ich kann diese Häufung an Crashpropheten nicht entdecken. Im Gegenteil, die Sorglosigkeit um einen Crash ist so niedrig wie seit Jahren nicht mehr.
Mainstreammagazine wie Der Aktionär ist wie ich finde ziemlich bullisch und erwähnt einen möglichen Crash nicht, zumindest nicht auf Sicht der nächsten 1 bis 2 Jahre.
Weiterhin kann man die Sorglosigkeit auch darin erkennen, dass bei der Suchmaschine der Begriff Rezession, Börsencrash, Krise eine sehr geringe Rolle spielt, was Anfang 2008 ganz anders war.
http://www.google.de/trends/explore#q=recession&cmpt=q http://www.google.de/trends/explore#q=rezession&cmpt=q http://www.google.de/trends/explore#q=B%C3%B6rsencrash&cmpt=q
Und dann sind da noch die Wachstumsprognosen, diese rechnen in 2014 und 2015 mit steigendem Wachstum und somit ein Ende der Schwächephase. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals erlebt hätte, dass man hat einen Crash und Rezession verhindern und die Prognosen richtig gegeben.
Daher habe ich eher das Gefühl, dass man versucht das Crashpotenzial medial herunterzuspielen, vermutlich damit die Big Player unbemerkt Gewinne einkassieren können. Und dann kommt wie so oft der Crash aus heiterem Himmel und die Großen haben wieder mal gewonnen.
Anbei sei China zu nennen, dort bahnt sich scheinbar eine Interbankenkrise an, die Zinssätze gehen in den letzten Tagen wieder spürbar nach oben.
Achja und noch ein Wort zum Bitcoin, die werden wohl weiter steigen. Das ist halt das Glück des frühen Investors in eine neue Technologie, etwas vergleichbar mit Leuten wie Bill Gates, Mark Zuckerberg, usw. Muss halt jeder selbst entscheiden, ob er bei diesem Trend weiter zuschauen will oder nicht. ;-)
|