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Porsche AG Aktie: Bartels folgt auf Steiner

Nach neun Monaten 2026 hält Porsche an den Jahreszielen fest; zugleich stellte das Unternehmen neue Fahrzeugtechnik und eine limitierte Kaffeekollektion vor.

Porsche AG Aktie: Bartels folgt auf Steiner
Bild: boerse-global.de

Porsche AG und La Marzocco haben gestern eine gemeinsame Kollektion mit einer limitierten Linea-Micra-Espressomaschine und einer Pico-Kaffeemühle vorgestellt. Nach Angaben von Porsche sind die Maschinen je nach Farbvariante auf 911 beziehungsweise 150 Stück begrenzt. Die Gestaltung der Kollektion ist vom Porsche 911 Carrera RS 2.7 inspiriert.

Neue Technik und Wechsel im Vorstand

Für das Fahrzeugangebot kündigte Porsche am Dienstag eine neue Generation des Porsche Communication Management an. Sie wird schrittweise in neu produzierte Fahrzeuge der Baureihen 911, Taycan, Panamera und Cayenne eingeführt. Laut Unternehmen bietet die Hardware-Plattform gegenüber der Vorgängergeneration bis zu fünffache Rechenleistung.

Auch im Entwicklungsvorstand steht ein Wechsel bevor: Porsche teilte am 30. Oktober mit, dass Michael Steiner seine Vorstandstätigkeit im Mai 2027 beendet. Jörg Bartels, derzeit bei Mercedes-Benz AG, soll ihm als Vorstand für Forschung und Entwicklung nachfolgen.

Jahresprognose trotz Belastungen bestätigt

Den finanziellen Rahmen lieferte Porsche am 27. Oktober mit den Ergebnissen für die ersten drei Quartale 2026. Der Umsatz erreichte 25,28 Milliarden Euro, das operative Ergebnis 1,74 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite betrug 6,9 Prozent.

Zugleich bestätigte das Unternehmen seine Jahresprognose 2026. Porsche erwartet einen Konzernumsatz von 35 bis 36 Milliarden Euro und eine operative Konzernumsatzrendite zwischen 5,5 und 7,5 Prozent. Die Netto-Cashflow-Marge im Automobilsegment lag in den ersten drei Quartalen 2026 bei 11,3 Prozent.

Berenberg beließ die Aktie am Dienstag bei „Hold“ mit einem Kursziel von 46 Euro. Nach Einschätzung des Analysehauses beeinträchtigten die Kosten der strategischen Neuausrichtung die Quartalszahlen. Margen, Cashflow und Liquidität stützten dagegen den mittelfristigen Erholungsplan.

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