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Auf- oder Abwertung des US-Dollars im Zuge der US-Wahlen?




23.10.24 16:45
MFS Investment Management

Boston (www.aktiencheck.de) - Die US-Wahlen sind nur noch zwei Wochen entfernt. Das könnte eine neue Welle der Volatilität an den Börsen auslösen, so Benoit Anne, Anleiheexperte bei MFS Investment Management.

Eine der besten Absicherungen könnte eine Long-Position im US-Dollar sein. Abgesehen vom Risiko der US-Wahlen gebe es viele Faktoren, die für eine Schwächung - aber auch für eine Stärkung - des US-Währung in Zukunft sprechen würden.

So würde der US-Dollar unter Druck geraten, wenn die Zinssenkungen der FED aggressiver ausfallen würden als derzeit in die Kurse eingepreist sei. Auch würde eine höhere Risikobereitschaft weltweit oder optimistischere Erwartung im Hinblick auf das globale Wirtschaftswachstum den US-Dollar wahrscheinlich schwächen.

Je nach Ausgang der Präsidentschaftswahlen könnte der US-Dollar aber auch gestützt werden. Höhere Zölle würden den Greenback wohl stärken, zumal die von Handelsrestriktionen betroffenen Länder wahrscheinlich versuchen würden, die eigene Währung abzuwerten, um die Auswirkungen der Zölle auszugleichen. Ebenso dürfte eine mögliche Eskalation geopolitischer Konflikte den Dollar aufwerten.

Innenpolitisch könnte die Erwartung, dass die Fiskalpolitik noch expansiver werde, die Marktzinsen nach oben treiben, was sich positiv auf den Wert des US-Dollars auswirken würde. Möglicherweise werde die FED versucht sein, das Tempo ihrer künftigen Zinssenkungen zu verlangsamen, falls die US-Wirtschaft Gefahr laufe wieder zu überhitzen. Auch dies würde den US-Dollar stützen.

Die Anleihefondsmanager von MFS Investment Management würden daher in nächster Zeit von volatilen Märkten ausgehen, die einige Risiken, aber auch Chancen bieten würden. (23.10.2024/ac/a/m)







 
 
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