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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Börsendienst" raten die Aktie von freenet (ISIN DE000A0EAMM0 / WKN A0EAMM) zu kaufen.
Ein Highflyer der letzten Monate seien die Aktien der freenet AG gewesen. Nachdem der Wert bis auf Kurse von unter 3 Euro abgestürzt sei, würden die Aktien nun unter verschärftem Tempo nach oben laufen. Aktuell würden die Wertpapiere bei 8,68 Euro notieren.
Hintergrund sei ein extrem starker Newsflow in den vergangenen Wochen gewesen. Nachdem zunächst Vorstand und Aufsichtsrat neu besetzt worden seien und damit die Diskussionen um den ehemaligen CEO Spörr ein Ende gefunden hätten, habe man nach langen Verhandlungen endlich das DSL Geschäft verkaufen und damit einen ersten Schritt zu einer Verbesserung der Bilanz vollziehen können. Neben der Reduzierung der Schulden sei dieser Schritt auch dringend notwendig gewesen, um das eigene Geschäft zu fokussieren. freenet habe in der Vergangenheit als "Gemischtwarenladen" ohne klares Geschäftsmodell gegolten.
Und diese Aufräumarbeiten würden nun weitergehen: Kürzlich sei der Verkauf der WEB-Hosting Tochter Strato eingeleitet worden. Strato sei in sechs europäischen Ländern tätig, bediene dort rund 1,3 Mio. Kunden und verwalte über 4 Mio. Domains. Das Geschäft der Strato laufe trotz Krise sehr gut, verzeichne stabile Erträge und extrem hohe Margen.
Dies scheine einige Interessenten auf den Plan zu rufen: Wie man aus Branchenkreisen höre, scheinen gleich mehrere potenzielle Käufer Interesse an Strato zu haben, so die Experten von "Der Börsendienst". Den Quellen zufolge scheine man dabei nicht nur bei europäischen Größen auf Interesse zu stoßen, auch aus den USA hätten potenzielle Bieter angeklopft. Dies würde freenet natürlich in eine ausgezeichnete Verhandlungsposition bringen und den Erlös aus dem Verkauf steigen lassen.
Durch das starke Interesse würden die Experten von einem raschen Veräußerungsprozess und einem Erlös von rund 350 Mio. Euro ausgehen. Diese Annahme basiere auf einem EBITDA Multiplikator für Strato von rund 10, der in ähnlichen Verkaufsprozessen in der Vergangenheit habe erzielt werden können. Damit würden sich die Verbindlichkeiten der freenet weiter deutlich reduzieren und somit den Zinsaufwand, der in 2008 fast 100 Mio. Euro betragen habe.
Dies schlage sich dann ab dem kommenden Jahr voll auf das Ergebnis und den Cash Flow durch. Die Analysten von SES Research würden den Nettogewinn der freenet im kommenden Jahr bei rund 121 Mio. Euro sehen, was bei aktuellem Kurs einem KGV von neun entspreche. Die Experten würden den Gewinn aufgrund des großen Interesses um Strato sogar einen Tick optimistischer sehen.
Für die Bewertung des Unternehmens viel wichtiger sei aus Sicht der Experten hingegen der Cash Flow, da freenet sehr hohe jedoch nicht zahlungswirksame Abschreibungen durchführen müsse. Dieser Zahlungsstrom aus dem operativen Geschäft könnte in diesem Jahr bei rund 200 Mio. Euro liegen und im nächsten Jahr durch die gesunkenen Zinsaufwendungen nochmals deutlich zulegen. Setze man hier einen konservativen Multiplikator von fünf an, komme man auf Kurse von rund 11 Euro.
Auch die Charttechnik gebe grünes Licht für einen Einstieg. Der Aufwärtstrend mit einer extremen relativen Stärke zum Gesamtmarkt sei imposant. Kleinere Widerstände würden die Experten erst bei 10 Euro bzw. im weiteren Verlauf bei 11 Euro sehen. Sie würden daher ein erstes Kursziel bei 10 Euro sehen und einen engen Stoppkurs bei 7,80 Euro setzen.
