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Zürich (www.aktiencheck.de) - Die Gewichtung von Value- und Growth-Aktien wird gerne zur Glaubensfrage stilisiert, so Anja Hochberg, Leiterin Multi-Asset Solutions bei Swisscanto Invest.
Doch in einem gut diversifizierten Portfolio sollten zu jeder Zeit beide Gattungen vertreten sein. Nach dem enormen Höhenflug zahlreicher Wachstumsaktien, insbesondere im IT-Bereich, sei aber die Rotation von Growth zu Value geradezu unausweichlich gewesen. In ihren Mischfondslösungen und entsprechenden Mandaten hätten die Experten im bisherigen Jahresverlauf Value übergewichtet. Jüngst hätten sie angefangen, sich wieder stärker in Growth-Aktien zu engagieren, weil die Zinsen kurzfristig ein Plateau erreicht haben dürften, bevor sie noch einmal ein wenig steigen würden.
Generell hänge die Gewichtung von Value- und Growth-Aktien vom Zinsausblick und von der Bewertung der Aktien ab. Value sei nach wie vor attraktiv bewertet. In einem Umfeld mit steigender Inflation seien Qualitätsaktien von Unternehmen interessant, die in der Lage seien, höhere Preise auf die Kunden zu überwälzen. Auch historisch habe sich Value als Anlagestil bewährt. Deshalb sei der Kern der Aktienportfolios der Experten Value-lastig. Aktuell würden sie Growth eher opportunistisch beimischen, zum Beispiel vor dem erwähnten Hintergrund der Zinsentwicklung. Das Schöne an Multi-Asset-Strategien sei, dass man auf diese verschiedenen Investment-Stile setzen könne.
Bei Betrachtung aller Parameter, darunter insbesondere Pandemie-, Inflations- und Zinsentwicklungen, seien die Experten grundsätzlich optimistisch. Dies zeige sich in einem leichten Übergewicht von Aktien in den gemischten Portfolios. Im Anleihenbereich hätten sie unverändert ein Untergewicht, dieses allerdings in jüngster Vergangenheit etwas verringert. Se würden dabei eine Art Barbell-Strategie verfolgen: auf der einen Seite mit Staatsanleihen und auf der anderen Seite mit Hochzins- und Schwellenländeranleihen. Denn bei den klassischen Unternehmensanleihen guter Bonität sei ihnender Zinsaufschlag gegenüber Staatsanleihen nicht hoch genug.
Auch Alternative Anlagen könnten eine wichtige Ergänzung im Portfolio darstellen. Dazu zählen für die Experten von Swisscanto Invest hauptsächlich Immobilien, Gold und Rohstoffe. Letztere würden sie im Rahmen eines Rohstoffzyklus beimischen und seien gegenwärtig übergewichtet. Und Gold mache als Bestandteil einer Anlagestrategie Sinn, da es auf lange Sicht im Portfolio diversifizierend wirke und eine attraktive risikoadjustierte Rendite liefere. Alles in allem würden gemischte Fonds und Mandate auch in Zeiten, in denen Aktien als Renditelieferant alle anderen Anlageklassen scheinbar in den Schatten stellen würden, eine optimale Anlagelösung mit der höchsten Flexibilität beim Investieren bleiben. (31.05.2021/ac/a/m)
Doch in einem gut diversifizierten Portfolio sollten zu jeder Zeit beide Gattungen vertreten sein. Nach dem enormen Höhenflug zahlreicher Wachstumsaktien, insbesondere im IT-Bereich, sei aber die Rotation von Growth zu Value geradezu unausweichlich gewesen. In ihren Mischfondslösungen und entsprechenden Mandaten hätten die Experten im bisherigen Jahresverlauf Value übergewichtet. Jüngst hätten sie angefangen, sich wieder stärker in Growth-Aktien zu engagieren, weil die Zinsen kurzfristig ein Plateau erreicht haben dürften, bevor sie noch einmal ein wenig steigen würden.
Bei Betrachtung aller Parameter, darunter insbesondere Pandemie-, Inflations- und Zinsentwicklungen, seien die Experten grundsätzlich optimistisch. Dies zeige sich in einem leichten Übergewicht von Aktien in den gemischten Portfolios. Im Anleihenbereich hätten sie unverändert ein Untergewicht, dieses allerdings in jüngster Vergangenheit etwas verringert. Se würden dabei eine Art Barbell-Strategie verfolgen: auf der einen Seite mit Staatsanleihen und auf der anderen Seite mit Hochzins- und Schwellenländeranleihen. Denn bei den klassischen Unternehmensanleihen guter Bonität sei ihnender Zinsaufschlag gegenüber Staatsanleihen nicht hoch genug.
Auch Alternative Anlagen könnten eine wichtige Ergänzung im Portfolio darstellen. Dazu zählen für die Experten von Swisscanto Invest hauptsächlich Immobilien, Gold und Rohstoffe. Letztere würden sie im Rahmen eines Rohstoffzyklus beimischen und seien gegenwärtig übergewichtet. Und Gold mache als Bestandteil einer Anlagestrategie Sinn, da es auf lange Sicht im Portfolio diversifizierend wirke und eine attraktive risikoadjustierte Rendite liefere. Alles in allem würden gemischte Fonds und Mandate auch in Zeiten, in denen Aktien als Renditelieferant alle anderen Anlageklassen scheinbar in den Schatten stellen würden, eine optimale Anlagelösung mit der höchsten Flexibilität beim Investieren bleiben. (31.05.2021/ac/a/m)
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