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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Bei den Olympischen Spielen in Paris gab es viele Sieger, zu ihnen gehörten auch die Dienstleister in Frankreich, berichten die Analysten der Hamburg Commercial Bank AG.
Sie hätten dafür gesorgt, dass die Eurozone insgesamt für diesen Sektor im August ein beschleunigtes Wachstum ausgewiesen habe. Die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung müsse aber natürlich in Frage gestellt werden. Die gute Stimmung nach den Spielen und während der derzeit stattfindenden Paralympics möge im September noch wirken. Die Analysten würden aber schon davon ausgehen, dass sich die seit Mai zu beobachtende Wachstumsverlangsamung tendenziell in den nächsten Monaten fortsetze.
Die EZB dürfte sich durch die PMI-Preisdaten eher beruhigt fühlen. Zwar hätten die Dienstleister ihre Preise im August etwas stärker angehoben als im Vormonat. Dafür habe aber der Kostendruck, bei dem die Lohnentwicklung eine wichtige Rolle spiele, nachgelassen. Letzteres habe für die EZB vermutlich ein höheres Gewicht. Zusammen mit den freundlichen Inflationszahlen, die Eurostat gerade für August veröffentlicht habe, dürfte die EZB sich in ihrem Vorhaben bestätigt sehen, bei ihrer Sitzung am 12. September die Zinsen zu senken.
Der Olympiaeffekt trage dazu bei, dass das BIP in der Eurozone im dritten Quartal erneut wachsen werde. Positiv zu werten sei, dass der Services-Sektor geografisch in der Breite wachse, denn in allen vier großen Euroländern liege der HCOB PMI bei über 50 Punkten. Auf der Sektorebene sei jedoch festzustellen, dass das Wachstum komplett auf den Dienstleistungssektor konzentriert sei, während das Verarbeitende Gewerbe in der Rezession verharre und sich dort in vielen Ländern - Deutschland und Frankreich würden dazu gehören - sogar vertieft habe. (04.09.2024/ac/a/m)
Sie hätten dafür gesorgt, dass die Eurozone insgesamt für diesen Sektor im August ein beschleunigtes Wachstum ausgewiesen habe. Die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung müsse aber natürlich in Frage gestellt werden. Die gute Stimmung nach den Spielen und während der derzeit stattfindenden Paralympics möge im September noch wirken. Die Analysten würden aber schon davon ausgehen, dass sich die seit Mai zu beobachtende Wachstumsverlangsamung tendenziell in den nächsten Monaten fortsetze.
Die EZB dürfte sich durch die PMI-Preisdaten eher beruhigt fühlen. Zwar hätten die Dienstleister ihre Preise im August etwas stärker angehoben als im Vormonat. Dafür habe aber der Kostendruck, bei dem die Lohnentwicklung eine wichtige Rolle spiele, nachgelassen. Letzteres habe für die EZB vermutlich ein höheres Gewicht. Zusammen mit den freundlichen Inflationszahlen, die Eurostat gerade für August veröffentlicht habe, dürfte die EZB sich in ihrem Vorhaben bestätigt sehen, bei ihrer Sitzung am 12. September die Zinsen zu senken.
Der Olympiaeffekt trage dazu bei, dass das BIP in der Eurozone im dritten Quartal erneut wachsen werde. Positiv zu werten sei, dass der Services-Sektor geografisch in der Breite wachse, denn in allen vier großen Euroländern liege der HCOB PMI bei über 50 Punkten. Auf der Sektorebene sei jedoch festzustellen, dass das Wachstum komplett auf den Dienstleistungssektor konzentriert sei, während das Verarbeitende Gewerbe in der Rezession verharre und sich dort in vielen Ländern - Deutschland und Frankreich würden dazu gehören - sogar vertieft habe. (04.09.2024/ac/a/m)
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