Zeit wollte die Telekom ihr USA-Engagement abstoßen. Sie fand leider keinen Käufer. Was war der Hintergrund? Es waren die bevorstehen riesigen Investitionen, die in den USA bald notwendig werden und wo nicht absehbar ist, wie diese finanziert werden sollen. Das jetzt noch scheinbar gute Geschäft von T-Mobile USA kann der Telekom noch eine nette Schieflage bescheeren. Im Festnetz bei uns ist sie vollständig von der Politik abhängig. Sehr stark wird die Tarifgestaltung bei der Trennung von Telefon und DSL ihr Ergebnis gestalten. Diese Tarife werden politisch festgelegt werden. Man sollte die Finger aus Firmen lassen, die noch so stark von der Politik abhängen. Das Festnetz wird mittelfristig (auf wenige Jahre) nur noch einen Ballast darstellen. VOIP wird seinen Siegeszug antreten. Sollten die DSL-Gebühren für Anschlüsse ohne Telefon nicht konkurrenzfähig werden, werden die Fernnsehkabelbetreiber in den Ballungsgebieten heftig Kunden abziehen. Wird die Gebühr konkurrenzfähig, wird der Umsatz umso schneller verfallen. Welcher Investor würde heute noch eine klassische Festnetzgesellschaft kaufen? Wahrscheinlich keiner. Sollte man bei der Erwägung des Kaufs von Aktien berücksichtigen.
MfG 54reab
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