Der einstige Stern
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neuester Beitrag: 12.04.26 08:57
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| eröffnet am: | 14.04.08 14:07 von: | celmar | Anzahl Beiträge: | 1159 |
| neuester Beitrag: | 12.04.26 08:57 von: | buzzler | Leser gesamt: | 624579 |
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Sowas hilft den Tech- bzw. Chip- und Chipausrüster-Werten. Tja, schon wieder die nächsten Tendenzen, daß ein US Präsident nunmal nichts länger machen kann, wenn es dem mächtigen Finanz-Adel der Wallstreet nicht gefällt. Die wahre Macht sitzt nicht im Weißen Haus, sondern in den schicken Bürotürmen von Manhattan
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...tement-an-20378815.html "...jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump und legt mehr als zwei Prozent zu. Er sagte in der Nacht, dass die Zölle gegen China „deutlich sinken“ werden. Trump hat bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus angekündigt, in möglichen Handelsgesprächen „sehr freundlich“ gegenüber China aufzutreten. Zugleich stellte er in Aussicht, Zölle zu senken, falls es zu einer Einigung kommt.... Zuvor hatte bereits Finanzminister Scott Bessent erklärt, dass die derzeitige Pattsituation zwischen den beiden Weltmächten nicht haltbar sei. Trump ergänzte: „Wir werden sehr nett sein, und sie werden sehr nett sein – und dann sehen wir, was passiert.“.Das Ende naht.... „Trump gerät in Panik, weil die Märkte einbrechen und die Renditen für US-Staatsanleihen immer noch sehr hoch sind“, sagte Alicia Garcia Herrero, Chefvolkswirtin für den Asien-Pazifik-Raum bei Natixis gegenüber Bloomberg. „Er braucht dringend ein Abkommen – China hingegen muss in dieser Lage kaum große Zugeständnisse machen.“.."
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Wertpapier:
Jenoptik AG |
1,42 Mio Aktien und mithin 2,5% aller ausstehenden Aktien und 3,8% des Freefloats gingen zu 18,41 € in der Schlussauktion über die Ladentheke.
Dank "dummer" MDAX-ETFs und Fonds, welche die Indexanpassung - sturheil - über ebendiese letzte Xetra-Schlussauktion vor dem Umstellungstermin (23.06.) nachvollziehen, waren Shortpositionen auf Jenoptik im Vorfeld des MDAX-Abstiegs nahezu risikolos.
Das erklärt die zuletzt gesehene brutale Underperformance der Jenoptik Aktie gegenüber Peers wie Aixtron oder PVA Tepla, die sich zuletzt sehr deutlich erholen konnten und mittlerweile kurz- mittel- und langfristig schöne Aufwärtstrends aufweisen, während Jenoptik zeitgleich unter sämtlichen relevanten SMAs notiert.
Nachdem diese Shortinvestment-Sonderkonjunktur mit dem heutigen Xetra-Schluss beendet ist, darf man Hoffnung haben, dass die Underperformance gegenüber der Peergroup nun ebenfalls endet.
Es ist schon verrückt, dass ein Unternehmen wie Jenoptik, dass nach wichtigen Bewertungskriterien wie KBV, KGV und Dividendenrendite um Welten günstiger bewertet ist als Vergleichsunternehmen wie Aixtron und PVA Tepla von Charttraderm, Algos und Shorties gegen den Markttrend so stark abverkauft werden konnte.
Ich frage mich, wann endlich das für Shortseller einfach nur traumhafte Konzept passiver Index-ETFs grundlegend überdacht wird. Je größerer Beliebtheit sich passive Investmentvehikel wie Index-ETFs erfreuen, desto attraktiver werden Shortinvestments auf Indexabsteiger und desto größer werden die Kursverluste passiver ETFs am Tag vor der Indexumstellung.
