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Die Experten von GBC-Research stufen die Aktie von update software AG (ISIN AT0000747555 / WKN 934523) mit "neutral" ein.
Die update software AG sei mit Softwarelösungen für Kundenbeziehungsmanagement (CRM) befasst. update software nutze dabei eine Bibliothek von Geschäftsprozessen für vertikale Märkte. Zu diesen vertikalen Märkten würden Investitionsgüter, Finanzdienstleistungen, Konsumgüter, Pharma, Telekommunikation und Medien zählen.
Die Arbeitsabläufe zwischen Marketing, Vertrieb und Kundenunterstützung würden vollständig über den gesamten Zyklus der Kundenakquisition und Kundenbetreuung integriert. Das Ziel dieser Best Practice-Modelle sei es, die Reaktionszeit für Wünsche und Bedürfnisse des Kunden über die ganze Kette so kurz wie möglich zu gestalten und so Effizienzsteigerungen herbeizuführen.
Im dritten Quartal 2003 habe die update software AG Umsatzerlöse in Höhe von 3,4 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit lägen diese um 393.000 Euro (+13 Prozent) über dem Vergleichsquartal 2002. Auf Basis der 9-Monatszahlen ergebe sich ein kumulierter Umsatz von 9,8 Mio. Euro, was 14 Prozent unter dem Umsatz des Vorjahreszeitraumes (11,4 Mio. Euro) liege.
Besondere Auswirkungen auf die Kosten habe in den ersten neun Monaten 2003 das aktive Kostenmanagement, im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen des neuen Managements. Besonders auffallend sei die Reduzierung der Kosten im Bereich Marketing und Vertrieb. Hier seien die Ausgaben im Dritten Quartal um die Hälfte auf 1,25 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum reduziert worden.
Auf die Sicht der ersten neun Monate sei sogar eine Reduzierung von 8,35 Mio. Euro auf 3,76 Mio. Euro vorgenommen worden. Zurückzuführen sei die Einsparung auf die oben genannte Einstellung von Auslandsgeschäften sowie die Konzentration auf wichtige Branchen und Kunden. Die Konsolidierungen würden sich aber auch positiv auf die gesamte Kostenstruktur auswirken. So seien in den ersten drei Quartalen die Herstellkosten mit 2,6 Mio. Euro um eine Million niedriger ausgefallen als nach neun Monaten in 2002. Bei den betrieblichen Aufwendungen, wie Verwaltung oder Vertrieb, sei die Wirkung noch größer gewesen. Um fast 42 Prozent hätten hier die Kosten auf 7,4 Mio. Euro gesenkt werden können.
Im Bereich Forschung und Entwicklung sei auf Quartals- als auch auf 9-Monatssicht keine nominale Veränderung der Ausgaben festzustellen - dies würden die Experten als positiv erachten. Allerdings seien im Bereich der Forschung und Entwicklung bereits im Jahr 2002 deutliche Reduzierungen vorgenommen worden und die aktuellen Ausgaben befänden sich nun auf einem Kostenniveau, das akzeptabel sei, um die Software weiterzuentwickeln und die Marktstellung weiter zu festigen.
Zwar hätten die Maßnahmen noch nicht dazu geführt, dass update den Turn-around auf Neun-Monats-Basis geschafft habe, aber im dritten Quartal diesen Jahres seien erstmals seit Börsengang im Jahr 2000 "schwarze Zahlen" geschrieben worden. An Stelle von -1,5 Mio. Euro im Vorjahr, habe im dritten Quartal ein Periodenüberschuss von immerhin 172.000 Euro vorgelegt werden können. Das entspreche einer Marge von knapp 5 Prozent. Schon im zweiten Quartal habe dagegen beim Betriebsergebnis der Break-Even erreicht werden können.
Das im dritten Quartal der Turn-around geschafft worden sei, lasse für die Zukunft hoffen. Das Management um CEO Deutschmann und CFO Fiala habe Wort gehalten und die Gesellschaft durch eine konsequente Neustrukturierung auf den richtigen Weg gebracht. Zukünftig lasse sich eine weitere Verbesserung des Ergebnisses nur durch eine Steigerung der Umsatzerlöse erzielen. Ob das im momentan noch schwachen IT-Markt in größerem Umfang möglich sei, bleibe abzuwarten. Jedoch sollte update davon profitieren, wenn im Zuge der sich belebenden Konjunktur die IT-Budgets der Unternehmen wieder aufgestockt würden. Die Experten würden in ihrer Umsatzschätzung für das nächste Jahr eine deutliche Erholung antizipieren, indem sie auf der Umsatzseite von einem Zuwachs von 10 Prozent ausgehen würden.
