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Die Experten von "BörseGo" sind in ihrem aktuellen "Tec-Report" der Meinung, dass Rücksetzer der Aktie von adidas-Salomon (ISIN DE0005003404 / WKN 500340) zum Einstieg genutzt werden können.
Anfang Mai habe adidas-Salomon bei der Bekanntgabe der Zahlen des ersten Quartals für einen ersten Paukenschlag gesorgt: Die Ankündigung, dass man sich von der schwächelnden Wintersport-Sparte Salomon trennen werde, sei bei den Börsianern mit Erleichterung aufgenommen worden. Die erst vor acht Jahren übernommene französische Tochter, die seit langem als Sorgenkind gegolten habe, gehe für 485 Millionen Euro an die finnische Amer Sports. Nach einer Übergangszeit werde der fränkische Konzern künftig wieder als adidas AG firmieren.
Den Erlös, den man zunächst für den Rückkauf eigener Aktien habe verwenden wollen, könne man nun auch anderweitig gut gebrauchen. Denn mit den Zahlen zum zweiten Quartal habe Vorstandschef Herbert Hainer gleich die nächste faustdicke Überraschung präsentiert. adidas übernehme für rund 3,1 Milliarden Euro den US-Konzern Reebok, die Nummer drei unter den Sportartikelherstellern. Der etwas ambitionierte Preis von 59 Dollar je Aktie, der einem Aufschlag von gut einem Drittel auf die letzte Börsennotiz entsprochen habe, habe sich zunächst negativ im Kurs niedergeschlagen.
Noch während des Handels habe sich dann aber doch die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Deal positiv zu werten sei. Mit dem Kauf, der noch durch die Reebok-Aktionäre und die Kartellbehörden genehmigt werden müsse, stärke adidas mit einem Schlag die Position auf dem US-Markt und rücke näher zum Branchenprimus Nike auf. Gemeinsam würden adidas und Reebok etwa 20 Prozent des US-Marktes kontrollieren, während der Konkurrent Nike auf einen Marktanteil von rund 30 Prozent komme.
Angesichts der angekündigten Übernahme seien die Zahlen für das zweite Quartal ein wenig in den Hintergrund gerückt. Doch auch die hätten sich sehen lassen können. Umsatz und Gewinn hätten über den Erwartungen gelegen. Die Erlöse hätten sich um acht Prozent auf 1,516 Milliarden Euro erhöht. Der Gewinn sei um 33 Prozent auf 94 Millionen Euro gestiegen. Analysten hätten nur Erlöse von 1,49 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 85 Millionen Euro erwartet. Gleichzeitig habe der Konzern seine Jahresprognose bekräftigt. adidas peile beim Überschuss weiterhin ein Plus zwischen zehn und 15 Prozent an. Gleichzeitig solle der Umsatz im mittleren bis hohen einstelligen Bereich vorankommen.
Wenngleich der Preis für den Reebok-Kauf nicht ganz günstig sei, sollte sich der Deal mittelfristig auszahlen. Zum einen könne man die Position auf dem wichtigen US-Markt deutlich stärken. Zum anderen würden sich die beiden Unternehmen gut ergänzen, da Reebok besonders bei den in den USA favorisierten Sportarten wie Baseball oder Basketball über eine starke Position verfüge. Die adidas-Aktie sei nach der Ankündigung der Übernahme zwischenzeitlich auf ein Hoch bei 164 Euro geklettert, habe sich zuletzt aber eine Verschnaufpause gegönnt.
Nach dem Rücksetzer in den Bereich um 145 Euro sollte sich ein mittelfristiger Einstieg in die Aktie von adidas-Salomon lohnen.
Anfang Mai habe adidas-Salomon bei der Bekanntgabe der Zahlen des ersten Quartals für einen ersten Paukenschlag gesorgt: Die Ankündigung, dass man sich von der schwächelnden Wintersport-Sparte Salomon trennen werde, sei bei den Börsianern mit Erleichterung aufgenommen worden. Die erst vor acht Jahren übernommene französische Tochter, die seit langem als Sorgenkind gegolten habe, gehe für 485 Millionen Euro an die finnische Amer Sports. Nach einer Übergangszeit werde der fränkische Konzern künftig wieder als adidas AG firmieren.
Den Erlös, den man zunächst für den Rückkauf eigener Aktien habe verwenden wollen, könne man nun auch anderweitig gut gebrauchen. Denn mit den Zahlen zum zweiten Quartal habe Vorstandschef Herbert Hainer gleich die nächste faustdicke Überraschung präsentiert. adidas übernehme für rund 3,1 Milliarden Euro den US-Konzern Reebok, die Nummer drei unter den Sportartikelherstellern. Der etwas ambitionierte Preis von 59 Dollar je Aktie, der einem Aufschlag von gut einem Drittel auf die letzte Börsennotiz entsprochen habe, habe sich zunächst negativ im Kurs niedergeschlagen.
Angesichts der angekündigten Übernahme seien die Zahlen für das zweite Quartal ein wenig in den Hintergrund gerückt. Doch auch die hätten sich sehen lassen können. Umsatz und Gewinn hätten über den Erwartungen gelegen. Die Erlöse hätten sich um acht Prozent auf 1,516 Milliarden Euro erhöht. Der Gewinn sei um 33 Prozent auf 94 Millionen Euro gestiegen. Analysten hätten nur Erlöse von 1,49 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 85 Millionen Euro erwartet. Gleichzeitig habe der Konzern seine Jahresprognose bekräftigt. adidas peile beim Überschuss weiterhin ein Plus zwischen zehn und 15 Prozent an. Gleichzeitig solle der Umsatz im mittleren bis hohen einstelligen Bereich vorankommen.
Wenngleich der Preis für den Reebok-Kauf nicht ganz günstig sei, sollte sich der Deal mittelfristig auszahlen. Zum einen könne man die Position auf dem wichtigen US-Markt deutlich stärken. Zum anderen würden sich die beiden Unternehmen gut ergänzen, da Reebok besonders bei den in den USA favorisierten Sportarten wie Baseball oder Basketball über eine starke Position verfüge. Die adidas-Aktie sei nach der Ankündigung der Übernahme zwischenzeitlich auf ein Hoch bei 164 Euro geklettert, habe sich zuletzt aber eine Verschnaufpause gegönnt.
Nach dem Rücksetzer in den Bereich um 145 Euro sollte sich ein mittelfristiger Einstieg in die Aktie von adidas-Salomon lohnen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 136,25 € | 138,10 € | -1,85 € | -1,34% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A1EWWW0 | A1EWWW | 227,70 € | 129,95 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
137,55 € | -0,25% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 137,50 € | +0,33% | 24.04.26 |
| Hamburg | 138,15 € | -0,04% | 24.04.26 |
| Hannover | 136,20 € | -0,22% | 24.04.26 |
| München | 137,35 € | -0,25% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 137,30 € | -0,40% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 137,40 € | -0,58% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 162,705 $ | -1,10% | 23.04.26 |
| Xetra | 136,25 € | -1,34% | 24.04.26 |
= Realtime
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