Beim Abstieg von Aroundtown aus dem MSCI World Index im Frühjahr 2022 wurden in der Schlussauktion vor der Indexanpassung mehr als 20% der ausstehenden Aktien gehandelt. Das Shortinterest hatte sich im Vorfeld auf wahnwitzig anmutende 20% hochgeschraubt und konnte in einer Auktion vollständig eingedeckt werden... natürlich waren die US Shorties im Vorfeld der Schlussauktion ganz genau informiert, wieviele Aktien vor Umstellung in den fraglichen Indexfonds -und ETFs lagen und folglich am letzten Freitag vor der Indexanpassung unlimitiert geschmissen würden. Diese Spielart der Shortindustrie wurde durch den weltweiten Siegeszug passiver ETFs erst möglich. Ich würde darauf wetten, dass die ETF-Anbieter selbst auch noch an fraglichen Shortpositionen verdienen. Die Zeche zahlen ETF-Anleger und Aktionäre der Index-Absteiger...
Im SDAX sollte die Aktie sich ab Montag wieder dem Markttrend entsprechend entwickeln.
Im Falle einer nachhaltigen Kurssteigerung ist man als gestriger MDAX-Absteiger morgen wieder Aufstiegs-Anwärter... insofern hoffen wir mal, dass die Aktie ihren m.E. unverdienten Abwärtstrend alsbald nach oben verlassen kann!
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Jenoptik AG |
Tja, man hatte ja jüngst dann doch leider bei Jenoptik gesehen wie unwillig die Käufer wurden als es in die harte Widerstandsregion um 20,40/70 ging. Auch im Anschluß an die Bekanntgabe der unvorteilhaften Zollregelung für die EU mit 15%Zoll gab man nach. Es gab parallel zudem immer wieder Zahlenverfehlungen und Prognoserevisionen von anderen Zulieferer-Firmen der Chipindustrie wie auch von einigen Chip-Firmen selber ( z.B. ASML). Von daher dürfte der Zweifel da wieder angestiegen sein, ob Jenoptik die im Frühjahr nach den Q.1 Zahlen nochmal bestätigte Jahresziele doch noch erreichen kann. ( =>13. Mai 2025, AKTIE IM FOKUS: Schwache Profitabilität belastet Jenoptik - https://www.ariva.de/aktien/jenoptik-ag-aktie/...et-jenoptik-11632963 ".... Eine unerwartet schwache Profitabilität des Technologieunternehmens Jenoptik zum Jahresauftakt hat den Aktienkurs unter Druck gesetzt .... Vor allem wegen der Schwäche im Segment Halbleiterausrüstung ging der operative Gewinn im ersten Quartal um 18,6 Prozent zurück... Damit hätten die Jenaer die Konsensschätzung um 11 Prozent verfehlt.... Das Unternehmen habe zwar die Jahresziele bestätigt, diese seien mittlerweile aber mit Risiken behaftet... Ursache seien vor allem die im Raum stehenden Importzölle und deren wirtschaftliche Auswirkungen...")
Da man ja schon mit unter den Erwartungen liegenden Zahlen ins Jahr gestartet ist, bräuchte man und nun Quartale wo man über den Erwartungen liegt, um diese Delle wieder aufzuholen. Ist das in diesem Branchenumfeld möglich? Entsprechend bin ich jetzt gespannt was man in Kürze hören wird bei den Hj.1 Zahlen. Ich bin hier nicht mehr investiert und schaue erstmal generell weiter zu wie in der kommenden Zeit sich das Branchenumfeld entwickelt. Gibt zudem parallel ja auch Branchen die weniger von dem ganzen Theater rund um Zölle, Währungsrisiken, etc.betroffen sind. Von daher vielleicht in den ohnehin saisonal eher schwachen Börsenmonate August/September dort eher verweilen. Jenoptik bleibt aber weiter auf der Watchlist. Das Unternehmen ist sehr gut. Aber das Problem ist ja weniger die Firma Jenoptik, sondern eben die scheinbar noch immer unzureichende Nachfrage der Kunden im Halbleiterbereich. Da müßte man also vielleicht versuchen sich künftig noch stärker unabhängiger zu machen von zyklischen Kunden aus der Halbleiterbranche oder man muß eben warten bis ein neuer Branchen-Zyklus beginnt mit neuer Dynamik.
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Jenoptik AG |
Verglichen mit Peers wie Aixtron oder PVA Tepla ist Jenoptik nach diversen Kennziffern (KGV, KBV, KCV, KUV) aktuell geradezu spottbillig bewertet. Bislang hatten die Analysten stets den schwachen Auftragseingang für die Kursmisere verantwortlich gemacht. Nachdem der Auftragseingang in Q2 nun viel besser als von den sehr pessimistischen Analysten geschätzt ausfiel, bemängelte man urplötzlich die vermeintlich schwache Profitabilität, um nicht zugeben zu müssen, dass das eigene Bewertungskalkül mit einem auch nur halbwegs objektivierten Bewertungsansatz nichts mehr zu tun hat.
