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Die Aktien der ares Energie (WKN 511550) können bis zum 14. November in einer Spanne von 16 bis 19 Euro gezeichnet werden und die Erstnotiz am Neuen Markt ist für den 16. November vorgesehen, berichten die Analysten von „GoingPublic-Online“.
Inklusive einer Mehrzuteilungsoption in Höhe von 0,3 Mio. Anteilen würden 2,6 Mio. Aktien emittiert, die vollständig aus einer Kapitalerhöhung stammen würden. Das emissionsbegleitende Bankenkonsortium bestehe neben dem Konsortialführer Bankgesellschaft Berlin aus der Nürnberger ConSors Capital AG und Delbrück & Co Privatbankiers. Nach Ausübung des Greenshoe werde sich der Streubesitz auf 26 % belaufen.
Im Zuge der Liberalisierung und Digitalisierung des Stromnetzes habe sich die Berliner ares Energie AG auf die komplette Grundversorgung mit Energie- und Telekommunikationsdienstleistungen spezialisiert. Privat-, Gewerbe- und Großkunden werde ein Komplettpaket aus Strom & Gas (Energie) und Telefon & Internet (Telekommunikation) aus einer Hand angeboten. Die benötigten Strommengen und Telekommunikationsleistungen würden bei Produzenten wie RWE, Bewag, o.tel.o und Talkline eingekauft. Beim Vertrieb setze ares u.a. auf Handelsketten wie Media Markt und Vobis. Daneben solle auch die Vertriebsstärke von Bertelsmann Club und R+V Versicherungen genutzt werden.
1997 gegründet, hätten die Entwicklungskosten für das Produkt Powerline, mit dem hohe Datenübertragungsraten über das Stromnetz der letzten Meile realisiert würden, größtenteils vor 1999 zu Buche schlagen sollen, so dass in den nächsten Jahren keine hohen F&E-Aufwendungen auf das Ergebnis drücken würden. Betrachte man allein den Zeitraum 1999 bis 2003, würden die prognostizierten Steigerungsraten daher beträchtlich erscheinen. Diese Sichtweise verzerre das Bild von der Wachstumsdynamik des Berliner Unternehmens jedoch.
Die Wachstumsraten, die ares in den kommenden drei Jahren anpeile, könnten durch die Deregulierung des Energiemarktes zwar zustandekommen. In diesem Prozeß der Neuverteilung sei das erwartete Umsatzwachstum durchaus im Rahmen des Möglichen. Längerfristig betrachtet, ergebe sich aber ein anderes Bild. Dann nämlich dürfte das Wachstum auf weniger als 5 % p.a. absinken. Gleiches gelte für den Zuwachs beim Jahresüberschuss.
Insbesondere die hohen Margen, mit denen die Berliner rechnen würden, würden sehr ambitioniert erscheinen. Der Grund dafür sei einmal die aggressive Preispolitik, um das Komplettangebot am Markt einzuführen und schließlich der Wettbewerb mit Unternehmen wie e.on, Yello, usw. Dieser existiere zwar momentan noch nicht, aber spätestens bis Ende 2001 würden alle genannten Unternehmen mit den gleichen Komplettangeboten auf den Markt drängen.
Was ares den finanzstarken Töchtern der deutschen Energie-Konzerne voraus habe, sei der zeitliche Vorsprung. Gelingt es ares nicht, sich in dem einen Jahr auf dem Markt eine zukunftsichernde Position zu erkämpfen, dürften die Berliner gnadenlos vom Markt gedrängt werden. Und selbst wenn das Vorhaben gelinge, dürften die Benefits nicht überwältigend sein. ares sei ein Investment mit hohem Risiko und begrenzten Chancen. Von einem Engagement solle daher Abstand genommen werden.
Inklusive einer Mehrzuteilungsoption in Höhe von 0,3 Mio. Anteilen würden 2,6 Mio. Aktien emittiert, die vollständig aus einer Kapitalerhöhung stammen würden. Das emissionsbegleitende Bankenkonsortium bestehe neben dem Konsortialführer Bankgesellschaft Berlin aus der Nürnberger ConSors Capital AG und Delbrück & Co Privatbankiers. Nach Ausübung des Greenshoe werde sich der Streubesitz auf 26 % belaufen.
Im Zuge der Liberalisierung und Digitalisierung des Stromnetzes habe sich die Berliner ares Energie AG auf die komplette Grundversorgung mit Energie- und Telekommunikationsdienstleistungen spezialisiert. Privat-, Gewerbe- und Großkunden werde ein Komplettpaket aus Strom & Gas (Energie) und Telefon & Internet (Telekommunikation) aus einer Hand angeboten. Die benötigten Strommengen und Telekommunikationsleistungen würden bei Produzenten wie RWE, Bewag, o.tel.o und Talkline eingekauft. Beim Vertrieb setze ares u.a. auf Handelsketten wie Media Markt und Vobis. Daneben solle auch die Vertriebsstärke von Bertelsmann Club und R+V Versicherungen genutzt werden.
Die Wachstumsraten, die ares in den kommenden drei Jahren anpeile, könnten durch die Deregulierung des Energiemarktes zwar zustandekommen. In diesem Prozeß der Neuverteilung sei das erwartete Umsatzwachstum durchaus im Rahmen des Möglichen. Längerfristig betrachtet, ergebe sich aber ein anderes Bild. Dann nämlich dürfte das Wachstum auf weniger als 5 % p.a. absinken. Gleiches gelte für den Zuwachs beim Jahresüberschuss.
Insbesondere die hohen Margen, mit denen die Berliner rechnen würden, würden sehr ambitioniert erscheinen. Der Grund dafür sei einmal die aggressive Preispolitik, um das Komplettangebot am Markt einzuführen und schließlich der Wettbewerb mit Unternehmen wie e.on, Yello, usw. Dieser existiere zwar momentan noch nicht, aber spätestens bis Ende 2001 würden alle genannten Unternehmen mit den gleichen Komplettangeboten auf den Markt drängen.
Was ares den finanzstarken Töchtern der deutschen Energie-Konzerne voraus habe, sei der zeitliche Vorsprung. Gelingt es ares nicht, sich in dem einen Jahr auf dem Markt eine zukunftsichernde Position zu erkämpfen, dürften die Berliner gnadenlos vom Markt gedrängt werden. Und selbst wenn das Vorhaben gelinge, dürften die Benefits nicht überwältigend sein. ares sei ein Investment mit hohem Risiko und begrenzten Chancen. Von einem Engagement solle daher Abstand genommen werden.








