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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Börsendienst" raten die update software-Aktie zu kaufen.
In den vergangenen drei Jahren habe update jeweils Umsätze von über 30 Mio. Euro mit teils EBIT-Margen von über 10% erreicht. Nun würden sich die Österreicher neu erfinden und dabei einen radikalen Weg hin zu den Kundeninteressen gehen wollen: Habe man bislang Software via Lizenzen verkauft, wolle man diese dem Kunden nun via Internet zur Verfügung stellen und je nach Intensität der Nutzung abrechnen. Auf der einen Seite verlagere sich damit das Risiko hin zur update, auf der anderen Seite könnten sich in Zukunft deutlich mehr Kunden für die Produkte der Wiener entscheiden, wodurch die Umsätze nach oben schnellen sollten.
Während in USA solche Modelle bereits sehr erfolgreich z. B. von Salesforce.com betrieben würden, sei update mit diesem Schritt in Europa Pionier. In Zukunft dürften die Erlöse somit stetiger werden, da der Kunde nicht im Voraus für die Lizenz zahle, sondern über die Zeit der Nutzung. Gleichzeitig sollte man vom laufenden Jahr noch nicht zu viel erwarten, da die Lizenzverkäufe zurückgehen würden und das neue Geschäft erst langsam Fahrt aufnehmen werde.
Schaue man auf die Bilanz von update, so scheine das Unternehmen gut gerüstet für diesen Schritt. Während die aktuelle Marktkapitalisierung bei 25 Mio. Euro liege, weise das Unternehmen eine Nettoliquidität von rund 10 Mio. Euro aus, wodurch der Enterprise Value bei nur 15 Mio. Euro liege. Das Eigenkapital habe zuletzt mit rund 27 Mio. Euro ausgewiesen werden können und liege somit deutlich über diesem Wert.
Schaue man auf die Bewertung des Konkurrenten Salesforce.com, so werde diese mit einem Enterprise Value bewertet, der dem sechsfachen Umsatz entspreche. Gehe man bei update von einem äußerst konservativen Umsatz von 30 Mio. Euro aus, so werde jedem klar, dass bei einer erfolgreichen Implementierung des neuen Geschäftsmodells eine Kursvervielfachung möglich sei.
Freilich müssten die Österreicher dies erstmal unter Beweis stellen. Jedoch spreche die günstige Bewertung abgestellt auf den Buchwert des Unternehmens für ein aktuell sehr geringes Verlustpotenzial. Gleichzeitig scheine der Chart im aktuellen Bereich von 2,20 Euro einen Boden zu bilden und signalisiere somit grünes Licht für einen Einstieg.
Glaubt man an den Erfolg der Wiener, so raten die Experten von "Der Börsendienst" auf dem aktuellen Niveau eine erste Position bei der update software-Aktie aufzubauen und diese bei ersten Erfolgen sukzessive zu erhöhen. Ihr erstes Kursziel würden sie bei vorsichtigen 3,00 Euro sehen, was in etwa dem um die Nettoliquidität bereinigten Buchwert entsprechen würde. Den Stoppkurs setze man aus charttechnischen Erwägungen bei 1,92 Euro. (Ausgabe 3 vom 10.02.2010) (10.02.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
In den vergangenen drei Jahren habe update jeweils Umsätze von über 30 Mio. Euro mit teils EBIT-Margen von über 10% erreicht. Nun würden sich die Österreicher neu erfinden und dabei einen radikalen Weg hin zu den Kundeninteressen gehen wollen: Habe man bislang Software via Lizenzen verkauft, wolle man diese dem Kunden nun via Internet zur Verfügung stellen und je nach Intensität der Nutzung abrechnen. Auf der einen Seite verlagere sich damit das Risiko hin zur update, auf der anderen Seite könnten sich in Zukunft deutlich mehr Kunden für die Produkte der Wiener entscheiden, wodurch die Umsätze nach oben schnellen sollten.
Während in USA solche Modelle bereits sehr erfolgreich z. B. von Salesforce.com betrieben würden, sei update mit diesem Schritt in Europa Pionier. In Zukunft dürften die Erlöse somit stetiger werden, da der Kunde nicht im Voraus für die Lizenz zahle, sondern über die Zeit der Nutzung. Gleichzeitig sollte man vom laufenden Jahr noch nicht zu viel erwarten, da die Lizenzverkäufe zurückgehen würden und das neue Geschäft erst langsam Fahrt aufnehmen werde.
Schaue man auf die Bewertung des Konkurrenten Salesforce.com, so werde diese mit einem Enterprise Value bewertet, der dem sechsfachen Umsatz entspreche. Gehe man bei update von einem äußerst konservativen Umsatz von 30 Mio. Euro aus, so werde jedem klar, dass bei einer erfolgreichen Implementierung des neuen Geschäftsmodells eine Kursvervielfachung möglich sei.
Freilich müssten die Österreicher dies erstmal unter Beweis stellen. Jedoch spreche die günstige Bewertung abgestellt auf den Buchwert des Unternehmens für ein aktuell sehr geringes Verlustpotenzial. Gleichzeitig scheine der Chart im aktuellen Bereich von 2,20 Euro einen Boden zu bilden und signalisiere somit grünes Licht für einen Einstieg.
Glaubt man an den Erfolg der Wiener, so raten die Experten von "Der Börsendienst" auf dem aktuellen Niveau eine erste Position bei der update software-Aktie aufzubauen und diese bei ersten Erfolgen sukzessive zu erhöhen. Ihr erstes Kursziel würden sie bei vorsichtigen 3,00 Euro sehen, was in etwa dem um die Nettoliquidität bereinigten Buchwert entsprechen würde. Den Stoppkurs setze man aus charttechnischen Erwägungen bei 1,92 Euro. (Ausgabe 3 vom 10.02.2010) (10.02.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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