Im Grunde dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis US Hedgefonds scharenweise über dramatisch unterbewertete deutsche Mittelstandsunternehmen wie Jenoptik herfallen und eine Übernahme nach der nächsten tätigen. Sobald die FED-Leitzinsen gegen Jahresende unter 4% sinken, könnte den dt. Mittelstand eine nie dagewesene Übernahmewelle ereilen.
Spätestens dann dürfte das dümmliche Gewäsch einiger Analysten von wegen rekordhoher Aktienbewertungen einen Realitätscheck erfahren, der den Großteil der Marktteilnehmer vermutlich einmal mehr auf dem falschen Fuß erwischt und vielen Anlegern vor Augen führt, dass börsennotierte hidden champions wie Jenoptik, GFT Technologies, Aumann, Kontron oder auch Grand City Properties im Sommer 2025 geradezu lächerlich niedrig bewertet waren.
Leider trauen sich nur sehr wenige Anleger in großem Stil antizyklisch gegen den Markttrend zu investieren und Aktien wie Jenoptik gerade dann beherzt einzusammeln, wenn die trendfolgende und chartgläubige Lemmingherde mit Schwung in die andere Richtung rennt und top Mittelstandsaktien wie Jenoptik - trotz historisch niedriger Bewertung - keines Blickes würdigen.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass die heutigen Jenoptik-Zukäufe sich auf Sicht von 12 bis 24 Monaten als außerordentlich renditeträchtig erweisen werden, weil die deutsche Wirtschaft im Einklang mit China und dem Rest der Weltwirtschaft (mit Rückenwind durch Zinssenkungen von FED und EZB) bereits ab Q4 2025 deutlich besser laufen dürfte als aktuell prognostiziert. Zudem dürfte die Halbleiterindustrie - angetrieben durch weiterhin explosives Umsatzwachstum des KI-Branchengiganten Nvidia - spätestens in 2026 wieder auf einen langfristigen Wachstumspfad zurückfinden, der aktuell extrem ausgebombten Aktien von Jenoptik oder Aixtron Aufwärtsimpulse auf dem Weg zu neuen Allzeithochs verschaffen könnte, von denen Aktionäre derzeit nicht mal zu träumen wagen...
Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit sich Börsenkurse nach oben wie nach unten vom objektivierten Unternehmenswert entfernen können und wie überrascht viele Aktionäre sind, dass irrationale Abwärtstrends und Bewertungen sich urplötzlich in Luft auflösen können...
Wer Jenoptik bei 17,75 € nicht im Depot hat, ist auch bei 25 € oder 35 € nicht dabei...
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Jenoptik AG |
Der Markt wird nicht so schlecht bleiben, wie angenommen und Jenoptik wird sicher auch so clever sein, die Kundenbasis zu diversifizieren.
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Jenoptik AG |
Einfach nur, um den Abwärtstrend mit Put Optionen zu reiten oder tatsächlich aus einer fundamentalen Überzeugung, dass Jenoptik überbewertet ist?
Ein Blick auf das Chartbild genügt, um zu sehen, dass Charttrader offenbar den kompletten Anstieg von 15 bis 21 EUR revidieren wollen...
Fundamental sehe ich keine überraschend negativen News, die den jüngsten 15% Abverkauf seit dem Zwischenhoch bei 20,50 EUR rechtfertigen könnten. Im Gegenteil liefern die Weltwirtschaft und China doch stetig Signale für eine signifikante wirtschaftliche Erholung...
Scheint einigen Marktteilnehmern aktuell einfach nicht in den Kram zu passen, weil September halt gefälligst ein Crashmonat zu sein hat... die US Hedgefonds wollen endlich mal wieder in großem Stil short gehen, nachdem die Privatanleger ihnen seit Monaten permanent in die Shortsuppe spucken und der Markt einfach nicht fallen will, ganz gleich wie heftig in der Wirtschaftspresse auch eine vermeintliche Überbewertung gegeißelt wird...
