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FrankfurtFrankfurt (www.aktiencheck.de) - Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) zeigte gestern Ermüdungserscheinungen, so die Analysten der Helaba.
Nachdem der Index sich während der Vormittagshandels kaum von der Stelle bewegt habe, habe sich das Handelsgeschäft am Nachmittag etwas belebt. Durch den beschriebenen Handelsverlauf werde einmal mehr der Eindruck untermauert, dass Teile der am Montag verbuchten Kursgewinne auf Short-Eindeckungen zurückzuführen gewesen seien. Darüber hinaus habe sicherlich auch eine gewisse Vorsicht mit Blick auf die Ausgestaltung der US-Steuerreform eine Rolle gespielt. Präsident Trump habe einen großen Wurf angekündigt. Erste Details seien nun bekannt, so solle die Unternehmenssteuer auf 15 Prozent sinken, einer Gebühr auf Importgüter sei eine Absage erteilt worden. Insgesamt solle das gesamte Steuersystem vereinfacht werden. Bei der Einkommenssteuer sei ein doppelter Freibetrag vorgesehen, außer für Hypothekenzinsen solle es keine Abschreibungsmöglichkeiten mehr geben. Nach einem weitestgehend orientierungslosen Handelsverlauf gestern werde der DAX heute mit moderaten Kursverlusten in den Handel starten.
In den USA stünden heute die Quartalsberichte, u.a. von Amazon.com (im Konsensus werde mit einem EPS in Höhe von 1,13 USD gerechnet, während die Flüsterschützungen von 1,14 USD ausgehen würden), Eastman Chemical (1,75 vs. 1,80), Ford Motor (0,40 vs. 0,43), Dow Chemical (0,97 vs. 1,01), Microsoft (0,70 vs. 0,72), Baidu (0,91 vs. 0,90), Google (7,42 vs. 7,53), Leggett Platt (0,60 vs. 0,61), Intel (0,65 vs. 0,68), Bristol-Myers Squibb (0,75 vs. 0,80), Starbucks (0,45 vs. 0,40) und WisdomTree Investments (0,04 vs. 0,06) auf der Agenda.
An den charttechnischen Rahmenbedingungen habe sich gestern nicht viel geändert. Dennoch sollten die beiden, auf die lange Aufwärtskerze folgenden Dojis nicht unerwähnt bleiben. Klassisch würden solche Konstellationen als Warnhinweis auf eine mögliche Topbildung verstanden. Eine nachhaltige Grundlage, um von einem möglichen Richtungswechsel auszugehen, fehle jedoch. Insbesondere gelte weiter die Annahme, dass Trends eine höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen würden, sich fortzusetzen. Zudem würden lediglich 16 Prozent der DAX-Werte einen negativen Mittelfristtrend aufweisen. Entsprechend wäre zunächst ein deutlich ausgeprägter Rücksetzer notwendig, um das Chartbild wesentlich einzutrüben. Dennoch möchten die Analysten der Helaba nochmals auf die in dieser Woche endenden Zeitzyklen hinweisen. Häufig komme es in der Nähe solcher, von der Marktstruktur abgeleiteter Punkte zur Ausbildung markanter Marken.
Die kommenden Handelstage würden wohl für eine höhere Prognosesicherheit sorgen. Die Projektionsmarke bei 12.482 Zählern wirke heute erneut als Widerstand, während die Regressionslinie (12.420) sowie eine Fibonacci-Fanline (12.426) ebenfalls von Bedeutung seien. Supports würden sich zudem bei 12.309 und 12.280 Zählern definieren lassen. (27.04.2017/ac/a/m)
Nachdem der Index sich während der Vormittagshandels kaum von der Stelle bewegt habe, habe sich das Handelsgeschäft am Nachmittag etwas belebt. Durch den beschriebenen Handelsverlauf werde einmal mehr der Eindruck untermauert, dass Teile der am Montag verbuchten Kursgewinne auf Short-Eindeckungen zurückzuführen gewesen seien. Darüber hinaus habe sicherlich auch eine gewisse Vorsicht mit Blick auf die Ausgestaltung der US-Steuerreform eine Rolle gespielt. Präsident Trump habe einen großen Wurf angekündigt. Erste Details seien nun bekannt, so solle die Unternehmenssteuer auf 15 Prozent sinken, einer Gebühr auf Importgüter sei eine Absage erteilt worden. Insgesamt solle das gesamte Steuersystem vereinfacht werden. Bei der Einkommenssteuer sei ein doppelter Freibetrag vorgesehen, außer für Hypothekenzinsen solle es keine Abschreibungsmöglichkeiten mehr geben. Nach einem weitestgehend orientierungslosen Handelsverlauf gestern werde der DAX heute mit moderaten Kursverlusten in den Handel starten.
An den charttechnischen Rahmenbedingungen habe sich gestern nicht viel geändert. Dennoch sollten die beiden, auf die lange Aufwärtskerze folgenden Dojis nicht unerwähnt bleiben. Klassisch würden solche Konstellationen als Warnhinweis auf eine mögliche Topbildung verstanden. Eine nachhaltige Grundlage, um von einem möglichen Richtungswechsel auszugehen, fehle jedoch. Insbesondere gelte weiter die Annahme, dass Trends eine höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen würden, sich fortzusetzen. Zudem würden lediglich 16 Prozent der DAX-Werte einen negativen Mittelfristtrend aufweisen. Entsprechend wäre zunächst ein deutlich ausgeprägter Rücksetzer notwendig, um das Chartbild wesentlich einzutrüben. Dennoch möchten die Analysten der Helaba nochmals auf die in dieser Woche endenden Zeitzyklen hinweisen. Häufig komme es in der Nähe solcher, von der Marktstruktur abgeleiteter Punkte zur Ausbildung markanter Marken.
Die kommenden Handelstage würden wohl für eine höhere Prognosesicherheit sorgen. Die Projektionsmarke bei 12.482 Zählern wirke heute erneut als Widerstand, während die Regressionslinie (12.420) sowie eine Fibonacci-Fanline (12.426) ebenfalls von Bedeutung seien. Supports würden sich zudem bei 12.309 und 12.280 Zählern definieren lassen. (27.04.2017/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.194,9 - | 24.270,87 - | -75,97 - | -0,31% | 01.01./00:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.724 | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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24.211,35 | +0,58% | 22.04.26 |
| Xetra | 24.194,9 - | -0,31% | 22.04.26 |
= Realtime
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