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Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte der Multimedia-Dienstleister concept! (WKN 528780) den Umsatz auf 24,6 Mio. Euro nach 12,3 Mio. Euro im Vorjahr, berichten die Analysten von GoingPublic-Online.
Die Gesamtleistung, die auch noch nicht fertiggestellte Projekte umfasse, habe auf 25,9 Mio. Euro nach 12,7 Mio. Euro in 1999 ausgeweitet werden können. Die Planungen zum Börsengang im vergangenen Jahr seien damit erfüllt worden. Nicht zur vollen Zufriedenheit sei hingegen das operative Ergebnis (EBIT) ausgefallen. Mit nur rund 0,3 Mio. Euro sei das EBIT, das im Vorjahr noch 2,6 Mio. Euro betragen habe deutlich unter Plan geblieben. Ausschlaggebend hierfür seien nach Aussage des Vorstandes gestiegene Personalkosten sowie erhöhte Betriebsaufwendungen für den Aufbau neuer Standorte im In- und Ausland gewesen. Der im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Jahresüberschuß von 1,9 Mio. Euro oder 0,16 Euro je Aktie (Vj.: 1,3 Mio. Euro oder 0,13 Euro/Aktie) habe im Wesentlichen aus dem positiven Finanzergebnis resultiert.
Dieses sei jedoch nicht von ungefähr gekommen. Zum Jahresende habe concept! über einen Cash-Bestand von 95,8 Mio. Euro verfügt, der dem Zufluß aus dem Börsengang entspreche. Dem hätten Finanzverbindlichkeiten von lediglich 1,1 Mio. Euro gegenüber gestanden. „Wir sind eines der bestfinanzierten Unternehmen am Neuen Markt“ habe der Vorstandsvorsitzende Sven Bornemann dazu gesagt. Im laufenden Jahr würden daher neben dem weiteren organischen Wachstum auch Akquisitionen auf dem Programm stehen. Weitere Ziele seien der Aufbau von Spezialistenteams im IT-Bereich sowie der Aufbau von Kompetenzzentren mit speziellen Branchenkenntnissen. „Angesichts immer kürzer werdender Innovationszyklen und steigender Komplexität der Projekte werden die Anforderungen an die Mitarbeiter immer größer“ habe Bornemann erläutert.
concept! entwickele und realisiere Multimedia-Projekte und gehöre zu den größten deutschen Unternehmen der Branche. Das Wiesbadener Unternehmen sei 1991 gegründet worden und unterteile seine Tätigkeit in die vier Geschäftsfelder Services, Consulting, e-Commerce und Content. Der Bereich Service reiche vom klassischen Agenturgeschäft über die Individualprogrammierung bis hin zu Online-Werbekampagnen und deren genauer Analyse. Der Bereich Consulting beschäftige sich primär mit der Führung von Marken. Derzeit beschäftige concept! 350 Mitarbeiter.
Durch die im vergangenen Jahr abgeschlossene Übernahme der deutschen Onlinetochter OgilvyInteractive der weltweit tätigen Werbeagentur Ogilvy, die wiederum zur englischen WPP-Gruppe gehöre, verfüge concept! über ein Standbein im Werbegeschäft. Zudem sei im letzten Jahr eine weltweite Partnerschaft mit der ebenfalls zur WPP-Gruppe gehörenden Relationship Management Group (RMG) vereinbart worden, die Dienstleistungen im Bereich Customer Relationship Management anbiete.
Das Unternehmen sei eigenen Angaben zufolge durch seine Fokussierung auf Kunden der Old Economy und größere Projekte weniger abhängig von dem Einbruch der Dotcoms als andere Mitbewerber. Die Bäume dürften jedoch auch bei den Wiesbadenern zukünftig nicht mehr in den Himmel wachsen. Im ersten Quartal würden sich die Anlaufverluste für die neuen Standorte nach Einschätzung des CFO Dr. Martin Reitz weiter fortsetzen. Auch das Wachstum habe sich bisher im Einklang mit der Branche deutlich abgeschwächt. Analysten würden in ihren Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr nur noch von Umsätzen von 38 bis 43 Mio. Euro ausgehen. Dies entspreche einer Steigerung zwischen 54 und 74 %. Die EBIT-Marge solle sich langfristig bei 10 % einpendeln. Angesichts der Schwierigkeiten der Branche sei dies kein leichtes Unterfangen. Gegenwärtig liege die Gewinnspanne aufgrund der hohen Vorlaufkosten erst bei mageren 1 %.