Wer bei Jenoptik ernsthaft von Überbewertung spricht, sollte das zugehörige Bewertungsmodell einmal dezidiert betriebswirtschaftlich darlegen.
Ich vertrete das exakte Gegenteil und sehe bei KUV, KGV, KBV und KCV mittlerweile ein Bewertungsniveau erreicht, das rational kaum mehr nachvollziehbar erscheint.
Analysten der Dt. Bank, die ein Vergleichsunternehmen wie PVA Tepla in den Himmel schreiben, gleichzeitig aber die in allen Bewertungsparametern günstigere Jenoptik Aktie links liegen lassen bzw. sogar absichtlich weiter in den Boden rammen, sind für mich nicht mehr ernst zu nehmen.
Bewerten heißt vergleichen!
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Jenoptik AG |
Der Kurs steuert unaufhaltsam und ohne erkennbare Gegenwehr auf das April-Crashtief zu.
Könnte wenigstens ein einziger der hier offensichtlich scharenweise vorhandenen Abverkäufer seine Motive offenbaren? Es fällt, weil es fällt...
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Jenoptik AG |
Stures Festhalten kostet viel Geld. Diese Erfahrung haben wir alle schon gemacht (und machen wir auch gerade hier).
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Jenoptik AG |
Man ist an der blauen Abwärtstrendlinie angekommen und bei einem Break wäre dann das Fenster offen für Kurse Richtung 22+x€ solange diese Stimmung in der Chipbranche weiter jetzt so freundlich bleibt. Mal die Daumen drücken. Schätze die Q.3 Zahlen werden noch von der Sommerschwäche geprägt sein, aber es könnten jetzt vielleicht schon optimistische Prognosen über Auftragseingänge geäußert werden, da ASML & Co. ja entsprechend dann auch wieder mehr Maschinen laufen lassen müßten.
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Jenoptik AG |
Die Zukunft steht jetzt hoffentlich wieder mehr im Fokus als die letzten Quartale. Das Q.3/25 nicht so stark sein würde hatte man ja schon bei den Hj.1 Zahlen angekündigt. Von daher war das jetzt vom Umsatzrückgang her keine sonderliche Überraschung. Was positiv stimmt, ist die besser als erwartete Marge und der wieder klar bessere Auftragseingang. Besonders Letzteres ist ja wichtig für steigende Gewinne in der Zukunft. Das Jenoptik auch weiter in Kostensenkungsmaßnahmen investiert, ist auch vernünftig. So bleibt zu hoffen, daß man in 2026 wieder Umsatzwachstum plus eine weiter verbesserte Marge hat. Dann wäre die Kurs-Region von ca. 24€ in 2026 vielleicht ein nicht so unerreichbares Ziel, falls nichts dramatisches sonst passiert.
Die letzten Wochen war man ja hier bei der Aktie zurückhaltend bzw. hat schnell im 20,xx Bereich wieder nach unten gedreht. Der Markt war offenbar unsicher, ob die Zahlen reichen könnten. Parallel hat man aber schon gesehen wie andere ähnlich zuvor verprügelte Tech Werte aus dem Chipssektor schon wieder anzogen (siehe Aixtron oder Suess ). Und auch Großkunden wie ASML haben schon seit einiger Zeit zugelegt. Es wäre also hier bei Jenoptik Nachholbedarf beim Kurs vorhanden und entsprechend war da heute eine Erleichterung zu sehen. Das Eröffnungsgap ist nicht unbedingt so ideal, da es oft geschlossen wird in den Folgetagen. Aber es gibt ja nicht nur Common Gaps, sondern auch Breakaway Gaps, die nicht mehr geschlossen werden und von fundamentalen Dingen mitangetrieben wurden. Hoffen wir mal Letzteres wird hier eintreffen.
Der Kurs steht jetzt wieder an der altbekannten Widerstandszone im Bereich von ca. 20,50/21,00. Von daher mal abwarten, ob es jetzt gelingt sich in der nächsten Zeit darüber zu etablieren und auch einige LV zum covern zu bewegen. Parallel ist ja auch die Gesamtbörse wieder fest, was auch nicht ungünstig sein sollte. Kommt man über diese Widerstandszone, dann wäre der Weg nach oben ein ganzes Stück wieder frei. Ich denke man ist mit der weiteren Prognose wohl bewußt eher konservativ geblieben, damit man bei den nächsten Zahlen auch da leichter wieder für positive Überraschung sorgen könnte.
