...
eines Triebwagenführers fängt bei 2150€ Brutto an.

http://www.triebfahrzeugfuehrer.com/Tarif/Entgelt/entgelt.html

der folgende Vergleich zu anderen Staaten fällt ziemlich mies aus. Oder kurz gesagt, Lokführer in Dtl. sind relativ schlecht bezahlt.

http://www.focus.de/finanzen/news/...ischen-vergleich_id_4663416.html  
19.05.15 14:04 #67 Die GDL soll hart bleiben!
Hauptanliegen der Bahnvorstände ist eine Gewerkschaft in ihrem Unternehmen mit der verhandelt wird.
Die Lohnerhöhungen dienen nur der Ablenkung & sollen die von den Medien geschürte Wut weiter entfachen.
Wenn die Bahn ihr Ziel erreichen würde, -nur noch eine Gewerkschaft im Unternehmen, -dann bekämen die Lokführer neue Arbeitsverträge zu schlechteren Bedingungen, -jede Wette. Mit solchen Aktionen höhlt man die Tarifautonomie & die Arbeitnehmergesetze weiter aus (Nahles hat ja schon angekündigt dafür ein neues Gesetz zu basteln).
Weselsky über die Medien persönlich in einer Art & Weise anzugehen, halte ich für unterhalb der Gürtellinie, -der ist nämlich nur das Sprachrohr der Lokführer.

Streikt weiter, genauso die Kitamitarbeiter, -lasst Euch nicht mehr alles gefallen!!!

Wir schmeißen den Banken & Vorständen Milliarden in den Hals ohne das sich einer der Volksvertreter dagegen wehrt & jetzt, wo endlich mal eine Arbeitnehmergruppe den Mut aufbringt dagegenzuhalten, wird von allen Seiten auf sie eingedroschen.

 
19.05.15 14:06 #68 Tariftabelle
 

Angehängte Grafik:
einkommen-lokomotivfuehrer.jpg (verkleinert auf 59%) vergrößern
einkommen-lokomotivfuehrer.jpg
19.05.15 14:07 #69 Forderungen....

Wie gesagt.....eine weitere Erhöhung um 4,7 + eine Einmalzahlung von 1000.- bis Ende Juni % wurde abgelehnt.
Solche Sprünge/Angebote gibt es weder z.Bsp.im Gesundheitswesen noch im Handel ....und dort ist die Arbeit sicher nicht weniger wichtig.

Es wird IMMER Jemanden geben, den es noch schlechter geht. Dann müsste man u.a. auch mal darüber nachdenken, die Gehälter von Topmanager und Top-Führungskräften zu limitieren, weil der Chefe vom kleinen Krauter nebenan kaum mehr als seine angestellten Mitarbeiter verdient. Daran aber stört sich doch auch Keiner, dass in den Führungsetagen ein Vielfaches dessen kassiert wird, was vernünftig wäre.

Ferner sind es mitnichten 4,7%, sondern ca. 1,9% pro Jahr, was kaum mehr als die Inflationsrate beträgt. Die 1000€ kann man zudem in der Pfeife rauchen, dies entspricht einer temporären Erhöhung von etwa 0,6%.

D.h. der Arbeitgeber schlägt momentan eine Jahresanpassung von ca. 2,5% vor, von den 0,6% nur temporär sind.

Die Forderungen die die GDL an dieser Stelle stellt, sind alles Andere als überzogen. Soweit die GDL ja auch von sich gibt, ist die finanzielle Seite eigentlich geklärt und liegt der Konflikt in der Kernforderung nach eigenen Tarifverträgen.

Diese Kernforderung ist legitim und wurde vom Bundesverfassungsgericht in 2010 bestätigt, dass Gewerkschaften eigene, somit verschiedene Tarife aushandeln dürfen. U.a. nennt man dies Tarifpluralität.


 
19.05.15 14:16 #70 erzähl das mal nen Dummen...

Weselsky über die Medien persönlich in einer Art & Weise anzugehen, halte ich für unterhalb der Gürtellinie, -der ist nämlich nur das Sprachrohr der Lokführer.

