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Noch bis zum 29. November läuft die Zeichnungsfrist für die Aktien der Stuttgarter abaXX Technology AG (WKN 586990)und die Bookbuilding-Spanne reicht von 21 bis 27 Euro, berichten die Analysten von „GoingPublic-Online“.
Am 1. Dezember solle die Notierungsaufnahme am Neuen Markt erfolgen. 2,99 Mio. Aktien würden angeboten, die vollständig aus einer Kapitalerhöhung stammen würden. Darüber hinaus stehe ein Greenshoe von weiteren 0,45 Mio. Anteilen bereit, die von den VC-Gesellschaften Earlybird und 3i Group abgegeben werden würden. Der Streubesitz nach Greenshoe liege bei 26 %. Begleitet werde der Börsengang von einem Bankenkonsortium bestehend aus J.P. Morgan (Lead), Landesbank Baden-Württemberg (Co-Lead) und Direkt Anlage Bank.
Im April 1999 gegründet, biete abaXX mit rund 170 Mitarbeitern Software für den Handel über das Internet. Zum Einsatz komme sie bei Online-Shops und Internet-Marktplätzen. Das besondere an der Technologie von abaXX sei ihre modulare Struktur. Anders als bei Standardpaketen oder einer individuellen Programmierung könne der Kunde nach dem Lego-Prinzip an eine Basis-Plattform verschiedene vorgefertigte Komponenten wie Mail, Community oder Payment nach Belieben andocken.
Das Marktforschungsunternehmen IDC erwarte für diese komponentenbasierte Software bis 2003 ein weltweites Marktvolumen von 18 Mrd. US-$, wobei ein jährliches Wachstum von rund 90 % angenommen werde. Trotz seiner verhältnismäßig kurzen Unternehmenshistorie könne abaXX schon einige Referenzen aufweisen. Neben den Portalen Gaudi.com, Vitago.de und whittard.com zähle insbesondere das Finanzportal der Dresdner Bank zu den Vorzeige-Projekten der Stuttgarter.
Der Markt, in dem abaXX tätig sei, stecke nicht mehr in den Kinderschuhen. e-Business-Pionier Intershop schlage mit Enfinity in die gleiche Bresche. Kleinere Player wie Openshop und Internolix hätten den Trend zur Modularisierung ebenfalls erkannt. US-Wettbewerber seien vor allem ATG Dynamo und Blue Martini. Trotz des zunehmenden Wettbewerbes wolle abaXX in den nächsten Jahren mit Raten wachsen, die deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen würden. Fundamental betrachtet, stelle abaXX Technology ein Unternehmen dar, das sowohl mit Geschäftmodell, Strategie und Technologie als auch mit Management und Partnern überzeugen könne.
Dass sich die Börse derzeit in einer starken Korrekturphase befinde, scheine bei der Festlegung der Emissionsbewertung allerdings kaum berücksichtigt worden zu sein. So ergebe sich selbst am unteren Ende der Bookbuilding-Spanne noch ein KUV auf Basis 2001 von 9. Insbesondere im Hinblick auf das aktuelle Marktgeschehen sei mit dieser Bewertung kaum mehr Aufwärts-Potential vorhanden. Eine Zeichnung biete sich daher nicht an, vielmehr sollte ein günstigeres Niveau zum Einstieg abgewartet werden.
Am 1. Dezember solle die Notierungsaufnahme am Neuen Markt erfolgen. 2,99 Mio. Aktien würden angeboten, die vollständig aus einer Kapitalerhöhung stammen würden. Darüber hinaus stehe ein Greenshoe von weiteren 0,45 Mio. Anteilen bereit, die von den VC-Gesellschaften Earlybird und 3i Group abgegeben werden würden. Der Streubesitz nach Greenshoe liege bei 26 %. Begleitet werde der Börsengang von einem Bankenkonsortium bestehend aus J.P. Morgan (Lead), Landesbank Baden-Württemberg (Co-Lead) und Direkt Anlage Bank.
Das Marktforschungsunternehmen IDC erwarte für diese komponentenbasierte Software bis 2003 ein weltweites Marktvolumen von 18 Mrd. US-$, wobei ein jährliches Wachstum von rund 90 % angenommen werde. Trotz seiner verhältnismäßig kurzen Unternehmenshistorie könne abaXX schon einige Referenzen aufweisen. Neben den Portalen Gaudi.com, Vitago.de und whittard.com zähle insbesondere das Finanzportal der Dresdner Bank zu den Vorzeige-Projekten der Stuttgarter.
Der Markt, in dem abaXX tätig sei, stecke nicht mehr in den Kinderschuhen. e-Business-Pionier Intershop schlage mit Enfinity in die gleiche Bresche. Kleinere Player wie Openshop und Internolix hätten den Trend zur Modularisierung ebenfalls erkannt. US-Wettbewerber seien vor allem ATG Dynamo und Blue Martini. Trotz des zunehmenden Wettbewerbes wolle abaXX in den nächsten Jahren mit Raten wachsen, die deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen würden. Fundamental betrachtet, stelle abaXX Technology ein Unternehmen dar, das sowohl mit Geschäftmodell, Strategie und Technologie als auch mit Management und Partnern überzeugen könne.
Dass sich die Börse derzeit in einer starken Korrekturphase befinde, scheine bei der Festlegung der Emissionsbewertung allerdings kaum berücksichtigt worden zu sein. So ergebe sich selbst am unteren Ende der Bookbuilding-Spanne noch ein KUV auf Basis 2001 von 9. Insbesondere im Hinblick auf das aktuelle Marktgeschehen sei mit dieser Bewertung kaum mehr Aufwärts-Potential vorhanden. Eine Zeichnung biete sich daher nicht an, vielmehr sollte ein günstigeres Niveau zum Einstieg abgewartet werden.