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JENOPTIK-Aktie springt hoch: Marge überrascht - Prognose aber erneut vorsichtiger- 12.11.25 - www.finanzen.net/nachricht/aktien/...ut-vorsichtiger-15265324 "....Der Umsatz sank laut Mitteilung in den drei Monaten um 7 Prozent auf 255 Millionen Euro. Das EBITDA sank überproportional um 10 Prozent auf 53,0 Millionen Euro, die entsprechende Marge betrug 20,8 (21,6) Prozent. Analysten haben im Konsens nur mit einer operativen Rendite von 18,7 Prozent gerechnet. Das EBIT des Konzerns sackte um knapp 19 Prozent auf 33,3 Millionen Euro und das Konzernergebnis nach Steuern erreichte 21,7 Millionen Euro, ein Minus von gut 18 Prozent. Der Ordereingang kletterte in den drei Monaten laut Quartalsbericht unterdessen deutlich um 18,3 Prozent auf 304,5 Millionen Euro. Der Ausblick für 2025 ist weiterhin durch hohe Marktunsicherheiten beeinflusst, wie das Unternehmen weiter mitteilte......JENOPTIK rechnet mit Aufwendungen für Kostensenkungsmaßnahmen in einem hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich. "Biophotonics ist der Star des dritten Quartals", schrieb Analyst Dirk Schlamp von der DZ Bank in seinem ersten Kommentar. In diesem Segment bieten die Jenaer Lösungen im Bereich der Lichtquellen und der Bildgebungssysteme für Life Science und Medizintechnik. Der Auftragseingang von JENOPTIK überzeugte Schlamp aber insgesamt.....
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Wertpapier:
Jenoptik AG |
Angesichts einer Bewertung nahe EK-Buchwert (KBV = 1) und eines KGVs unter 15 Jenoptik auch nur näherungsweise in Haftung für eine US KI Bubble zu nehmen erscheint mir abenteuerlich.
Umkehrt würde ein Schuh daraus, wenn die Amis ihre völlig verrückt bewerteten Nasdaq Aktien abverkaufen und statt dessen in extrem unterbewertete deutsche Halbleiter-Qualitätsaktien wie Aixtron, Jenoptik, PVA Tepla, Suss Microtec und SGL Carbon investieren.
Dass wir Deutschen weiter scharenweise in vollkommen crazy bewerteten US Aktien zocken statt endlich unseren heimischen Unternehmen zu vernünftigen Marktwerten zu verhelfen, will mir einfach nicht in den Kopf gehen. Nachdem Suss, PVA Tepla und Jenoptik wieder steigende Auftragseingänge vermelden konnten, gilt nun auch das Scheinargument "Wachstumsangst" nicht mehr...
Statt das Große Ganze zu betrachten und die genannten Mittelstandsaktien als glasklare Profiteure der Megatrends Digitalisierung, KI, E-Mobility, Autonomes Fahren und Robotik zu begreifen und dementsprechend zu bewerten, hangeln wir uns ängstlich von Quartalsbericht zu Quartalsbericht und gewähren nicht einmal diesen genannten deutschen Topunternehmen einen angemessenen Vertrauensvorschuss. Statt dessen dürfen sich diverse US Hedgefonds sogar mit Shortinvestments im dt. Mittelstand verlustieren und historische Chartmarken ohne jedweden Bezug zur fundamentalen Unternehmensentwicklung werden hoch- und runtergezockt.
Der Umstand, dass profitable Unternehmen wie Jenoptik ihren Substanzwert tagtäglich vergrößern und mithin historische Chartmarken in aller Regel mit einer deutlich geringeren Unternehmenssubstanz verknüpft sind, geht in den Langfristcharts vollkommen unter.
Jenoptik baut seit Jahren Quartal für Quartal mehr Eigenkapital auf... der Chart indes könnte einen irrigerweise auf die Idee bringen, das Unternehmen hätte im vergangenen Jahrzehnt abwechselnd von gigantischen Verlusten zu gigantischen Gewinnen geschwankt und würde über einen Konjunkturzyklus gesehen keine Substanz aufbauen... einfach traurig, dass der Markt die Wertschöpfung deutscher Mittelstandsunternehmen offensichtlich nicht zu würdigen weiß.
