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Weltwirtschaft wird an Fahrt gewinnen




21.01.04 12:57
INVESCO

Laut den Experten von INVESCO wird die Erholung der Weltwirtschaft im ersten Halbjahr 2004 weiter an Fahrt gewinnen.

Da Unternehmen weltweit ihre finanzielle Position verbessert hätten, dürften Investitionen in diesem Jahr weiter zunehmen. Das günstige wirtschaftliche Umfeld in den Vereinigten Staaten werde sich positiv auf den internationalen Handel auswirken. Während Japan und die Eurozone hinter dem Wachstum anderer Regionen zurückgeblieben seien, dürften der gestiegene Optimismus und die treibenden Kräfte des internationalen Handels die strukturellen Probleme in diesen Regionen zumindest temporär überlagern.

Obwohl kein Grund für ernsthafte inflationäre Sorgen bestehe, erwarte Tazé-Bernard, Chief Investment Officer Multi-Management von INVESCO Frankreich, dass Investoren mehr Augenmerk auf inflationäre als deflationäre Risiken legen würden. Das Szenario eines Wirtschaftsaufschwungs mit zugleich gezügelter Inflation und großzügiger Liquidität am Markt deute auf eine Fortsetzung der Finanzmarkttrends der letzten Monate hin und lege somit eine Übergewichtung von Aktien, vor allem risikoreicheren Anlagen, gegenüber Anleihen nahe.

"Wir rechnen mit höheren Risiken in der zweiten gegenüber der ersten Jahreshälfte: dem Risiko einer restriktiveren Geldpolitik, steigenden inflationären Sorgen, einer Abschwächung der Unternehmensgewinne und den Auswirkungen der bevorstehenden Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten", so Tazé-Bernard. Am zuversichtlichsten seien die Experten für die Schwellenländer, die von einem starken Wachstumsumfeld, dem schwachen Dollar und niedrigen Zinsen profitieren würden sowie von anhaltendem Druck auf die Rohstoffpreise und dem steigenden Risikoappetit der Investoren.

In der Branchengewichtung dürfte der Schwerpunkt zunächst auf zyklischen Titeln, inklusive Technologie- und Finanzaktien, bestehen bleiben. Sobald sich das Wachstum der Unternehmensgewinne abschwäche und ein Anziehen des Zinsniveaus wahrscheinlicher werde, dürfte auch hier ein Wechsel zu defensiveren Branchen, wie z. B. Healthcare, Energie und Konsumgüter, stattfinden. Die Experten würden Investoren empfehlen, ihre Anlagen mit Beginn einer Phase restriktiverer Geldpolitik in Richtung weniger risikoreicher Anlageprodukte umzuschichten.








 
 

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