Gibt halt manch Leute im Lande, die nicht wissen, wie es zu einem Streik kommt. Gepaart mit Lernresistenz muss man immer wieder den Schwachsinn lesen.

Btw. einfach mal Berichte im TV verfolgen und sich über Weselsky genauer informieren. Der lebt eben NICHT in einer noblen Villa, fährt nicht mit ner dicken Karre durch die Gegend und führt ein für diese Position ziemlich bescheidenes Leben. Ob das bei der Arbeitgeberseite auch so ist und die in ner kleinen Wohnung zur Miete wohnen wie der Herr Weselsky? Wohl eher nicht. 

Auch hat der Weselsky mit der SED nie etwas zu tun gehabt, war nie Mitglied und Befürworter des DDR-Systems.

Ferner sei zu erwähnen, ist der Mitglied der CDU, also sein Weltbild alles Andere als dass, was gern als links propagiert wird.

Aber Dumme beziehen ihr Wissen bekanntlich aus dem Nichts, sowie Hören und Sagen.

 
19.05.15 14:26 #71 meine Meinung...
wiegesagt, ich bin weder Für noch Gegen den Streik, sondern finde, dass es zur Freiheit dazu gehört, wenn Menschen um ihre Arbeitsbedingungen kämpfen.

Das Gemeinwohl kann dabei nur dann eine Rolle spielen, wenn es eine spürbare Gefährdung der Sicherheit gibt. D.h. in einem Kernkraftwerk muss natürlich die Sicherheit gewährleistet bleiben.
Bei der Bahn ist eine solche Gefährung nicht zu erkennen.
Natürlich gibt es Abhängigkeiten zur Bahn, nur obliegt es den Unternehmen, Schülern, Studenten und Reisenden, Alternativen parat zu halten.

Wiegesagt, wenn auf dem Land mein Auto defekt geht, weder Bus noch Bahn vorhanden oder alternativ verfügbar ist, so muss ich mich darauf einstellen und wissen, wie ich alternativ zur Arbeit gelangen oder den Einkauf erledigen kann.

Unternehmen müssen dann eben über LKW oder andere Verkehrswege ihre Waren transportieren. Dies ist sicherlich nicht billig, nur wenn mein Auto defekt geht, bekomme ich das Leihauto im Regelfall auch nicht geschenkt, sondern muss für einige Tage diese Unkosten in Kauf nehmen. Wem dies zu Ungewiss ist, der kann entsprechend für stetig kleines Geld Versicherungen abschließen.

 
19.05.15 14:55 #72 #68: Schön und gut, aber die dort genannten Z.
sind NETTO-Zahlungen nach Angaben der GdL.

Bei dem dort angeführten 40-Jährigen Lokführer mit 1.928,00 mtl. netto muss dann aber wohl karrieremäßig einiges schief gelaufen sein, denn das ergibt grade mal ein Bruttogehalt von 2.577,10.

Nach der mir vorliegenden Gehaltstabelle (Brutto!) der GdL wäre das dann aber der absolute Ausreißer nach unten!

http://www.gdl-kempten.de/DATEIEN/...lungen%20LfTV%202013_Kempten.pdf
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Es ist nicht ausgeschlossen, dass mein Text auch eine Spur von Ironie enthält.
19.05.15 16:01 #73 Schöne Tabelle Tony

dem sollte aber auch mal die Lebenshaltungsgkosten in den einzelnen Länder gegenüber gestellt werden!

Im übrigen sieht dort das Lohngefälle wohl ganz anders aus.....
19.05.15 16:04 #74 Das sind die letzten Zuckungen der Nischen
gewerkschaft GDL.....nochmal ein wildes umsichschlagen und dann ist Ruhe im Karton.
Ich hab mir für morgen meinen Fahrtweg schon rausgesucht....GDL ihr könnt mich mal !  
19.05.15 16:07 #75 Einigung gescheiter kam gerade über den Ticke.

also Bahn liegt lahm  schöne Pfingsten .....
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