Der MDAX liegt auf Fünfjahressicht derzeit 2,75% im Minus... trotz mehr als 20% Inflation in besagtem 5J-Turnus... real betrachtet liegen die MDAX-Aktien damit 25% unter ihrem Wert von 2021... ein Trauerspiel, das die fundamentale Unternehmensentwicklung vielfach nicht näherungsweise zutreffend abbildet...
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Die Meldung kommt etwas überraschend und ist vielleicht auch nicht kursstärkend. Aktuell hängt man weiter in der Seitenwärtsschaukel fest, d.h. unten wird im Bereich um 18€ gestützt, auf der anderen Seite fehlt noch immer die Kraft durch den Bereich 20,50/21,00 nachhaltig zu kommen. Der genauen Grund für den Abgang wird nicht gesagt. Und was sagt schon im "gegenseitigen Vernehmen" genau aus? Das keine der beiden Seiten eine Fortsetzung der Tätigkeit mehr wollte? Vielleicht auch persönliche Gründe im privaten Bereich oder doch zuletzt zu viel Reibung mit dem AR gegeben hat bezüglich gewisser weiterer strategischer Ausrichtung, etc.?. Zumindest wird der Abgang nicht sofort vollzogen, sondern der CEO macht bis Februar erst mal noch weiter. Bedeutet es hat nicht den ganz großen Knall intern gegeben. Allerdings muß man jetzt schauen, daß man wieder einen neuen CEO findet der auch für längere Zeit in der Firma bleibt. Der alte CEO hat es immerhin 9 Jahre lang geschafft die Firma zu führen.
25. November 2025 -Jenoptik-Chef Stefan Traeger verlässt im Februar vorzeitig das Unternehmen https://www.ariva.de/aktien/jenoptik-ag-aktie/...rzeitig-rsf-11829875 "...Jenoptik muss sich einen neuen Chef suchen. Der amtierende Vorstandsvorsitzende Stefan Traeger wird zum 15. Februar 2026 sein Amt niederlegen und das Unternehmen verlassen, wie der Aufsichtsrat des Jenaer Technologiekonzerns am Dienstag überraschend mitteilte. Beide Seiten seien im gegenseitigen Einvernehmen zu diesem Entschluss gekommen. Der Manager war im Mai 2017 an die Spitze des ostdeutschen Unternehmens gerückt, sein Vertrag war ursprünglich noch bis Juni 2028 verlängert worden. Nun soll mit der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin begonnen werden, hieß es in der Mitteilung des Aufsichtsrats weiter.
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Jenoptik AG |
Was ist denn da los im Management? Erst wird der langjährige CEO vergrault ... ach ne, offizielle Darstellung ist ja: verläßt der langjährige CEO im "gegenseitigen Einvernehmen" zügig die Firma. Und nun kurz danach die nächste Meldung : Es geht die zweiwichtigste Person ( = der Aufsichtsratvorsitzende) noch schneller aus seinem Amt als der CEO, d.h. schon in 4 Wochen.
Führungswechsel Jenoptik: Auch Aufsichtsratschef Wierlacher kündigt Rückzug an 01. Dezember 2025 https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/...cher-ruecktritt-100.html "... Bei der Jenoptik AG hat auch der Aufsichtsratsvorsitzende seinen Weggang angekündigt. Wie das Unternehmen ankündigte, legt Matthias Wierlacher sein Mandat zum 29. Dezember nieder. Der Aufsichtsrat teilte mit, zeitnah einen Nachfolger wählen zu wollen. Zuvor war in der vergangenen Woche bekannt geworden, dass auch Vorstandschef Stefan Traeger den Technologiekonzern verlässt. Sein Ausscheiden ist für den 15. Februar angekündigt..."