Auch an der concept!-Aktie sei der Einbruch der Multimedia-Agenturen am Neuen Markt nicht spurlos vorbeigegangen. Seit ihrer Erstnotiz im März vor genau einem Jahr sei der Kurs um 88 % in den Keller gerauscht. Die Marktkapitalisierung von 92,8 Mio. Euro (Basis Aktienkurs 7,20 Euro) entspreche nur noch in etwa der Netto-Cashposition zum Jahresende von rund 95 Mio. Euro. Das operative Geschäft gebe es quasi umsonst zum Barmittelbestand dazu. Trotz des negativen Branchenumfeldes und des verschärften Wettbewerbs sei concept! daher nach unten gut abgesichert.
Die Gesamtleistung, die auch noch nicht fertiggestellte Projekte umfasse, habe auf 25,9 Mio. Euro nach 12,7 Mio. Euro in 1999 ausgeweitet werden können. Die Planungen zum Börsengang im vergangenen Jahr seien damit erfüllt worden. Nicht zur vollen Zufriedenheit sei hingegen das operative Ergebnis (EBIT) ausgefallen. Mit nur rund 0,3 Mio. Euro sei das EBIT, das im Vorjahr noch 2,6 Mio. Euro betragen habe deutlich unter Plan geblieben. Ausschlaggebend hierfür seien nach Aussage des Vorstandes gestiegene Personalkosten sowie erhöhte Betriebsaufwendungen für den Aufbau neuer Standorte im In- und Ausland gewesen. Der im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Jahresüberschuß von 1,9 Mio. Euro oder 0,16 Euro je Aktie (Vj.: 1,3 Mio. Euro oder 0,13 Euro/Aktie) habe im Wesentlichen aus dem positiven Finanzergebnis resultiert.
Dieses sei jedoch nicht von ungefähr gekommen. Zum Jahresende habe concept! über einen Cash-Bestand von 95,8 Mio. Euro verfügt, der dem Zufluß aus dem Börsengang entspreche. Dem hätten Finanzverbindlichkeiten von lediglich 1,1 Mio. Euro gegenüber gestanden. „Wir sind eines der bestfinanzierten Unternehmen am Neuen Markt“ habe der Vorstandsvorsitzende Sven Bornemann dazu gesagt. Im laufenden Jahr würden daher neben dem weiteren organischen Wachstum auch Akquisitionen auf dem Programm stehen. Weitere Ziele seien der Aufbau von Spezialistenteams im IT-Bereich sowie der Aufbau von Kompetenzzentren mit speziellen Branchenkenntnissen. „Angesichts immer kürzer werdender Innovationszyklen und steigender Komplexität der Projekte werden die Anforderungen an die Mitarbeiter immer größer“ habe Bornemann erläutert.
Durch die im vergangenen Jahr abgeschlossene Übernahme der deutschen Onlinetochter OgilvyInteractive der weltweit tätigen Werbeagentur Ogilvy, die wiederum zur englischen WPP-Gruppe gehöre, verfüge concept! über ein Standbein im Werbegeschäft. Zudem sei im letzten Jahr eine weltweite Partnerschaft mit der ebenfalls zur WPP-Gruppe gehörenden Relationship Management Group (RMG) vereinbart worden, die Dienstleistungen im Bereich Customer Relationship Management anbiete.
Das Unternehmen sei eigenen Angaben zufolge durch seine Fokussierung auf Kunden der Old Economy und größere Projekte weniger abhängig von dem Einbruch der Dotcoms als andere Mitbewerber. Die Bäume dürften jedoch auch bei den Wiesbadenern zukünftig nicht mehr in den Himmel wachsen. Im ersten Quartal würden sich die Anlaufverluste für die neuen Standorte nach Einschätzung des CFO Dr. Martin Reitz weiter fortsetzen. Auch das Wachstum habe sich bisher im Einklang mit der Branche deutlich abgeschwächt. Analysten würden in ihren Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr nur noch von Umsätzen von 38 bis 43 Mio. Euro ausgehen. Dies entspreche einer Steigerung zwischen 54 und 74 %. Die EBIT-Marge solle sich langfristig bei 10 % einpendeln. Angesichts der Schwierigkeiten der Branche sei dies kein leichtes Unterfangen. Gegenwärtig liege die Gewinnspanne aufgrund der hohen Vorlaufkosten erst bei mageren 1 %.
Auch an der concept!-Aktie sei der Einbruch der Multimedia-Agenturen am Neuen Markt nicht spurlos vorbeigegangen. Seit ihrer Erstnotiz im März vor genau einem Jahr sei der Kurs um 88 % in den Keller gerauscht. Die Marktkapitalisierung von 92,8 Mio. Euro (Basis Aktienkurs 7,20 Euro) entspreche nur noch in etwa der Netto-Cashposition zum Jahresende von rund 95 Mio. Euro. Das operative Geschäft gebe es quasi umsonst zum Barmittelbestand dazu. Trotz des negativen Branchenumfeldes und des verschärften Wettbewerbs sei concept! daher nach unten gut abgesichert.








