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Deepseek: Sind Hardware-Anbieter die Leidtragenden?




29.01.25 09:55
Mediolanum International Funds

Dublin (www.aktiencheck.de) - Deepseek stellt mit seiner viel höheren Rechenleistung die erste potenzielle Bedrohung für die Fundamentaldaten, aber auch die allgemeine Stimmung im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) dar, so Terry Ewing, Aktienchef bei Mediolanum International Funds.

Anleger könnten nun eher geneigt sein, die Bewertungen des Sektors zu hinterfragen. KI-Investitionen seien bisher von der Frage getrieben gewesen, wer die meisten Grafikprozessoren beschaffen könne. Was für Investoren jetzt jedoch wichtiger werden könnte, sei, wessen Modelle am effizientesten seien.

Die Fortschritte von Deepseek seien zwar grundsätzlich softwaregetrieben und würden als Open Source angeboten, sie könnten aber spürbare Auswirkungen auf künftige Investitionen in Hardware-Anbieter wie Nvidia haben. Auf letztere könnten dann Stimmungsumschwünge und potenzielle Anpassungen bei den Prognosen zukommen.

Jede Senkung der Hardwarekosten habe das Potenzial, die Einbindung von KI zu beschleunigen. Unternehmen, die als Erstes eine schnellere Einführung und geringere Kosten ermöglichen würden, würden profitieren. (Ausgabe vom 28.01.2025) (29.01.2025/ac/a/m)






 
 
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