Da kann einem doch keiner erzählen es hätte nicht hinter den Kullissen geknallt und es gäbe da keinen Zusammenhang. Offenbar gibt es von Investoren-/Aktionärseite Druck auf strategische Änderungen die die bisherige Spitze im AR und Vorstand so nicht mittragen wollten. Schon sehr dünn wie die Kommunikation von Jenoptik zu der ganzen Sache ist. Nun, da muß man mal abwarten welche Nachfolger dann kommen werden und ob dann auch gesagt wird was man genau ändern will. Hier mal ein TV-Bericht bzw. ein Video vom MDR zu dem Thema => Unpopulärer Wechsel an der Spitze von Jenoptik - MDR THÜRINGEN JOURNAL Do 27.11.2025 - https://www.mdr.de/video/mdr-videos/f/video-974020.html Neun Jahre hat Stefan Traeger die Jenoptik AG geleitet, durchaus erfolgreich. Nun verlässt er das Unternehmen. Ganz so freiwillig, wie der Konzern vorgibt, wohl nicht. Die Belegschaft sorgt sich, was die Zukunft bringt.
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Wertpapier:
Jenoptik AG |
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| Boardmail an "nuuj" |
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Wertpapier:
Jenoptik AG |
Die Käufer können sich die Hände reiben , kein Wunder das die Großaktionäre mit der Arbeit der Verantworlichen nicht glücklich sind IMHO
Zitat : " Inzwischen soll Vincorion dank des Rüstungsbooms nach dem russischen Überfall auf die Ukraine laut Finanzkreisen mit rund 1 Mrd. Euro das Achtfache wert sein."
https://www.boersen-zeitung.de/...engang-der-ruestungsfirma-vincorion
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| Boardmail an "Endstation" |
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Peers wie Aixtron oder PVA Tepla haben sich vom Tiefpunkt bereits verdoppelt.
Jenoptik hingegen kann sich der magischen Anziehungskraft der weiterhin stetig fallenden SMA200 partout nicht entziehen.
Das kurzfristige Aufflackern der SMA38 scheint beendet und der Kurs wird spätestens bei 19,40 EUR immer wieder abgeschossen.
Ich frage mich offen gesagt, warum? Warum hasst der Markt gerade diese Aktie so sehr, dass man einem unverändert hochprofitables Unternehmen mit solider Bilanz partout nicht mehr als ein Kurs Buchwert Vethältnis nahe 1 zugestehen will?
Der dt. Michel mit seiner auf der ganzen Welt nirgendwo verstandenen Affinität zu Substanzwerten scheint mehr und mehr daran gewöhnt, heimische Topunternehmen anhand des bilanziellen Eigenkapitals zu bewerten, während die internationale Konkurrenz mit KGVs >30 "beschenkt" wird.
Den Vogel schießen dann US Hedgefonds wie Qube Research ab, die ohnehin ausgebombten Mittelstandsaktien trotz KBV < 1 dann durch gezielte Shortattacken den Rest geben, weil uns dt. jedwede Bereitschaft fehlt, unsere Mittelstandsunternehmen gegen wiederholte Attacken durch Qube und Co. zu verteidigen. Im Gegenteil springt die Zockergemeinde auf den Shortzug immer wieder gern auf und zockt mit Derivaten den durch Algos optimierten Charttechnikirrsinn munter mit, ganz egal, wie das jeweilige Unternehmen bewertet ist. Wenn Jenoptik heute mit 40 statt 18,70 EUR bewertet würde, könnte sich im Peergroupvergleich wohl niemand über eine systematische Überbewertung beschweren... und dennoch verkauft mutmaßlich auch eine Reihe der hiesigen Foristen jeden winzigen Aufwärtszucker der Aktie sofort wieder ab.
Von mir aus dürfte die ganze Charttechnikzockerbande am nächsten Baum hängen...
Langfristiges Investieren wird zur Farce, wenn Bewertung über Monate und Jahre systematisch ignoriert wird und nur noch irgendwelche historischen Chartbilder, Sentiment und Momentum als Argument für Kauf und Verkauf dienen... so mutiert Börse zum reinrassigen Spielcasino und Fundamentalanalyse bringt dauerhaft nur noch Kosten und keinerlei Mehrwert...
Es wäre schön, wenn sich wenigstens die Jenoptik wohlgesonnemen Aktionäre zum Jahreswechsel einmal Zeit nähmen, um zur Besinnung zu kommen und diesem kurzfristigen Gezocke um die SMA 200 herum ein jähes Ende bereiten!
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