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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Im November hat sich die Stimmung in der Eurozone verschlechtert, so die Hamburg Commercial Bank.
Der HCOB PMI für die Eurozone liege nun im Kontraktionsbereich. Das verarbeitende Gewerbe stehe weiterhin unter erheblichem Druck, wobei die Schwächen in Deutschland und Frankreich besonders auffällig seien und sich die Stimmung in Italien deutlich verschlechtert habe. Spanien bleibe der Lichtblick unter den großen Ländern der Eurozone und zeige sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungsbereich Resilienz.
Allerdings übertrage sich die Schwäche im verarbeitenden Gewerbe zunehmend auf den Dienstleistungssektor. Die stabilisierenden Effekte auf das Wachstum, die die Hamburg Commercial Bank dem Dienstleistungssektor in den vergangenen Monaten zugeschrieben habe, seien im November verlorengegangen. Diese allgemeine Schwäche resultiere aus einer Vielzahl von Unsicherheiten.
Es bleibe unklar, welche Maßnahmen Donald Trump als designierter US-Präsident ergreifen werde und wie hoch seine angekündigten Importzölle ausfallen würden. Besonders betroffen werde wohl die ohnehin angeschlagene Automobilbranche sein. Zudem würden die politischen Situationen in Paris und Berlin zu verzögerten Investitions- und Konsumentscheidungen von Unternehmen und Haushalten führen. Im Dienstleistungssektor bestehe die Hoffnung, dass sich der Konsum vor dem Hintergrund niedrigerer Inflationsraten und höherer Lohnabschlüsse erholen könnte. (10.12.2024/ac/a/m)
Der HCOB PMI für die Eurozone liege nun im Kontraktionsbereich. Das verarbeitende Gewerbe stehe weiterhin unter erheblichem Druck, wobei die Schwächen in Deutschland und Frankreich besonders auffällig seien und sich die Stimmung in Italien deutlich verschlechtert habe. Spanien bleibe der Lichtblick unter den großen Ländern der Eurozone und zeige sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungsbereich Resilienz.
Allerdings übertrage sich die Schwäche im verarbeitenden Gewerbe zunehmend auf den Dienstleistungssektor. Die stabilisierenden Effekte auf das Wachstum, die die Hamburg Commercial Bank dem Dienstleistungssektor in den vergangenen Monaten zugeschrieben habe, seien im November verlorengegangen. Diese allgemeine Schwäche resultiere aus einer Vielzahl von Unsicherheiten.
Es bleibe unklar, welche Maßnahmen Donald Trump als designierter US-Präsident ergreifen werde und wie hoch seine angekündigten Importzölle ausfallen würden. Besonders betroffen werde wohl die ohnehin angeschlagene Automobilbranche sein. Zudem würden die politischen Situationen in Paris und Berlin zu verzögerten Investitions- und Konsumentscheidungen von Unternehmen und Haushalten führen. Im Dienstleistungssektor bestehe die Hoffnung, dass sich der Konsum vor dem Hintergrund niedrigerer Inflationsraten und höherer Lohnabschlüsse erholen könnte. (10.12.2024/ac/a/m)
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