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Gespräch mit dem Dresdner Harald Bretschneider..
...dennoch kann er manche verstehen, die zu Pegida gehen. Zwar seien die Organisatoren „eine Zumutung“, aber „leider Gottes“ gebe es kaum anderen wirksamen Protest gegen die heutige Politik... Werte wie Familie, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit zählten kaum noch etwas. Das empfänden viele der Leute, die ihm schrieben. Als einstiger Landesjugendpfarrer und späterer Oberlandeskirchenrat ist Bretschneider eine Institution; seit vor einem Jahr Pegida auf den Plan trat, bekommt er fast täglich Post. Er zeigt die säuberlich handgeschriebenen, wohlformulierten Briefe, sie enthielten ein „Konglomerat an Schmerzen“, sagt er. Einige klingen, als seien ihre Autoren mit dieser Bundesrepublik vollkommen fertig.....
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