Der mittlerweile schon stark gestiegene Aktienkurs enthalte einiges an Vorschusslorbeeren. Daher müsse der Turn-around in den nächsten Quartalen durch fundamental gute Zahlen bestätigt werden, damit weitere Phantasie in die Aktie von update software komme.
Aufgrund der deutlich höheren Marktkapitalisierung als bei der letzten Studie vergeben die Experten von GBC-Research trotz des guten dritten Quartals weiterhin das Rating "neutral" für die update software AG-Aktie.
Die update software AG sei mit Softwarelösungen für Kundenbeziehungsmanagement (CRM) befasst. update software nutze dabei eine Bibliothek von Geschäftsprozessen für vertikale Märkte. Zu diesen vertikalen Märkten würden Investitionsgüter, Finanzdienstleistungen, Konsumgüter, Pharma, Telekommunikation und Medien zählen.
Die Arbeitsabläufe zwischen Marketing, Vertrieb und Kundenunterstützung würden vollständig über den gesamten Zyklus der Kundenakquisition und Kundenbetreuung integriert. Das Ziel dieser Best Practice-Modelle sei es, die Reaktionszeit für Wünsche und Bedürfnisse des Kunden über die ganze Kette so kurz wie möglich zu gestalten und so Effizienzsteigerungen herbeizuführen.
Im dritten Quartal 2003 habe die update software AG Umsatzerlöse in Höhe von 3,4 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit lägen diese um 393.000 Euro (+13 Prozent) über dem Vergleichsquartal 2002. Auf Basis der 9-Monatszahlen ergebe sich ein kumulierter Umsatz von 9,8 Mio. Euro, was 14 Prozent unter dem Umsatz des Vorjahreszeitraumes (11,4 Mio. Euro) liege.
Besondere Auswirkungen auf die Kosten habe in den ersten neun Monaten 2003 das aktive Kostenmanagement, im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen des neuen Managements. Besonders auffallend sei die Reduzierung der Kosten im Bereich Marketing und Vertrieb. Hier seien die Ausgaben im Dritten Quartal um die Hälfte auf 1,25 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum reduziert worden.
Im Bereich Forschung und Entwicklung sei auf Quartals- als auch auf 9-Monatssicht keine nominale Veränderung der Ausgaben festzustellen - dies würden die Experten als positiv erachten. Allerdings seien im Bereich der Forschung und Entwicklung bereits im Jahr 2002 deutliche Reduzierungen vorgenommen worden und die aktuellen Ausgaben befänden sich nun auf einem Kostenniveau, das akzeptabel sei, um die Software weiterzuentwickeln und die Marktstellung weiter zu festigen.
Zwar hätten die Maßnahmen noch nicht dazu geführt, dass update den Turn-around auf Neun-Monats-Basis geschafft habe, aber im dritten Quartal diesen Jahres seien erstmals seit Börsengang im Jahr 2000 "schwarze Zahlen" geschrieben worden. An Stelle von -1,5 Mio. Euro im Vorjahr, habe im dritten Quartal ein Periodenüberschuss von immerhin 172.000 Euro vorgelegt werden können. Das entspreche einer Marge von knapp 5 Prozent. Schon im zweiten Quartal habe dagegen beim Betriebsergebnis der Break-Even erreicht werden können.
Das im dritten Quartal der Turn-around geschafft worden sei, lasse für die Zukunft hoffen. Das Management um CEO Deutschmann und CFO Fiala habe Wort gehalten und die Gesellschaft durch eine konsequente Neustrukturierung auf den richtigen Weg gebracht. Zukünftig lasse sich eine weitere Verbesserung des Ergebnisses nur durch eine Steigerung der Umsatzerlöse erzielen. Ob das im momentan noch schwachen IT-Markt in größerem Umfang möglich sei, bleibe abzuwarten. Jedoch sollte update davon profitieren, wenn im Zuge der sich belebenden Konjunktur die IT-Budgets der Unternehmen wieder aufgestockt würden. Die Experten würden in ihrer Umsatzschätzung für das nächste Jahr eine deutliche Erholung antizipieren, indem sie auf der Umsatzseite von einem Zuwachs von 10 Prozent ausgehen würden.
Der mittlerweile schon stark gestiegene Aktienkurs enthalte einiges an Vorschusslorbeeren. Daher müsse der Turn-around in den nächsten Quartalen durch fundamental gute Zahlen bestätigt werden, damit weitere Phantasie in die Aktie von update software komme.
Aufgrund der deutlich höheren Marktkapitalisierung als bei der letzten Studie vergeben die Experten von GBC-Research trotz des guten dritten Quartals weiterhin das Rating "neutral" für die update software AG-Aktie.
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