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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Wachstum: Nach einem sehr mageren Wachstum in 2024 dürfte Italiens Wirtschaft im kommenden Jahr mit nur maximal einem Prozent expandieren und langfristig schwach auf der Brust bleiben, so die Analysten der Hamburg Commercial Bank AG.
Die Inflation sei im November mit 1,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat momentan auf einem Niveau unterhalb des Inflationsziels der Europäischen Zentralbank. Mittelfristig werde sich die Inflationsrate jedoch wieder in Richtung des 2%-Ziels annähern.
Strukturelles Problem - langfristiges Wachstum: Unter den Industriestaaten sei Italien im langfristigen Wachstum in den letzten Jahrzehnten abgefallen. Italien habe Probleme, die Produktivität im Lande zu verbessern. Die wesentlichen Produktivitätshemmnisse seien die geringe Erwerbsquote, der rigide Arbeitsmarkt, die Unternehmensstruktur, die Innovationsmöglichkeiten und die regionalen Unterschiede des Landes.
Strukturelles Problem - Öffentliche Verschuldung: Italien habe mit 137% des BIP eine der höchsten Verschuldungsquoten weltweit. Das schränke den Handlungsspielraum der Regierung ein und werfe die Frage über die zukünftige Tragfähigkeit der Verschuldung auf.
Strukturelles Problem - Politische Instabilität: Politische Instabilität sei ein traditionelles Merkmal der italienischen Politik. Umso überraschender sei es, dass Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bereits seit 2022 im Amt sei, ohne dass ihre Position bislang gefährdet zu sein scheine.
Ausblick: Das Wachstum werde auch in den kommenden Jahren wahrscheinlich schwach ausfallen. Um Italien zukunftsfähig zu machen, wären Reformen von größerem Ausmaß notwendig, als bisher von der Regierung durchgeführt und angestrebt worden seien. (04.12.2024/ac/a/m)
Die Inflation sei im November mit 1,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat momentan auf einem Niveau unterhalb des Inflationsziels der Europäischen Zentralbank. Mittelfristig werde sich die Inflationsrate jedoch wieder in Richtung des 2%-Ziels annähern.
Strukturelles Problem - Öffentliche Verschuldung: Italien habe mit 137% des BIP eine der höchsten Verschuldungsquoten weltweit. Das schränke den Handlungsspielraum der Regierung ein und werfe die Frage über die zukünftige Tragfähigkeit der Verschuldung auf.
Strukturelles Problem - Politische Instabilität: Politische Instabilität sei ein traditionelles Merkmal der italienischen Politik. Umso überraschender sei es, dass Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bereits seit 2022 im Amt sei, ohne dass ihre Position bislang gefährdet zu sein scheine.
Ausblick: Das Wachstum werde auch in den kommenden Jahren wahrscheinlich schwach ausfallen. Um Italien zukunftsfähig zu machen, wären Reformen von größerem Ausmaß notwendig, als bisher von der Regierung durchgeführt und angestrebt worden seien. (04.12.2024/ac/a/m)
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