Die Experten von "Der Börsendienst" empfehlen die Aktie von freenet zu kaufen. (Ausgabe 14 vom 15.07.2009) (15.07.2009/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Ein Highflyer der letzten Monate seien die Aktien der freenet AG gewesen. Nachdem der Wert bis auf Kurse von unter 3 Euro abgestürzt sei, würden die Aktien nun unter verschärftem Tempo nach oben laufen. Aktuell würden die Wertpapiere bei 8,68 Euro notieren.
Hintergrund sei ein extrem starker Newsflow in den vergangenen Wochen gewesen. Nachdem zunächst Vorstand und Aufsichtsrat neu besetzt worden seien und damit die Diskussionen um den ehemaligen CEO Spörr ein Ende gefunden hätten, habe man nach langen Verhandlungen endlich das DSL Geschäft verkaufen und damit einen ersten Schritt zu einer Verbesserung der Bilanz vollziehen können. Neben der Reduzierung der Schulden sei dieser Schritt auch dringend notwendig gewesen, um das eigene Geschäft zu fokussieren. freenet habe in der Vergangenheit als "Gemischtwarenladen" ohne klares Geschäftsmodell gegolten.
Und diese Aufräumarbeiten würden nun weitergehen: Kürzlich sei der Verkauf der WEB-Hosting Tochter Strato eingeleitet worden. Strato sei in sechs europäischen Ländern tätig, bediene dort rund 1,3 Mio. Kunden und verwalte über 4 Mio. Domains. Das Geschäft der Strato laufe trotz Krise sehr gut, verzeichne stabile Erträge und extrem hohe Margen.
Dies scheine einige Interessenten auf den Plan zu rufen: Wie man aus Branchenkreisen höre, scheinen gleich mehrere potenzielle Käufer Interesse an Strato zu haben, so die Experten von "Der Börsendienst". Den Quellen zufolge scheine man dabei nicht nur bei europäischen Größen auf Interesse zu stoßen, auch aus den USA hätten potenzielle Bieter angeklopft. Dies würde freenet natürlich in eine ausgezeichnete Verhandlungsposition bringen und den Erlös aus dem Verkauf steigen lassen.
Dies schlage sich dann ab dem kommenden Jahr voll auf das Ergebnis und den Cash Flow durch. Die Analysten von SES Research würden den Nettogewinn der freenet im kommenden Jahr bei rund 121 Mio. Euro sehen, was bei aktuellem Kurs einem KGV von neun entspreche. Die Experten würden den Gewinn aufgrund des großen Interesses um Strato sogar einen Tick optimistischer sehen.
Für die Bewertung des Unternehmens viel wichtiger sei aus Sicht der Experten hingegen der Cash Flow, da freenet sehr hohe jedoch nicht zahlungswirksame Abschreibungen durchführen müsse. Dieser Zahlungsstrom aus dem operativen Geschäft könnte in diesem Jahr bei rund 200 Mio. Euro liegen und im nächsten Jahr durch die gesunkenen Zinsaufwendungen nochmals deutlich zulegen. Setze man hier einen konservativen Multiplikator von fünf an, komme man auf Kurse von rund 11 Euro.
Auch die Charttechnik gebe grünes Licht für einen Einstieg. Der Aufwärtstrend mit einer extremen relativen Stärke zum Gesamtmarkt sei imposant. Kleinere Widerstände würden die Experten erst bei 10 Euro bzw. im weiteren Verlauf bei 11 Euro sehen. Sie würden daher ein erstes Kursziel bei 10 Euro sehen und einen engen Stoppkurs bei 7,80 Euro setzen.
Die Experten von "Der Börsendienst" empfehlen die Aktie von freenet zu kaufen. (Ausgabe 14 vom 15.07.2009) (15.07.2009/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 27,00 € | 27,04 € | -0,04 € | -0,15% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0Z2ZZ5 | A0Z2ZZ | 37,56 € | 25,32 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
27,16 € | +0,67% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 27,24 € | +1,04% | 24.04.26 |
| München | 27,20 € | +0,74% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 27,04 € | +0,52% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 27,18 € | +0,52% | 24.04.26 |
| Hamburg | 27,06 € | +0,37% | 24.04.26 |
| Xetra | 27,00 € | -0,15% | 24.04.26 |
| Hannover | 26,92 € | -0,30% | 24.04.26 |
= Realtime
|
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