vom 24.9.-30.9.:
Eigentlich wolle Defama das Silberberg Center in Radeberg spätestens nach der Renovierung verkaufen. Der Schritt hätte einen hohen einstelligen Millionenertrag einbringen und die Kasse für weitere Objektkäufe füllen sollen, so die Redaktion. Nun aber würden die Umbaukosten über einen langfristigen Bankkredit finanziert und der Standort bliebe im Portfolio des auf Fachmarktzentren spezialisierten Immobilieninvestors. Grund sei, dass die jährlichen operativen Mietgewinne (FFO) von 800 000 Euro nach einem Verkauf fehlen würden. Zugleich würde es Jahre dauern, die Lücke über neue Zukäufe zu schließen. Dass dennoch kein Geld für Akquisitionen fehlen würde, läge daran, dass der Kredit die Baukosten übersteigen würde. Die Finanzierung solle drei Millionen Euro an zusätzlichen liquiden Mitteln freisetzen. Zusammen mit vorhandenen Geldern verfüge Defama damit laut eigener Aussage über genug Kapital, um den FFO je Aktie von aktuell 1,52 Euro auf zwei Euro zu steigern. Defama könne den Radeberg-FFO weiterhin vereinnahmen und das Portfolio ohne Kapitalerhöhung ausbauen. Der Kurs folge bereits dem neuen FFO-Ziel. Ziel und Stoppkurs würden entsprechend nach oben angepasst werden. Ziel / Stopp: 24,00€ / 14,00€.
Gruß
Stefan
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